„Das war 2011 ...“

Mick Schumacher enthüllt emotionales Gespräch mit Papa Michael: Es änderte sein Leben entscheidend

Mick Schumacher versucht in die großen Fußstapfen seines Vaters zu treten. Nun enthüllt der Sohnemann ein Gespräch, welches seinen Weg ebnete.

Spa - Mittlerweile fährt Mick Schumacher in der Motorsport-Königsklasse mit. Wie sein Vater einst. Bis er allerdings ähnliche Erfolge feiern kann, wird es noch dauern. Der Debütant im Haas-Team fährt mit einem unterlegenen Boliden der Konkurrenz nur hinterher. Dass er überhaupt in der Formel 1 mitfahren darf, ist schon ein erster großer Erfolg. Und der geht unter anderem auf ein Gespräch mit Papa Michael zurück.

Im Dezember 2013 stürzte Michael unglücklich beim Skifahren und verletzte sich schwer. Über seinen aktuellen Zustand ist nur wenig bekannt. Sohn Mick hält derzeit öffentlich die Fahne für die Familie hoch, in dem er mit seinem Boliden versucht, alles herauszuholen. Die Entscheidung Pilot zu werden, geht auf ein Gespräch mit dem Papa aus dem Jahr 2011 zurück.

Mick Schumacher und sein Vater Michael im Hintergrund.

Michael Schumacher: Sohn Mick über entscheidendes Gespräch

Bei der Bild am Sonntag erinnert sich der junge Fahrer noch ganz genau, wann es für ihn klar war, Profi-Rennfahrer zu werden: „Ja, das weiß ich noch ganz genau. Das war 2011, auch auf der Kartbahn in Kerpen. Da saß ich mit Papa zusammen und wir haben uns beraten: „Machen wir das weiterhin als Hobby, oder machen wir das auf professioneller Ebene?“ Und ich habe innerhalb von wenigen Sekunden die Antwort gegeben: dass ich versuchen will, Motorsport zu meinem Beruf zu machen. Diese Entscheidung habe ich nie bereut. Die Formel 1 war immer das Ziel.“

Der Einfluss seines Vaters ist groß. Viele Bilder gibt es, wie der kleine Mick schon als Kind von Papa Michael ans Steuer gesetzt wurde. Doch nicht nur die Entscheidung, sondern die innere Motivation von seinem Vater hat sich bei Mick verankert.

Michael Schumacher gab wohl auch sein Arbeitseifer an Mick weiter

Er habe schon im Kartsport begonnen, akribisch an sich zu arbeiten. Ähnlicher Eifer wurde auch seinem Vater nachgesagt. Und das bestätigt Mick. „Es ist ein Teil von mir, und ich habe diese Stimme in meinem Kopf, die mir sagt: „Jetzt geh mal arbeiten!“, so der Youngster. Am 15. September kommt ein Doku über Michael Schumacher heraus, die sehr emotional wird, wie Bilder vorab schon verraten. Auch der Haas-Pilot freut sich auf die Dokumentation, wie er der Bild sagt: „Mein Papa der beste Fahrer in der Geschichte der Formel 1 ist und er es verdient hat, so eine Doku zu haben. Sehr schöne Bilder, sehr viele Emotionen und etwas, worauf sich jeder Fan freuen kann. Es ist sehr speziell, wenn man diese Doku sieht. Ich habe sie schon gesehen und kann sagen: Die Zeit wird definitiv nicht verschenkt sein.“

Auch im niederländischen Zandvoort, am 5. September, versucht Mick wieder alles zu geben. Sie können den jungen Mann dabei live zusehen. Außerdem begleitet tz.de das Rennen im Live-Ticker. (ank) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Frank Hoermann/SVEN SIMON / Imago

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