Bald Debüt in der Formel 1

Formel 1: Mick Schumacher im Mercedes? Teamchef Toto Wolff entschied sich einst gegen den Sohn von Michael

Mick Schuamcher (l.) und Toto Wolff beim Handshake
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Ob Mick Schumacher jemals unter Toto Woff bei Mercedes fahren wird?

Mick Schumacher fährt ab der kommenden Saison für Haas in der Formel 1. Das Weltmeister-Team Mercedes ließ sich den Sohn von Michael Schumacher einst durch die Lappen gehen.

  • Unzählige Fans in der Formel 1 fiebern dem Debüt von Mick Schumacher entgegen
  • Der Sohn von Michael Schumacher fährt in der kommenden Saison für Haas
  • Mercedes hatte einst auch die Option, sich die Dienste von Mick zu sichern, doch Toto Wolff setzte lieber auf einen anderen Fahrer

München - Kaum ist die alte Saison in der Formel 1 beendet, freuen sich die Motorsport-Fans in Deutschland tierisch auf die kommenden. Zum einen wird mit Spannung auf Sebastian Vettel im neuen Aston Martin geschaut werden und zum anderen wird Mick Schumacher sein viel beachtetes Debüt in der Königsklasse des Motorsports feiern.

„Wir dürfen Mick nicht zu sehr beschleunigen, sonst wird die Erwartungshaltung der Fans zu groß“, warnt allerdings Mercedes-Boss Toto Wolff bei Sport1 vor einer übertrieben Erwartungshaltung an den Sohn von F1-Legende Michael Schumacher.

Zwar habe Schumi junior die Formel 2 gewonnen und bewiesen, dass der das Zeug für die Formel 1 habe, aber „jetzt muss man ihm aber die Zeit geben, in Ruhe die nächsten Schritte zu machen“, erklärt Wolff. Bei Haas startet Mick Schumacher gemeinsam mit einem weiteren Neuling in die Formel 1, denn auch Nikita Mazepin wird ebenfalls als Rookie seine erste Schritte unternehmen.

Formel 1: Mick Schumacher im Mercedes? Darum entschied sich Toto Wolff einst nicht für Schumi junior

Daher fordert Wolff Geduld: „Man muss ihm jetzt zwei, drei Jahre Zeit geben, sich zu entfalten“, so der Mercedes-Teamchef: „Dann bekommt er vielleicht einmal die Chance, den Ferrari zu fahren so wie George Russell bei uns die Chance bekam, den Mercedes zu fahren“. Dabei traut ihm Wolff offenbar viel zu: „Er kann auf jeden Fall in der Formel 1 Karriere machen.“

Dabei ist es durchaus kurios, dass Mick Schumacher keine Chance im Silberpfeil erhält. Denn Mick war einst Markenbotschafter der Silberpfeile, Mercedes unterstütze ihn früh, doch einen Platz im Juniorenteam gab‘s für Schumacher junior nicht. Denn in Sindelfingen setzte man einst auf einen anderen Fahrer.

„Im Mercedes-Juniorprogramm haben wir derzeit wenig Platz“, verriet Wolff damals: „Und zudem ist es meine erste Priorität, ein Formel-1-Cockpit für Esteban (Ocon, Anm. d. Red.) für das Jahr 2020 zu finden.“ Daher ergab sich die Chance für Ferrari und die Scuderia ließ sich die Möglichkeit nicht entgehen, irgendwann den Sohn von Michael Schumacher in einen roten F1-Boliden setzen zu können.

Bevor es so weit sein könnte, muss der 21-Jährige aber erst einmal bei Haas überzeugen. Immerhin: Einen Ferrari-Motor hat er da schon im Heck. Fraglich allerdings, ob das aktuell etwas Positives ist... (smk)

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