Zustand kritisch, aber stabil

Falscher Priester wollte an Schumis Bett

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Michael Schumacher schwebt noch immer in Lebensgefahr.

Grenoble - Der Gesundheitszustand von Michael Schumacher ist weiter dramatisch. Am dritten Kliniktag haben die Ärzte mitgeteilt, dass sein Zustand sich leicht verbessert hat.

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Jean Todt (m.) ist mittlerweile ein Freund der Familie Schumacher geworden.

+++ 16.30 Uhr: Schumachers Managerin Sabine Kehm appelliert noch einmal an die Medien, auch jenseits des weltweiten Interesses am Schicksal Schumachers dessen Privatsphäre zu achten. „Es ist schon deutlich, dass mehr und mehr Versuche unternommen werden, in die Nähe des Bereiches zu kommen, in dem Michael im Koma liegt“, sagte Kehm. Auf der fünften Etage der Universitätsklinik Grenoble sind spezielle Sicherheitskräfte positioniert.

+++ 16.20 Uhr: Der frühere Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug hat hoffnungsvoll auf die leichte Verbesserung des Zustands von Michael Schumacher reagiert.  „Ich bete und hoffe nun auf weitere Schritte der Besserung. Dazu wünsche ich Michael und seiner Familie ganz viel Kraft und Millionen von Menschen auf der ganzen Welt tun das auch.“

+++ 15.54 Uhr: Ein zugelassener Gast war Jean Todt. Der FIA-Chef war früher Teamchef von Ferrari und spielte eine große Rolle bei Schumachers Erfolgen und ist mittlerweile ein Freund der Familie. Er war einige Stunden an Schumachers Bett.

+++ 15.26 Uhr: Die Reporter vor Ort berichten teilweise von unschönen Szenen. Manche Leute versuchen irgendwie an Michael Schumacher heranzukommen und beeinflussen andere Patienten. Ein Journalist hatte sich, wie bereits berichtet, sogar als Priester verkleidet, um in das Zimmer des ehemaligen Formel-1-Stars zu kommen. Kehm fügte hinzu, dass spürbar sei, dass manche Leute sich in der Klinik weiter fortzubewegen versuchten als in den Presseraum. Sie hob hervor: "Das ist in meinen Augen sehr verwerflich."

+++ 15.10 Uhr: Der Manager des Skigebiets von Meribel/Frankreich hat den schweren Sturz von Michael Schumacher als ungewöhnliches Unglück eingestuft. „Das war kein normaler Unfall.So etwas passiert nur sehr selten in der Saison“, sagte Francois Debroux dem Express: „Beim Skifahren gibt es natürlich Verletzungen, aber das war ein absoluter Ernstfall. So etwas passiert nicht jeden Tag.“

+++ 14.33 Uhr: Die Lage um Schumacher hat sich wieder beruhigt. Das Krankenhaus lässt bis auf die Pressekonferenzen wenig Informationen heraus und selbst dreiste Journalisten kommen nicht näher ran. Die schottische Motorsportlegende Jackie Stewart  wünscht dem Deutschen auch weiterhin eine gute Genesung.

+++ 13.45 Uhr: Michael Schumacher hat unmittelbar vor seinem schweren Skiunfall einem auf der Piste gestürzten Freund geholfen. Anschließend sei Schumacher in den Tiefschneebereich zwischen zwei Pisten gefahren, berichtete seine Managerin Sabine Kehm am Dienstag in Grenoble unter Hinweis auf Schilderungen von Begleitern. Dort sei der 44-Jährige beim Ansatz zu einer Wende gegen eine Felsen gefahren und in die Luft geschleudert worden. Kopfüber sei er dann auf einen Felsen gestürzt, sagte Kehm vor Journalisten. Außerdem bestätigte die Managerin das Gerücht, dass ein Journalist sich als Priester verkleidete, um in das Zimmer von Schumacher zu kommen.

+++ 13.30 Uhr: Der frühere Formel-1-Teammanager Flavio Briatore  hat sich vom schweren Ski-Unfall seines einstigen Musterschülers Michael Schumacher zutiefst betroffen gezeigt. „Das ist einer der traurigsten Momente meines Lebens. Das ist ein Moment, in dem man beten muss“, sagte der 62-Jährige der Tageszeitung La Repubblica: „Gott möge uns Michael so bald wie möglich in gutem Zustand zurückgeben. Das ist die schwierigste Meisterschaft seiner Karriere, er wird sie aber gewinnen.“

+++ 13.02 Uhr: Die Managerin von Michael Schumacher sagte gegenüber Journalisten: "Offenbar ist der Helm gebrochen. Das bedeutet nicht, dass Michael mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war. Er war nicht allzu schnell“, sagte Kehm: „Er hat wohl bei der Schwungauslösung einen Felsen getroffen. Es war eine Verkettung von unglücklichen Umständen.“

+++ 12.53 Uhr: Außerdem gibt es Gerüchte, dass sich ein Journalist als Priester verkleidet haben soll, um in das Zimmer des im Koma liegenden Schumachers zu gelangen. Eigentlich unfassbar.

+++ 12.45 Uhr: Die Managerin von Michael Schumacher Sabine Kehm sagte, dass Schumi nicht unbedingt schnell unterwegs war, wie SkySportsNews berichtet. Stattdessen soll Schumi vor dem Unfall einem gestürtzen Freund geholfen haben, anschließend fuhr er über einen Felsen, verlor die Kontrolle und prallte gegen den anderen Fels, twittern mehrere Journalisten, die sich auf die Schumacher-Managerin berufen.

+++ 12.35 Uhr: Im Internet kursiert ein Video, das angeblich den Abtransport von Michael Schumacher mit dem Helikopter zeigt. Hier geht es zum Video.

+++ 11.35 Uhr: Nochmal kurz zusammenfassend: Michael Schumacher wurde gestern Nacht um 22 Uhr in einer zweistündigen Operation ein Hämatom beseitigt. Dieser Eingriff wurde mit der Familie abgesprochen und verlief so erfolgreich, dass es ihm jetzt ein bisschen besser geht als gestern, weil der Druck im Gehirn reduziert werden konnte. Allerdings gibt es viele kleine weitere Hämatome, die noch unerreichbar sind. Deshalb bleibt sein Zustand kritisch und er wird beobachtet.

+++ 11.27 Uhr: Es gab auch eine offene Kopfwunde und das trotz Helms, sagte ein Arzt. Der Klinik-Leiter erklärt, dass Corinna Schumacher darum bittet, dass auf die Ärzte kein Druck ausgeübt wird. Es sei für den Krankheitsverlauf besser, wenn sich die Medien zurückhalten würden - besonders mit Interviewanfragen. "Der Kampf ist noch nicht gewonnen", fasste er zusammen.

+++ 11.25 Uhr: Die anderen Hämatome können (noch) nicht entfernt werden. Sie sind für die Ärzte nicht zugänglich und werden deshalb beobachtet.

+++ 11.17 Uhr: Ein kurzer Nachtrag: Die Ärzte haben im Laufe des gestrigen Tages ein paar medizinische Vorgänge vorgenommen, die einen Scan erlaubt haben. Dort haben sie unerwartet ein Hämatom festgestellt, das groß und zugänglich war. Das erforderte eine Änderung der Strategie, erklärten die Ärzte. Anschließend wurde mit Familie Schumacher besprochen, ob und wie operiert werden soll. Um 22 Uhr fand dann der zweistündige Eingriff statt. Außerdem wurde weitere "diffuse" Verletzungen bemerkt. Das bedeutet, dass weitere Hämaotome im Gehirn sind. Deshalb bleibt es auch weiterhin kritisch, um den Ex-Formel-1-Star.

+++ 11.16 Uhr: Man wird demnächst nicht nochmal operieren. Man beobachtet erstmal, wie es mit ihm weitergeht und entscheidet von Stunde zu Stunde.

+++ 11.12 Uhr: Es wird keine Spekulationen über die Zukunft geben, betont nochmal der Klinikleiter. Schumacher wird weiterhin in der Klinik bleiben, weil sein Zustand noch zu instabil ist, um verlegt zu werden. Man hat eine gewisse Stabilität gewonnen und jede Stunde, die Schumacher stabil ist, hat man etwas gewonnen.

+++ 11.10 Uhr: Also die Ärzte haben gestern Abend um 22 Uhr mit der Familie von Schumi beschlossen eine weitere Operation durchzuführen. Dabei wurde ein Hämatom erfolgreich entfernt und es geht ihm "ein bisschen besser als gestern". Nichtdestotrotz ist er immer noch im künstlichen Koma und seine Situation ist weiterhin kritisch, aber etwas stabilisierter. Außerdem betonen die Ärzte, dass es stündlich sich ändern kann. Mal besser, mal schlechter.

+++ 11.09 Uhr: Man muss realistisch bleiben und sagen, dass sein Zustand immer noch kritisch ist. Schumacher liegt immer noch im künstlichen Koma auf der Intensivstation. Es gibt noch keine Einschätzung, ob er Folgeschäden davontragen wird.

+++ 11.08 Uhr: Die Ärzte wollen noch nicht sagen, ob er außer Lebensgefahr ist. Die künftigen Stunden bleiben sehr wichtig für die therapeutische Strategie, meint einer der Ärzte. Trotzdem geht es ihm besser. "Wir haben etwas Zeit gewonnen", sagt der Arzt auf Nachfragen der Journalisten.

+++ 11.04 Uhr: Es gibt Anzeichen, dass die Ärzte die Situation besser unter Kontrolle haben, als tags zuvor. Der Eingriff war sehr effizient und ist in Absprache mit der Familie durchgeführt worden. Das Hämatom befand sich links im Gehirn. Das wurde jetzt entfernt. Der Scan zeigte aber weitere Verletzungen, die beobachtet werden müssen. Die Ärzte wollen keine Prognosen abgeben. Stattdessen beobachten sie ihn stündlich.

+++ 11.02 Uhr: Aufatmen bei der Familie, also. Das sind doch mal gute Nachrichten! Es gibt keine Anzeichen, dass es wieder schlimmer werden könnte, sagt der Arzt.

+++ 11.00 Uhr: Die Klinikleitung fängt an. Es wurde ein neues CR vorgenommen. Die Situation hat sich leicht verbessert. Ein neuer Eingriff wurde anberaumt, um den Druck auf das Gehirn zu verringern. Das heißt es gab eine zweite Operation! Das wurde in der Nacht durchgeführt. Und der Scan heute morgen, ergab eine leichte Verbesserung.

+++ 10.57 Uhr: Jetzt zieht es sich doch etwas in die Länge. Anscheinend will sich die Klinikleitung an Terminvorgabe halten.

+++ 10.53 Uhr: Die Ärzte treten vor das Pult. Gleich fängt sie an. Etwas zu früh.

+++ 10.45 Uhr: In 15 Minuten geht die Pressekonferenz los. Wie Reporter vor Ort berichten, sind bereits 35 TV-Kameras aufgebaut. Der Andrang ist demnach größer als gestern. Außerdem wird die die Pressekonferenz in Französisch geführt.

+++ 10.15 Uhr: "Der Familie geht es natürlich nicht sehr gut“, sagte Managerin Sabine Kehm Reportern in Grenoble. „Sie sind geschockt." Sowohl Gattin Corinna als auch die beiden Kinder sind seit Sonntag ebenfalls in dem ehemaligen Olympia-Ort.

+++ 10.05 Uhr: Jetzt ist es offiziell. Um 11 Uhr wird die Klinik eine Pressekonferenz geben, bei der die Ärzte einen genaueren Stand zum Gesundheitszustand von Michael Schumacher abgeben.

Darüber hinaus ermittelt die Staatsanwaltschaft, wie es zu dem Unfall kommen konnte. So wurde beispielsweise schon der Helm, der wirklich in zwei Teile auseinandergebrochen ist, sichergestellt. Das deutet darauf hin, dass Schumacher mit einer enormen Wucht auf den Felsen aufgeprallt sein muss.

+++ 9.55 Uhr: Die internationale Presse hofft ebenfalls auf eine Genesung des Deutschen. "Verlass uns nicht", titelt die französische Sportzeitung L'Èquipe. Zudem berichtet die Bild unter Berufung auf einen der Nothelfer, am Unfallort sei "viel Blut" gefunden worden.

+++ 9.30 Uhr: Wie französische Kollegen berichten, wird es keine Pressekonferenz, sondern nur ein Statement der Ärzte aus der Klinik geben. Das soll heute zwischen 11 und 12 Uhr passieren.

Außerdem berichtet das französische Magazin Paris Match, dass Schumacher wiederholt Hirnblutungen hatte. Zudem schreibt das Blatt, dass ein Arzt sich alarmierend  über den Zustand des 44-Jährigen geäußert haben soll. Beim Blick auf die Werte, soll er gesagt haben: "Michael Schumacher braucht ein Wunder, um die Verletzungen zu überleben."

+++ 9.10 Uhr: Die Familie hat immer wieder Zutritt zum Zimmer des Kerpeners im fünften Stock, wie SkySportNews berichtet. Der Bitte Corinnas, dass die Medien die Familie nicht befragen, kommen sie nach. Die Journalisten vor Ort haben keinen Zutritt zur Klinik.

+++ 08.50 Uhr: Angeblich liegt Michael Schumacher im fünften Stock des Uni-Klinikums in Grenoble im künstlichen Koma. Das berichtet die Bild.

+++ 08.35 Uhr: Oliver Siminon, Direktor der Pistengesellschaft Méribel Alpine, bestätigte, dass der Ex-Formel-1-Weltmeister ungefähr 20 Meter neben der offiziellen Piste im Tiefschnee fuhr.

+++ 08.10 Uhr: Wie ein Reporter von SkySportNews vor dem Krankenhaus berichtet, gibt es weiterhin keine Neuigkeiten. Das kann durchaus als gutes Zeichen gewertet werden, da die Zeit für Schumacher spricht. Denn je länger es keine negativen Nachrichten gibt, desto 'normaler' verläuft die Genesung. 

+++ 07.53 Uhr +++ Auch am Dienstag warten vor dem Krankenhaus weiterhin Fans und internationale Medienvertreter.

+++ 07.35 Uhr +++ David Coulthard, Ex-Formel-1-Pilot und ehemaliger Dauerrivale von Michael Schumacher, schreibt in einem Beitrag für den britischen Telegraph, dass die weltweite Anteilnahme am Schicksal des siebenfachen Formel-1-Weltmeisters die lange überfällige Anerkennung von Schumis Status als Sport-Größe ist. "Ich hoffe nur und bete dafür, dass er durchhält, um zu sehen, wie viel Nettes die Leute über ihn zu sagen haben. Die Wahrheit ist, dass ich nicht glaube, dass Michael jemals das Lob oder die Anerkennung erhalten hat, die seine erstaunlichen Leistungen verdient hätten."

+++ 07.01 Uhr +++ Bayern-Star David Alaba betet wie so viele Wegbegleiter und Fans weltweit für Schumi: "All meine Gebete gelten Michael Schumacher und seiner Familie. Bleib stark", schrieb er via Twitter. Auch der spanische Fußball-Nationalspieler Cesc Fabregas vom FC Barcelona wünscht dem Ex-Rennfahrer - ebenfalls via Twitter - nur das Beste: "Alle Kraft für #MichaelSchumacher, wir sind alle bei Dir."

Klinik will am Vormittag neue Informationen bekanntgeben

+++ 06.45 Uhr +++ Die Anteilnahme für Michael Schumacher reißt nicht ab. Sogar der ehemalige US-Präsident Bill Clinton ist mit seinen Gedanken bei Schumi: "Denke heute an Michael Schumacher und bin dankbar, für alles, was er für die Clinton Foundation und andere gemacht hat", schrieb Clinton beim Kurznachrichtendienst Twitter. "Ich bete für ihn und seine Familie."

+++ 06.37 Uhr +++ Die Universitätsklinik in Grenoble will an diesem Dienstag neue Informationen zum Gesundheitszustand von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher bekanntgeben. Für den späten Vormittag kündigte das Krankenhaus ein aktuelles ärztliches Bulletin an.

Michael Schumacher: Bilder seiner unglaublichen Karriere

Der erfolgreichste Pilot der Formel-1-Geschichte, Rekord-Weltmeister und Legende: Seine unglaubliche Karriere in Bildern sehen Sie hier. © picture alliance / dpa
Sein Formel 1-Debüt (Archivfoto vom 25.08.1991) gab Michael Schumacher auf dem Kurs von Spa-Francorchamps in Belgien in einem Jordan-Ford. Trotz seines Ausfalls nach wenigen hundert Metern machte er auf sich aufmerksam. Er wechselte umgehend zu Benetton. © picture alliance / dpa
Michael Schumacher (r.) und der Brite Nigel Mansell (er wurde Zweiter) mit dem Siegerpokal in Spa in Belgien. Am 30.08.1992, also nur knapp ein Jahr nach seinem Debüt, feiert Schumi seinen ersten Grand-Prix-Gewinn. © picture-alliance / dpa/dpaweb
Manager Willi Weber (l) im Gespräch mit Formel-1-Pilot Michael Schumacher in Silverstone. Auch im Jahre 1992 war Willi Weber schon der Manager von Michael Schumacher. © picture alliance / dpa
Die Brüder Ralf (l) und Michael Schumacher (r) in Kerpen mit ihrem Vater Rolf (Archivfoto vom 19.07.1993). © picture alliance / dpa
Michael Schumacher (Benetton-Ford) - hier auf den Schultern von Team-Manager Flavio Briatore (r.) und Rennleiter Tom Walkinshaw - ging am 13.11.1994 im australischen Adelaide als glücklichstes Unfallopfer und als erster deutscher Weltmeister in die Geschichte der Formel 1 ein. © picture alliance / dpa
Eine spektakuläre Kollision mit seinem britischen Titelkonkurrenten Damon Hill (Williams-Renault) beendete in der 36. Runde das bis dahin packende Duell um die WM-Krone beim Großen Preis von Australien, zugunsten des Deutschen. Das Aus für beide brachte dem 25jährigen Schumacher den WM-Titel mit einem Punkt (92) Vorsprung vor dem Briten. © picture alliance / dpa
Der Sieg wurde ausgiebig gefeiert. © picture alliance / dpa
Michael Schumacher ist erneut Weltmeister. Nach dem Triumph beim Großen Pazifik-Pokal im japanischen Aida jubelt der deutsche Formel-1-Pilot mit dem Siegespokal in der Hand über die erfolgreiche Titelverteidigung (Archivfoto vom 22.10.1995). © picture-alliance/ dpa
Nach seinem zweiten Titel wechselt Schumacher 1996 zu Ferrari. Hier feiert er seinen ersten Sieg im roten Renner, den er im Regenrennen von Barcelona am 02.06.1996 einfährt. Seinen Titel jedoch kann er nicht verteidigen, dieser geht an Damon Hill. © AFP
Im letzten Rennen 1997 verzockt er seine Titelchancen: Das Fernsehbild von RTL zeigt aus der Sicht der Bordkamera Michael Schumachers (l.) den Rempler gegen seinen direkten Konkurrenten Jaques Villeneuve (r) im spanischen Jerez beim letzten Rennen der Saison um die Weltmeisterschaft (26.10.1997).  © picture alliance / dpa
Da Villeneuve trotz der Attacke Schumachers weiterfahren konnte, der Kerpener aber vorzeitig ausfiel, wurde der Kanadier erstmals Weltmeister. Schumacher wurde der Titel des Vize-Weltmeisters nachträglich durch den Weltrat des Internationalen Automobil-Verbandes FIA wegen des Rammstoßes aberkannt. © AFP
Stolz auf ihren Sohn: Mama Elisabeth und Papa Rolf im Jahr 1997 auf der zu einem Fernsehstudio umgebauten Indoor-Kartbahn in Kerpen vor der Übertragung des Formel 1-Finales aus dem spanischen Jerez auf der Party eines Fernsehsenders. © picture-alliance / dpa
Nachdem er 1998 gegen Mika Häkkinnen im McLaren erneut den Titel nicht erringen kann, stoppt ihn 1999 ein schwerer Unfall. Im britischen Silverstone rast er noch in der Einführungsrunde in einem Reifenstapel und bricht sich das Bein (11.07.1999). © picture alliance / dpa
So kannten ihn die Formel-1-Fans: Regengott Schumacher in Aktion. Bei nassen Pisten konnte fast keiner seiner Kontrahenten mit ihm mithalten. © picture-alliance / dpa
Beim großen Preis von Japan 2000 sichert sich Schumacher endlich wieder den WM-Titel. Zudem holte sich Ferrari auch den Konstrukteurs-Titel. © AFP
Die italienischen Gazzetten feiern Schumacher. © picture-alliance / dpa
Doch beim Österreich-Grand-Prix kommt es zur Farce. Schumis Teamkollege Rubens Barrichello (r.), der das Rennen souverän anführt, wird vom Team angewiesen Schumacher überholen zu lassen ("Let Michael pass for the championship!"). Der Brasilianer lässt den Champion tatsächlich kurz vor der Ziellinie vorbeiziehen. Schumacher schiebt Barrichello bei der Siegerehrung auf das oberste Podest, schämt sich für die Stallorder. © picture-alliance / dpa/dpaweb
Das Jahr 2003 war ein trauriges für Michael und Ralf Schumacher: Die Mutter Elisabeth starb an Krebs. Bei dem Rennen in Imola gewann Michael den Grand Prix und vergoss mit Trauerflor am Arm und gesenktem Kopf Tränen auf dem Siegerpodest. Am Ende der Saison wird er wieder Weltmeister. © picture-alliance / dpa/dpaweb
Seit 1999 fährt auch Michaels Bruder Ralf Schumacher in der Formel 1. Einige mal stehen sie gemeinsam auf dem Siegertreppchen, feiern ausgiebig ihre Triumphe. Doch aus dem Schatten seines großen Bruders kann Ralf nicht heraustreten. © picture-alliance / dpa/dpaweb
Beim USA-Rennen 2004 kracht Ralf in die Mauer, seine Bolide kommt auf der Start-Ziel-Gerade zum stehen. Michael fährt mit seinem Ferrari vorsichtig vorbei. © picture-alliance / dpa/dpaweb
Im gleichen Jahr gewinnt Michael Schumacher zum siebten und letzten Mal die Weltmeisterschaft, seine fünfte mit Ferrari. Rechts neben ihm jubelt sein neuer Hauptkontrahent Fernando Alonso. © picture-alliance/ dpa/dpaweb
2005 holt der Spanier im Renault etwas überraschend den Titel und lässt den Rekord-Champion hinter sich. © picture-alliance/ dpa/dpaweb
Auch 2006 liefern sich die beiden ein packendes Duell, doch am Ende gewinnt wieder Alonso das Rennen um die Weltmeisterschaft. Schumacher kündigt seinen Rücktritt an. © picture-alliance/ dpa
Nach dem letzten Rennen des Jahres verabschiedet sich Schumacher als Legende aus der Motorsport-Königsklasse. © picture-alliance/ dpa
Schumacher widmete sich dem Motorradsport. Am 11. Februar 2009 war stürzte er im spanischen Cartagena, brach sich  7. Halswirbel und die erste Rippe links. © picture alliance / dpa
Nach dem Crash von Felippe Massa in Budapest am 26.07. 2009 sollte Schumacher ihn im Ferrari-Cockpit ersetzen. Doch seine Verletzungen verhindern das Comeback des Rekord-Champions - noch... © picture alliance / dpa
Denn 2010 kehrt er zurück. Mercedes übernimmt das Weltmeister-Team von Ex-Ferrari-Chef Ross Brawn und verpflichtet Michael Schumacher. Doch Teamkollege Nico Rosberg (l.) erweist sich als starker Partner, fährt Schumi regelmäßig davon. © picture alliance / dpa
Am Ende holt nicht Schumacher, sondern Youngster Sebastian Vettel die Weltmeisterschaft. Am Ende wird Schumacher nur WM-Neunter. Drei vierte Plätze sind seine beste Ausbeute. © picture alliance / dpa
Auch 2011 (8. der WM) und 2012 (13. der WM) bleibt Schumi hinter seinen Ansprüchen. Am Ende der Saison 2012, in der er zumindest noch einmal auf dem Siegerpodest stehen durfte (GP von Europ am 24.06.), erklärt Schumacher seinen zweiten Rücktritt aus der Formel 1. © pic ture alliance / dpa
Am 29.12.2013 verunglückt Schumacher bei einem Ski-Ausflug im französischen Meribel. Mit schweren Kopfverletzungen kämpft er um sein Leben. © picture alliance / dpa
Am 16. 06.2014 gab das Management von Michael Schumacher bekannt, dass er aus dem fünfeinhalb Monate andauernden Koma erwacht sei. Seitdem befindet er sich in einer Reha-Klinik. © dpa

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dpa/afp/sid/pie/ms/ole

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