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Nürburgring-Betreiber hoffen noch auf Zuschlag

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Ob ein Formel-1-Rennen in diesem Jahr auf dem Nürburgring stattfindet, steht noch nicht fest. Foto: Jan Woitas

Nürburg (dpa) - Im Feilschen um das Deutschland-Rennen der Formel 1 hoffen die Verantwortlichen des Nürburgrings noch immer auf einen Zuschlag für dieses Jahr.

"Wir haben Herrn Ecclestone ein Angebot unterbreitet und warten nun auf seine Entscheidung", sagte der Geschäftsführer der Capricorn Nürburgring GmbH (CNG), Carsten Schumacher, der Fachzeitschrift "Motorsport aktuell".

Beide Seiten hätten ein Interesse daran, dass es 2015 ein Grand-Prix-Rennen am Nürburgring gebe. Auf die Frage, warum sich die Verhandlungen für das im Juli vorgesehene Rennen so hinzögen, sagte er, Ecclestone habe sich erst im Januar gemeldet.

Der britische Chefvermarkter der Königsklasse hatte zuletzt mehrfach angedeutet, dass der deutsche Grand Prix in diesem Jahr aus finanziellen Gründen aus dem Kalender fallen könnte. Auch mit dem möglichen Ersatzort Hockenheim gab es bislang keine Einigung über eine Austragung des Rennens.

Der Nürburgring habe Ecclestone ein weitreichendes Angebot unterbreitet, mit dem die CNG einen betriebswirtschaftlichen Verlust machen würde, den man aber im Interesse der Region und der Fans für vertretbar halte, sagte Schumacher der Zeitschrift. "Unser Angebot sieht vor, dass die Formel 1 den GP Deutschland veranstaltet und damit alle Gewinne erhält", erklärte der Geschäftsführer.

Nürburgring

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