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Nico Hülkenberg: Kein Grand Prix in Deutschland kann auch einen positiven Effekt haben

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Nico Hülkenberg
Profi-Rennfahrer Nico Hülkenberg sieht es positiv, derzeit keinen Grand Prix in Deutschland zu haben © IMAGO

Das aktuelle Fehlen eines Formel-1-Rennens in Deutschland kann für Nico Hülkenberg (34) auch einen positiven Effekt haben.

Silverstone - «Leider ist seit ein paar Jahren ein Grand Prix bei uns keine gesetzte Sache mehr. Man liest häufiger Stimmen, die diesen Zustand sehr kritisch sehen und es ein Unding sei, dass wir als Autonation keinen Grand Prix austragen. Ich bin der Meinung, dass Ups und Downs auch einen positiven Effekt haben können, um das Interesse und den Hunger auf etwas wieder richtig zu wecken», sagte der frühere Formel-1-Stammpilot der «Welt» (Donnerstag-Ausgabe) im Interview. «Und jetzt sind wir bei uns im Land eben mal nicht an der Reihe. Das wird sich künftig sicherlich wieder ändern.»

Zwischen 2007 und 2014 fanden abwechselnd Formel-1-Rennen in Hockenheim und auf dem Nürburgring statt. Insgesamt gastierte die Rennserie 79 Mal in Deutschland. Zuletzt richtete der Nürburgring in der Corona-Saison 2020 den Eifel-Grand-Prix aus. Beide Kurse können sich aber die hohen Antrittsgebühren nicht leisten. Hülkenberg war früher Stammpilot in der Formel 1. Nach seinem Vertragsende bei Renault nach der Saison 2019 hatte er aber keinen festen Job mehr bekommen. Hülkenberg ist aktuell Ersatzfahrer bei Aston Martin und bestritt zuletzt Anfang des Jahres als Ersatz für den damals mit dem Coronavirus infizierten Sebastian Vettel die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien. An diesem Wochenende fährt die Formel 1 in England. (dpa)

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