Vater-Sohn-Vergleich

Michael Schumacher: Ex-Kollege kritisiert Mick und lüftet Geheimnis: „Er ist ...“

Mick Schumacher eifert seinem Vater Michael nach.
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Mick Schumacher eifert seinem Vater Michael nach.

Mick Schumacher tritt in der Formel 1 in die Fußstapfen seines Vaters. Ein ehemaliger Teamkollege will einen großen Unterschied zwischen beiden erkannt haben.

Melbourne - Mick Schumacher hat es geschafft! Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher geht im nächsten Jahr in der Formel 1 an den Start. Nur allzu verständlich, dass sich der 21-Jährige immer wieder mit seinem berühmten Vater vergleichen lassen muss.

Mick Schumacher ist es mittlerweile schon gewohnt, sich den Vergleichen mit seinem Vater zu stellen. Im RTL-Jahresrückblick mit Günther Jauch reagierte er zuletzt überraschend auf eine Frage nach seinem Vater Michael. Auch über die Erwartungen und den Druck den Namen Schumacher zu tragen, äußerte sich Schumi junior.

Im Video: Der Auftritt von Mick Schumacher bei Günther Jauch

Formel 1: Ex-Teamkollege von Schumi zweifelt an Micks Selbstbewusstsein

Johnny Herbert war Teamkollege von Michael Schumacher. 1995 holte sich Schumi senior an der Seite des Briten im Benetton seinen zweiten WM-Titel. Herbert feierte in der Königsklasse des Motorsports insgesamt drei Grand-Prix-Siege. Der heute 56-Jährige stellte einen interessanten Vergleich zwischen Vater und Sohn an.

„Er ist ein liebenswürdiger Kerl, sehr freundlich und eigentlich sogar schüchtern. Ganz anders als Michael“, sagte der Brite im Podcast In the fast lane. „Er ist viel ruhiger als sein Vater.“ Im Gegensatz zu Mick war Michael Schumacher immer sein großes Selbstvertrauen anzumerken. „Michael hatte immer dieses Selbstbewusstsein, auch bevor wir in die Formel 1 gekommen sind“, so Herbert.

Formel 1: Schumis Ex-Teamkollege kritisiert Mick - „Er ist ein eher langsamer Lerner“

Auch mit den beiden aktuellen Topstars der Formel 1 Lewis Hamilton und Max Verstappen verglich Herbert den jungen Schumacher. „Ist er ein Max? Ist er ein Lewis? Das müssen wir abwarten“, sagte der Brite. „Er ist ein eher langsamer Lerner, während Max und Lewis einfach in ein Auto steigen können und, bang, sind sie da“, so Herbert. „Mick braucht etwas länger, aber er muss in der Formel 1 ohnehin erst einmal aus den Startblöcken kommen.“

Mick Schumacher brauchte in der Vergangenheit in der Tat immer etwas Anlaufzeit und schaffte dann wie zuletzt in der Formel 2 im zweiten Jahr den Durchbruch. Sein neues Team Haas hat ohnehin betont, dass ihre beiden Rookies im ersten Formel-1-Jahr Welpenschutz genießen. Sein neuer Teamkollege Nikita Mazepin sorgte aber schon vor der ersten Fahrt für einen Skandal.

Herbert ist jedenfalls gespannt, wie sich der Sohn seines Ex-Teamkollegen auf der Strecke schlagen wird: „Ich freue mich, dass wir wieder einen Schumacher zurück in der Formel 1 haben werden. Es wird faszinierend zu sehen sein, wie seine Karriere über die Jahre reifen wird.“ Sie beginnt am letzten Renn-Wochenende des Jahres in Abu Dhabi (hier im Live-Ticker). (ck)

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