Netflix-Doku über F1-Legende

Michael Schumacher verrät: Er fuhr einst für ein anderes Land

In der Netflix-Dokumentation „Schumacher“ wurde das Leben von Formel-1-Legende Michael Schumacher verfilmt. Dabei kommt eine Tatsache aus seiner Jugend ans Tageslicht.

München/Kerpen - Als siebenfacher Formel-1-Weltmeister hat Michael Schumacher seinen Platz in den Annalen des Rennsports sicher. Zu seinen Ehren hat der Streaming-Gigant Netflix jetzt eine Dokumentation über die F1-Legende veröffentlicht.

In „Schumacher“ kommen Familienmitglieder, Teamkollegen und Rivalen von Schumacher zu Wort und berichten über ihre gemeinsamen Erlebnisse. Auch Ehefrau Corinna gibt eine witzige Anekdote zum Besten. Außerdem kommt eine fast vergessene Tatsache aus seiner Jugend ans Tageslicht: Michael Schumacher fuhr anfangs nicht für Deutschland - sondern für Luxemburg!

Michael Schumacher verrät brisante Story aus seiner Jugend - er fuhr einst für ein anderes Land

Der Grund? Es war günstiger. Dies verriet die kleine Schumi bei der Kart-WM 1983 in Kerpen in einem Interview damals. „In Deutschland müssen wir Qualifikationsläufe fahren, die kosten Geld. Und wenn wir da ausfallen, sind wir nicht für die WM qualifiziert“, so Schumacher mit seinem markanten rheinischen Dialekt: „Wenn wir für Luxemburg fahren, sind wir die einzigen Starter, es kostet kein Geld und wir sind qualifiziert.“

Es sollte der Auftakt zu einer spektakulären Motorsport-Karriere werden. Zunächst räumte Schumacher in allen Kart-Klassen alles ab, später dann auch in der Formel 1, wo er 1994 im Benetton erstmals Weltmeister wurde. Im Jahr darauf verteidigte er seinen Titel, anschließend ging es für Schumi zu Ferrari, wo er insgesamt fünfmal in der Königsklasse des Motorsports triumphierte (2000-2004).

Seit seinem schweren Ski-Unfall 2013 ist über den Gesundheitszustand der Motosport-Legende wenig bekannt. Inzwischen fährt sein Sohn Mick Schumacher ebenfalls in der Formel 1. Im unterlegenen Haas aber konnte „Schumi Junior“ bislang noch keine WM-Punkte einfahren. (smk)

Rubriklistenbild: © IMAGO / Horst Galuschka

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