Montoya: "Die Formel 1 ist ein Witz"

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Juan Pablo Montoya lästert über die Formel 1.

Köln - Der frühere Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya findet die Königsklasse nicht mehr gut - vor allem wegen der gewöhnungsbedürftigen Nasen der neuen Boliden in der Königsklasse.

„Die Formel 1 ist ein Witz. Es ist traurig, dass man solche Autos bauen lässt. Schau dir nur diese neuen Nasen an“, sagte der Kolumbianer, der inzwischen in der NASCAR-Serie fährt, im Gespräch mit dem Fachmagazin Motorsport aktuell.

Seinen eigenen Abschied aus der Formel 1 Mitte 2006 nach 94 Rennen für BMW-Williams und McLaren-Mercedes und insgesamt sieben Siegen habe er noch nicht bereut, sagte der 36-Jährige: „Nicht eine Sekunde. Natürlich habe ich schöne Erinnerungen an die Formel 1. Aber ich vermisse sie nicht. Mir fehlen einige der Menschen, die ich dort getroffen habe. Aber fehlt mir auch das Racing? Nein, tut es nicht.“ Er schaue sich die Formel-1-Rennen aber schon noch an, auch wenn sie ihn nur noch „ganz wenig“ interessieren.

Stattdessen genießt er den Rennsport in den USA und die Rennen im Oval, wie einst in der ChampCar-Serie vor seinem Einstieg in die Formel 1. Ich hatte mehr Erfolge auf den Ovalen als auf Rundstrecken“, sagte Montoya: „Ich mag die Ovale.“

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

RED BULL RACING © Mark Thompson/Red Bull Racing
Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) fährt 2013 weiter im Red Bull, der Vertrag läuft bis 2014. © dpa
Teamkollege Mark Webber (Australien) hat noch einmal um ein Jahr verlängert. © Getty
MCLAREN © dpa
Für Lewis Hamilton fährt der 22 Jahre alte Mexikaner Sergio Perez. © ap
Routinier und Ex-Weltmeister Jenson Button (England) wird gefragt sein, er ist langfristig bis 2014 an den Rennstall gebunden. © Getty
FERRARI © dpa
Fernando Alonso (Spanien) wird den nächsten Angriff auf Vettel unternehmen. Er hat einen Vertrag bis 2016. © Getty
Felipe Massa (Brasilien) darf 2013 auch noch mal ran. © Getty
MERCEDES © dpa
Lewis Hamilton (England) statt Michael Schumacher. Der Brite ist vorerst drei Jahre an die Silberpfeile gebunden. © Getty
Nico Rosberg (Wiesbaden) bleibt, er hat einen Vertrag bis 2013. © Getty
LOTUS © dpa
Kimi Räikkönen (Finnland) wird als WM-Dritter 2012 noch mehr wollen. © dpa
Romain Grosjean (Frankreich) darf trotz seiner wiederholten Auftritte als Crashpilot wohl bleiben, ist aber noch nicht bestätigt. © dpa
WILLIAMS © Getty
Pastor Maldonado (Venezuela), Sieger in Barcelona, bleibt. Er bringt auch noch Geld aus Venezuela mit. © Getty
Bruno Senna ist raus, Testpilot Valtteri Bottas (Finnland) steigt zum Stammfahrer auf. © getty
FORCE INDIA © Sahara Force India
Paul Di Resta (Großbritannien) bleibt © getty
Adrian Sutil kriegt das zweite Cockpit © dpa
SAUBER © dpa
Die Schweizer treten mit einer neuen Paarung an. Nico Hülkenberg (Emmerich) wechselt von Force India zu Sauber. © dpa
Neben Nico Hülkenberg darf der 21-jährige Deübtant Esteban Gutierrez (Mexiko) ran. © dpa
TORRO ROSSO © dpa
Daniel Ricciardo (Australien) © getty
Jean-Eric Vergne (Frankreich) © getty
MARUSSIA © dpa
Hier ist alles neu! Timo Glock ist weg, für ihn ist Jules Bianchi da © Getty
Sein Kollege: Max Chilton © Getty
CATERHAM © dpa
Charles Pic (Frankreich), bisher Marussia, heuert bei dem anglo-malaysischen Team an. © getty
Giedo van der Garde ist sein Kollege © Getty

Beim Saisonauftakt bei den „Daytona 500“ endete sein Rennen allerdings in einem Feuerball, nachdem er in einer Safety-Car-Phase gegen ein mit einer Flugzeugturbine ausgerüstetes Streckentrocknungsfahrzeug geprallt war. „An den Truck habe ich gar nicht gedacht, aber an die Turbine“, beschrieb Montoya seine Gedanken vor dem Crash: „Bevor ich da reingeknallt bin, habe ich noch gedacht: Das wird kein Spaß, das Ding wird gleich ordentlich in Flammen stehen. Und genau so war es dann auch.“

Montoya kam ebenso wie der Fahrer des Streckenfahrzeugs weitgehend mit dem Schrecken davon. „Mein linker Fuß schmerzt etwas, weil ich voll auf der Bremse stand, aber beim Aufprall abgerutscht bin und mir den Fuß am Kupplungspedal angekratzt habe“, sagte Montoya: „Für einen derart harten Aufprall bin ich ziemlich okay.“

SID

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