Russe schickt direkt Giftpfeile

Was für ein Stinkstiefel! Formel-1-Rüpel Mazepin lässt Schumacher abblitzen - Folgt erster Kollegen-Krach?

Ende März beginnt die neue Saison der Formel 1 - mit Mick Schumacher! Dessen neuer Teamkollege Nikita Mazepin lässt aktuell nichts aus.

  • Mick Schumacher sitzt 2021 im Formel-1-Cockpit von Haas.
  • Sein Teamkollege Nikita Mazepin gilt als neuer Bad Boy im Fahrerlager.
  • An einer Freundschaft mit Schumi junior scheint er nicht interessiert.

München - So viel ist jetzt schon klar: Es wird eine historische Formel-1-Saison 2021. Dafür gibt es unzählige Gründe - zum Beispiel die Rückkehr von Aston Martin in die Königsklasse. Vor allem die deutschen Fans dürften sich freuen, dass der einstige Weltmeister Sebastian Vettel sein Trauerspiel bei Ferrari endlich hinter sich lassen konnte. Vielleicht folgt nun ja die Rückkehr zu alter Stärke?

Historisch wird es auch, weil ein ganz besonderer Name endlich wieder in der Formel 1 vertreten ist. Mick Schumacher tritt in die Fußstapfen seines berühmten Vaters und Onkels. Der 21-Jährige fährt künftig für Haas. Schumi junior soll zusammen mit dem Russen Nikita Mazepin auf Punktejagd für das US-Team gehen.

Formel 1: Mick Schumacher vor erster Saison - sein Teamkollege teilt schon vor dem ersten Rennen aus

Mazepin gilt als Heißsporn. Solche Charaktere sind in der Formel 1 nicht ungewöhnlich - und selbst bei Haas hat das Tradition. Bis zuletzt saß dort Kevin Magnussen im Cockpit. Der Däne zählte im Fahrerlager zu den unbeliebtesten Piloten, legendär ist sein TV-Interview von 2017 in Ungarn. Damals wurde er während einer Fragerunde von Nico Hülkenberg unterbrochen, der ihm auf die Schulter klopfte und sagte: „Und wieder einmal warst du heute der unfairste Fahrer des Grids.“ Magnussens eiskalte Antwort: „Lutsch‘ mir die E***, Schätzchen.“ Der Hintergrund: Magnussen hatte Hülkenberg kurz zuvor von der Strecke gedrängt.

Und nun sieht es ganz danach aus, als hätte Magnussen in Mazepin einen legitimen Nachfolger. Micks neuer Teamkollege sagte jüngst im russischen Fernsehen: „Wir sind keine Freunde, höchstens alte Bekannte, weil wir früher zusammen Kart gefahren sind.“ Und weiter über Schumacher: „Mir ist sein Name ehrlich gesagt egal. Der Nachname kann Kraft verleihen, aber er bringt auch mehr Druck.“

Formel 1: Mick Schumachers neuer Teamkollege Nikita Mazepin hat keine Lust auf Freundschaft

Mazepins Einstieg in die Formel 1 lief mehr als fragwürdig ab. Der Sohn eines Milliardärs lieferte vor kurzem einen Mega-Skandal, als er eine Frau begrapschte. Daraufhin hagelte es Kritik von Medien und Fans - Haas rügte den 21-Jährigen, hielt aber an ihm fest.

So viel dürfte jetzt schon klar sein: Der Russe wird noch die eine oder andere Schlagzeile liefern. Sportlich gesehen fuhr er vor zwei Jahren übrigens noch extrem hinterher: 2019 wurde er in der Formel 2 gerade einmal Achtzehnter. Im vergangenen Jahr verbesserte er sich immerhin auf Platz fünf und erhielt seine Superlizenz. Somit darf er nun in der Formel 1 an den Start gehen. (akl)

Rubriklistenbild: © imago images / Motorsport Images / Sven Simon / Fotomontage: tz.de

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