Teamchef wird deutlich

Formel 1: Zukunft von Mick Schumacher offenbar entschieden - „Sollte bald bestätigt werden“

Kürzlich bestätigte Sebastian Vettel sein Cockpit für kommendes Jahr. Nun ist auch die sportliche Zukunft seines Landsmanns Mick Schumacher geklärt.

Sotschi - Noch acht Rennen stehen in der laufenden Formel-1-Saison aus, das enge Duell zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton ist noch lange nicht entschieden. Trotzdem ist die Königsklasse mitten in einer heißen Phase, in der die Teams ihre Weichen für das kommende Jahr stellen. Einige Cockpits stehen bereits fest, zuletzt bestätigte Sebastian Vettel den Fortbestand seines Vertrags bei Aston Martin. Nun ist auch die Entscheidung über die Zukunft des zweiten deutschen Fahrers Mick Schumacher gefallen.

Formel 1: Mick Schumacher auch 2022 in der Königsklasse - „Sollte bald bestätigt werden“

Am Rande des Großen Preises von Russland am Sonntag äußerte sich Haas-Teamchef Günther Steiner bereits umfangreich zu seinem 22-jährigen Schützling. Gegenüber RTL kündigte der Südtiroler freiheraus eine neue Vertragsunterzeichnung Schumachers an. „Mick sollte bald bestätigt werden. Warten wir noch ein paar Tage, hoffentlich klappt es dann“, meinte Steiner im Interview. Dass der Sohn des siebenfachen Weltmeisters Michael Schumacher also auch im nächsten Jahr für den US-Rennstall an den Start geht, ist also nur eine Frage der Zeit.

Sobald der Kontrakt unterzeichnet ist, können bei Haas „alle glücklich“ sein. Steiner meinte außerdem lächelnd, dass er dann „diese Frage nicht mehr beantworten“ müsse. Über weitere Details, etwa über die Laufzeit des Vertrags, wollte sich der 56-Jährige nicht weiter äußern. Auch die Vertragsverlängerung von Schumachers Teamkollegen Nikita Masepin, dessen Vater den Rennstall finanziell kräftig unterstützt, wird offenbar noch vor dessen Heim-Rennen in Sotschi bekannt gegeben. „Bis dahin wollen wir beide bestätigen“, bestätigte Steiner.

Formel 1: Mick Schumacher verlängert bei Haas - Wechsel-Gerüchte werden hinfällig

Die Spekulationen um einen Wechsel Schumachers zu einem anderen Team haben sich mit den Aussagen seines Vorgesetzten also erübrigt, zuletzt war der diesjährige Debütant mit Alfa Romeo in Verbindung gebracht worden. In der kommenden Saison rechnet sich Haas wohl durch die beachtlichen Regeländerungen Chancen auf WM-Punkte aus. Diesbezüglich kann es eigentlich nur noch besser werden. Denn in ihrem ersten Jahr konnten weder Masepin noch Schumacher einen Zähler für die Fahrerwertung holen. Stattdessen gab es immer wieder Zoff zwischen den beiden, auf der Strecke sowie intern. Scheinbar sieht man aber auch weiterhin Potenzial im deutsch-russischen Duo. (ajr)

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