Mazepin sorgte bereits für Aufruhr

Mick Schumacher und sein Skandal-Kollege: Knallhart-Ansage vom Chef! „Dann haben sie ein Problem“

Mick Schumacher und Nikita Mazepin starten diese Saison für Haas in der Formel 1, Teamchef Günther Steiner macht vorab eine klare Andeutung.

  • Bei Haas werden mit Mick Schumacher und Nikita Mazepin in diesem Jahr zwei Neulinge starten.
  • Haas-Teamchef Günther Steiner sprach über seine Erwartungen an die Rookies.
  • Vor dem Start der Saison 2021 erklärt er, wann er richtig sauer wird.

München - Die diesjährige Formel-1-Saison wird für die deutschen Fans eine ganz besondere, denn neben Sebastian Vettel werden sie künftig Mick Schumacher die Daumen drücken können. Der 21-Jährige wird gemeinsam mit dem ebenfalls unerfahrenen Skandal-Fahrer Nikita Mazepin für den Haas-Rennstall starten. Ihr neuer Teamchef Günther Steiner riet den beiden Formel-1-Rookies bereits öffentlich von schädigendem Verhalten ab.

Formel 1: Debüt-Saison im „Übergangsjahr“ bei Haas - Steiner mit bescheidenen Zielen für 2021

Haas kündigte an, in diesem Jahr die Weichen für mögliche Erfolgserlebnisse 2022 zu stellen, wenn die neuen Reglements in der Formel 1 gelten. „Unser Ziel ist es, 2022 dahin zu kommen, wo wir 2018 waren (Rang 5, Anm. d. Red.)“, so Steiner gegenüber RTL/ntv. Der Teamchef bezeichnete die kommende Saison sogar als „Übergangsjahr“ für Haas. Der Entwicklung der beiden talentierten Debütanten kommt dies durchaus entgegen, mit weniger Druck können sie sich auf ihre zweite Saison vorbereiten.

Mit Schumacher und Mazepin hat Haas „zwei ehrgeizige, junge Fahrer, die zeigen wollen, wer der Bessere ist“, weiß Steiner und warnte die beiden Teamkollegen vor übertriebener Konkurrenz. „Wenn sie kämpfen, ohne das Team zu schädigen, habe ich auch kein Problem damit. Nur, wenn sie sich ins Auto fahren, dann kriege ich ein Problem und dann haben sie ein Problem“, drohte der Teamchef.

Die Ziele des Haas-Teams sind auch für die Debüt-Saison klar definiert, wenn auch sehr zurückhaltend. „Es wäre ideal, Alfa Romeo und Williams hinter uns zu lassen. Das wird schwierig, es wird wieder ein Fight wie letztes Jahr. Unser Motor (Ferrari-Motor, Anm. d. Red.) wird sicher besser sein. Den hat Alfa zwar auch drin, aber vielleicht können wir Williams gegenüber etwas aufholen“, meint Steiner. Ansonsten sei „nicht mehr drin“, da man im letzten Jahr „zu weit weg“ war.

Formel 1: Steiner verrät den Plan mit Mick Schumacher - „Nur ein Jahr würde nicht viel bringen“

In erster Linie steht die Entwicklung der beiden Youngster im Fokus. „Für mich wäre es ein Erfolg, Ende des Jahres zwei Fahrer zu haben, die viel gelernt haben und bereit sind für 2022, sodass wir dann keine Fehler mehr machen“, sagte Steiner im Interview. Den beiden 21-Jährigen müsse man „ja auch eine Chance geben, sich zu entwickeln“ und Erfahrungen zu sammeln.

Auch zum Plan mit Mick Schumacher äußerte sich Steiner, der Sohn von Michael Schumacher soll zwei Jahre für das Team fahren. „Nur ein Jahr würde nicht viel bringen. Ein Rookie braucht ein Jahr, muss sich an das Team und an die Formel 1 gewöhnen. Im zweiten Jahr kann man dann Fortschritte machen“, meinte der Südtiroler. Danach wäre die Bahn womöglich frei für einen Wechsel zu einem großen Rennstall. (ajr)

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