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Formel 1: Ferrari-Teamchef Binotto vergleicht Mick Schumacher mit Vater Michael - „der Wille, die Hingabe...“

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Mattia Binotto spricht über den Ferrari-Nachwuchs und vergleicht Mick Schumacher mit Vater Michael.

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto sprach über den Nachwuchs der Scuderia und verglich Mick Schumacher mit seinem Vater Michael, außerdem verteidigte er erneut das Vettel-Aus.

  • Ferraris Teamchef Mattia Binotto sprach über den Ferrari-Nachwuchs und Mick Schumacher.
  • Er verglich den 21-Jährigen mit seinem Vater, dem legendären Piloten Michael Schumacher.
  • Auch die Trennung von Sebastian Vettel verteidigte er erneut.

Monza - Bei den Ferrari-Junioren ist der Konkurrenzkampf zwischen den Youngstern Mick Schumacher, Robert Schwarzman und Callum Ilott ohnehin schon immens, nun heizte ihn der Scuderia-Teamchef Mattia Binotto noch einmal an. Der 50-Jährige zog einen Vergleich zwischen Mick und seinem berühmten Vater.

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Binotto motivierte die drei jungen Talente für die kommenden Aufgaben. „Ich glaube, Robert, Callum und Mick tun alles und zeigen Fortschritte im Vergleich zum letzten Jahr. Ich denke, die zweite Saisonhälfte wird wichtig sein“, so Binotto in Monza. In der Fahrerwertung belegen vor dem Rennen in Italien die drei Nachwuchs-Fahrer drei der ersten vier Plätze.

Mick Schumacher steht aktuell auf Platz vier, der Brite Ilott steht nur zehn Punkte hinter dem Russen Schwarzmann. Der 21-jährige Schumacher verpasste in dieser Saison einen Sieg, erreichte jedoch sechsmal einen Podiumsplatz. Für Binotto sind nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Entwicklung seiner jungen Fahrer wichtig.

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Gegenüber der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera sprach Binotto etwas intensiver über Mick Schumacher und verglich ihn mit seinem Vater, dem siebenmaligen Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher. „Der Wille, die Hingabe, die Neugier und die Beständigkeit“, seien Eigenschaften von Michael, die Binotto in Mick sehe. Michael Schumacher werde „einer der stärksten Champions aller Zeiten“ bleiben.

Zwischen 2000 und 2004 war Mattia Binotto an Michael Schumachers Titelgewinnen in Serie als Motoreningenieur beteiligt und kennt den ehemaligen Weltklasse-Fahrer genau. Nun hofft sein Sohn Mick, der aktuell für Prema fährt, auf eine Beförderung in die Formel 1. Gerüchten zufolge könnte er ein neues Team mit einem erfahreneren deutschen Piloten bei einem Ferrari-Motorkunden bilden.

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Demnach werden bei Alfa Romeo Racing wohl beide Cockpits frei, denn der finnische Routinier Kimi Räikkönen sowie sein italienischer Teamkollege Antonio Giovinazzi werden wohl keine Verträge über 2020 hinaus bekommen. Der heutige Ferrari-Pilot Charles Leclerc fuhr sich bei Alfa Romeo in den Vordergrund, ehe er 2018 zur Scuderia Aufstieg.

Nach der jüngsten Kritik von Ex-Ferrari-Boss Luca di Montezemolo an der Trennung von Sebastian Vettel, verteidigte Binotto die frühe Bekanntgabe. „Wir lieben ihn und es war richtig, ihm die Gelegenheit zu geben, sich zu organisieren. Wenn ich auf die Fakten schaue, habe ich keinen demoralisierten Sebastian vorgefunden“, so der Teamchef, der nicht das beste Verhältnis zu Vettel pflegen soll. (ajr)

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