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MSC zurück in der Formel 1: Mick Schumacher verrät, warum er sich für das Kürzel seines Vaters entschieden hat

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Um die Erwartungen niedrig zu halten, trat Mick Schumacher zu Beginn seiner Karriere unter anderem Nachnamen an
Um die Erwartungen niedrig zu halten, trat Mick Schumacher zu Beginn seiner Karriere unter anderem Nachnamen an © Kamran Jebreili / dpa/AP

Mit Mick Schumacher (MSC) ist ein hochveranlagtes Talent in der Eliteklasse des Automobilsports angekommen. Alle Infos über seine Karriere, die Formel 1 und seinen Vater Michael Schumacher.

Gland/Schweiz – Mick Schumacher wurde am 22. März 1999 im schweizerischen Vufflens-le-Chateau geboren. Er ist der Sohn des ehemaligen Rennfahrers Michael Schumacher. Seine Mutter Corinna war einst dem Reitsport zugetan – eine Betätigung, der auch Micks Schwester Gina-Maria nachgeht. Sein Onkel Ralf Schumacher blickt auf eine erfolgreiche Formel-1-Vergangenheit zurück. Mick Schumachers Lebensmittelpunkt befindet sich in der Schweiz. Zunächst wohnte er in seinem Geburtsort. Mittlerweile hat Schumacher in der Nachbarstadt Gland eine Heimat gefunden.

Mick Schumacher (MSC): Seine Geschichte

Mick Schumacher firmiert branchenintern unter dem Kürzel MSC – eine Hommage an seinen Vater Michael Schumacher, der die gleiche Abkürzung nutzte. Um die Erwartungen niedrig zu halten, trat Mick Schumacher zu Beginn seiner Karriere unter anderem Nachnamen an. Er hieß zunächst Mick Betsch, wobei Betsch der Mädchenname seiner Mutter ist. Das Pseudonym begleitete ihn von 2008 bis 2014. In diesem Zeitraum widmete sich der Wahl-Schweizer dem Kartsport und sammelte erste Erfahrungen auf nationalen Rennstrecken.

Seit 2015 tritt Mick Schumacher unter seinem bürgerlichen Namen an. Sein Talent verhalf ihm in den Jahren 2017 und 2018 zu einem Engagement in der Formel 3. Doch die dritthöchste Rennsportklasse war ebenfalls nur eine Durchgangsstation. Folglich schloss sich die Formel 2 an und beherrschte sowohl 2019 als auch 2020 den Terminkalender. In 20 von 24 Rennen fuhr Mick Schumacher unter die ersten Zehn, was ihn für höhere Aufgaben prädestinierte. Schließlich ermöglichte ihm das US-Team Haas den Einstieg in die Formel 1. Nachfolgend Mick Schumachers Karrierestationen im Überblick:

Mick Schumacher rückte im Jahr 2021 in die Formel 1 auf.

Mick Schumacher (MSC): Was es mit dem Kürzel auf sich hat

Stellvertretend für seinen Namen verfügt jeder Fahrer über ein aus drei Buchstaben bestehendes Kürzel. Zunächst auf die Abkürzung „SCH“ setzend, hat Mick Schumacher mittlerweile das Kürzel seines Vaters, MSC, adaptiert. Damit stellt sich Mick Schumacher der Familienhistorie und den damit verbundenen Gefühlen. „Ich habe eine emotionale Bindung zu dem Kürzel MSC“, sagt Schumacher, der es „schön findet, das Kürzel wieder auf den Monitoren zu sehen“. Diesbezüglich schwinge „etwas Positives mit“.

Mick Schumacher (MSC): Die Formel 1

Mick Schumacher (MSC) ist Profifahrer in der Formel 1, der höchsten Rennsportklasse. Eine Formel-1-Saison umfasst ein Kalenderjahr (März bis Dezember). Die Termine führen die teilnehmenden Teams und ihre Fahrer an circa 20 Orten rund um den Erdball zusammen. Auf speziellen Rennkursen treten die Protagonisten mitsamt ihrer Boliden gegeneinander an. Der Fahrer, der am Ende der Saison die meisten Punkte gesammelt hat, wird Weltmeister. Bisher haben zwei Fahrer siebenmal den Titel errungen: der nach wie vor aktive Brite Lewis Hamilton und der Deutsche Michael Schumacher.

Mick Schumacher (MSC): Sein Vater Michael Schumacher

Mick Schumachers (MSC) Vater Michael Schumacher bestritt sein erstes Formel-1-Rennen 1991 in Belgien. Bis zum Jahr 2012 sammelte der 1969 in Hürth geborene Schumacher 1.566 WM-Punkte und stand 155 Mal auf dem Podest. Bei 307 Starts gelangen ihm 91 Siege. Er stand bei Jordan, Benetton, Ferrari und Mercedes unter Vertrag. Im Dezember 2013 zog sich Michael Schumacher bei einem Skiunfall schwere Kopfverletzungen zu und ist seitdem nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetreten. Über seinen Gesundheitszustand herrscht Unklarheit.

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