F1-Legende feiert 50. Geburtstag

Rührende Grüße von Schumi-Tochter Gina – Corinna Schumacher überrascht die Fans

+
Gina Schumacher hat eine rührende Botschaft an ihren Vater Michael geschickt.

Zu Michael Schumachers 50. Geburtstag hat Frau Corinna ein emotionales Statement an Fans gerichtet - und auch seine Tochter Gina meldet sich.

Update vom 3. Januar, 14.31 Uhr: Gina Schumacher, die Tochter von Formel-1-Legende Michael Schumacher, hat am 50. Geburtstag ihres Vaters rührende Worte auf Instagram gefunden – und ein ganz besonderes Bild gepostet. Zu einer kleinen Galerie, die Fotos aus der Karriere des Rekordweltmeisters zeigt, schrieb sie die Worte: „Happy Birthday to the best dad“ (zu Deutsch: „Dem besten Vater alles Gute zum Geburtstag“, Anm. d. Red.).

Eines der Bilder zeigt Schumacher im Jahr 1991 beim Grand Prix in Spa - seinem ersten Formel-1-Einsatz. Ein ganz besonderes Bild, an dem die große F1-Karriere des Michael Schumacher startete. 

Michael Schumacher: Glückwünsche zu seinem 50. Geburtstag

Update vom 03. Januar, 13.33 Uhr: Neben den bereits angesprochenen Ex-Teamkollegen haben sich noch weitere Mitstreiter aus Schumis langer Zeit in der Formel 1 zu Wort gemeldet. Ein ehemaliger Renngegner äußerte sich kurz, erteilte Schumi aber dem motorsportlichen Ritterschlag. Was er und weitere Weggefährten dem Rekordweltmeister in emotionalen Botschaften wünschen, können Sie hier nachlesen.

Update vom 03. Januar, 11.36 Uhr: Heute ist Schumis 50. Geburtstag. Zu diesem Ehrentag haben sich auch viele Weggefährten aus der Karriere des Rekordweltmeisters zu Wort gemeldet und dem Jubilar herzliche gratuliert. Was Massa, Vettel & Co. gesagt haben und warum manche Botschaft sehr emotional war, lesen Sie bei tz.de*.

Ehefrau Corinna schreibt langes Statement über Michael Schumacher

München - Viele Fans haben wohl angesichts des bevorstehenden 50. Geburtstags von Michael Schumacher darauf gehofft: Im Namen der gesamten Familie veröffentlichte nun Michaels Ehefrau Corinna ein langes Statement auf der Facebook-Seite der Rennfahrer-Legende. „Wir freuen uns darüber und möchten uns von ganzem Herzen bedanken dafür, dass ihr Michaels 50. Geburtstag morgen gemeinsam mit ihm und mit uns feiert“, schreibt Corinna. Sie kündigte überraschend an, dass am Mittwoch eine offizielle Michael-Schumacher-App veröffentlicht werde. Diese sei „ein weiterer Meilenstein in unserem Bemühen, ihm und euch gerecht zu werden, indem wir seine Leistungen feiern.“

Michael Schumacher könne „stolz sein auf das, was er erreicht hat, und wir sind es ebenfalls. Deshalb erinnern wir an seine Erfolge durch die Ausstellung Michael Schumacher Private Collection in Köln, durch die Veröffentlichung von Erinnerungen in sozialen Medien oder durch die Fortsetzung seiner gemeinnützigen Arbeit durch die Keep Fighting Foundation. Wir möchten damit den Blick wieder auf seine Siege, seine Rekorde und seinen Jubel lenken“.

Video: Emotionale Worte zum Geburtstag von Michael Schumacher

Zum Gesundheitszustand von Michael Schumacher machte Corinna keine genauen Angaben. Sie versprach jedoch allen Fans: „Ihr könnt euch sicher sein, dass er in besten Händen ist und wir alles Menschenmögliche tun, um ihm zu helfen. Bitte habt Verständnis, wenn wir uns nach Michaels Wünschen richten und ein so sensibles Thema wie Gesundheit, so wie früher auch immer, in der Privatsphäre belassen.“

Dann dankt sie auch noch den Fans: „Zugleich sagen wir herzlichen Dank für eure Freundschaft und wünschen euch ein gesundes und glückliches Jahr 2019."

Michael Schumacher und der Skiunfall vom 29. Dezember 2013

Der 29. Dezember 2013 wird vielen Motorsport-Fans traurig in Erinnerung bleiben. Es ist der Tag, an dem Michael Schumacher beim Skifahren in den französischen Alpen verunfallt. Gegen elf Uhr ist der Formel-1-Rekordweltmeister mit seinem Sohn Mick, der 2019 als Formel-3-Europameister in die Formel 2 aufsteigen wird, und einer kleinen Gruppe von Freunden im Skigebiet „Les Trois Vallees“ unterwegs. Der damals 44-Jährige - so dokumentiert es unter anderem die Bild - fährt gegen einen Stein, wird in die Luft geschleudert und prallt mit dem Kopf gegen einen anderen Felsen. 

Der Sturz ist so heftig, dass sogar sein Helm zerbricht. Der Rettungshubschrauber bringt ihn ins nahe gelegene Krankenhaus von Moutiers, wo die Ärzte entscheiden, ihn nach Grenoble in die Uniklinik weiterfliegen zu lassen.

Video: Das Phänomen Michael Schumacher

In Grenoble angekommen wird festgestellt: Schumacher hat ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Die Ärzte tun alles, was in ihrer Macht steht. Monatelang liegt der siebenfache Weltmeister anschließend im Koma, erst Mitte Juni 2014 erwacht er. Im September darf er das Krankenhaus schließlich verlassen und kehrt nach Gland in der Schweiz zurück, wo er seit vielen Jahren zuhause ist. Dort setzt er seine Reha und seinen langen Kampf zurück ins Leben bis heute fort.

Corinna besitzt das Video von Michael Schumachers Unfall

Als Michael Schumacher erwacht, sind die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft längst abgeschlossen. Es läge kein schuldhaftes Fehlverhalten vor, weder bei Schumacher selbst, noch bei irgendwem sonst. Eine große Hilfe bei der Rekonstruktion des Unfalls war seine Helmkamera. Zwar zerbrach der Helm des damals 44-Jährigen bei dem Aufprall, die Videoaufzeichnung lief allerdings weiter. 

Nach Abschluss der Ermittlungen wurde das Video der Familie Schumacher zurückgegeben, wie es die Bild berichtet. Eine bemerkenswerte Nachricht: Corinna Schumacher liegt das Helmkamera-Video vor, das den vielleicht traurigsten Moment in der Familie Schumacher dokumentiert, den Unfall ihres Mannes. Ob sie es angeschaut hat, ist nicht überliefert.

Fünf Jahre später kennen nur wenige Michaels Zustand 

Im Jahr 2018, ziemlich genau fünf Jahre nach Schumachers verhängnisvollem Unfall, wissen laut tz.de* nur wenige, wie es ihm wirklich geht. Lediglich seine Familie und sehr enge Freunde, wie zum Beispiel sein ehemaliger Teamchef bei Ferrari, Jean Todt, wissen um seinen Zustand: „Dass das Schicksal“ dem Kerpener „so unglücklich mit dem Kopf gegen einen Stein hat fallen lassen, ist für mich immer noch schwer zu verstehen“, sagt der heutige Präsident des Weltverbandes FIA. Heute sei seine Beziehung zu ihm und der Familie „enger als je zuvor“, sagte Todt: „Mit Michael war ich schon vorher sehr nah. Ich kann nicht für ihn sprechen, aber ich würde sagen, ich weiß alles über ihn.“ Mittlerweile sei aber auch seine „Beziehung zu Corinna und den Kindern enger geworden“, so der 72-Jährige. Er habe "immer noch viel Kontakt zu Michael" und "sehe ihn regelmäßig", sagte Todt. 

Den Großen Preis von Brasilien Mitte November "habe ich zum Beispiel bei Michael zu Hause in der Schweiz geschaut. Zur gesamten Familie besteht ein Band der Freundschaft und des Vertrauens." Auch Sebastian Vettel, mit vier WM-Titeln der erfolgreichste aktive deutsche Formel-1-Pilot und Nachfolger von Schumacher bei Ferrari, spricht offen über sein Verhältnis zu „Schumi“. „Ja, ich vermisse ihn“, sagte Vettel unlängst dem Schweizer Blick. Der siebenmalige Champion Schumacher, einst Vettels Kindheitsidol, wurde in der Königsklasse für den forschen Newcomer schnell zu einem Freund. 

Am 3. Januar 2019 wird Michael Schumacher 50 Jahre alt. Auch diesen Geburtstag wird er wohl weit abseits der Öffentlichkeit im Kreise seiner Familie und engsten Freunde feiern. 

Michael Schumacher: Wie seine Freundschaft zu einem tz-Reporter in die Brüche ging*

* tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

tor mit SID

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Race of Champions: Schumacher scheitert im Viertelfinale, Vettel verpasst K.o.-Runde
Race of Champions: Schumacher scheitert im Viertelfinale, Vettel verpasst K.o.-Runde
Hans-Joachim Stuck: Mick Schumacher geht seinen Weg
Hans-Joachim Stuck: Mick Schumacher geht seinen Weg

Kommentare

KangarooAntwort
(0)(0)

Danke, Wünsche Dir auch ein gesundes und erfolgreiches 2019.

JohannesAntwort
(0)(0)

In Pflegeheimen und Wachkoma-Stationen findet man Menschen jeden Alters, nicht nur solche aus der Nachkriegsgeneration. Jedes Jahr gibt es weltweit Millionen SHTs, und viele der Opfer bleiben lebenslang schwerst beeinträchtigt. Es ist oft ganz ganz plötzlich passiert. Ich habe vor 3 Jahren ein SHT Schweregrad 3 erlitten, war danach eine Woche bewusstlos und hatte unwahrscheinliches Glück, das mich fast vollständig genesen ließ. 10 Sekunden vor dem Unfall, auf der Leiter einige Meter über dem Beton, hatte ich keine Ahnung, dass gleich etwas passieren könnte, was mich für immer zum Pflegefall machen kann. Ich wette, Schumacher hat es auch keine 5 Sekunden vorher geahnt. Und es ist eben nicht nur so, dass man anschließend körperlich beeinträchtigt ist. Auch schlicht und einfach das Wiedererkennen der eigenen Angehörigen, das Sprechen, Dinge von denen man nie gedacht hätte, dass sie die geringste Schwierigkeit machen, funktionieren auf einmal nicht mehr. Bei machen kommen sie wieder, bei anderen bleiben sie - leider - dauerhaft weg. Es kann jeden treffen, jederzeit. Deshalb wäre aus meiner Sicht der Fall Schumacher eine Möglichkeit, öffentliches Bewusstsein dafür zu schaffen. Leider steht dem die Geheimhaltung im Wege.

JohannesAntwort
(0)(0)

Alle guten Wünsche unbenommen, doch nach 5 Jahren ist es sehr unwahrscheinlich, dass er sich noch einmal erholt. Schädel-Hirn-Traumata sind die folgenreichsten Unfälle, die man sich denken kann. Die meisten, die ein SHT dieses Schweregrads erlitten haben, bleiben lebenslang davon gezeichnet. Je länger es dauert, desto geringer wird die Chance auf Genesung. Wir sind nun einmal keine Maschinen, bei denen man bloß ein paar Ersatzteile austauschen muss...