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Weltberühmte „Star Wars“-Legende ist gestorben: Seine Rolle prägte Generationen

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Nordschleife und Grand-Prix-Strecke

Nürburgring: Formel 1 feiert Comeback in der Eifel

Sebastian Vettel fährt in seinem Red Bull eine Trainingsrunde auf dem Nürburgring.
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Sebastian Vettel auf dem Nürburgring

Die Rennstrecke Nürburgring in der Eifel und ihre Historie – von den ersten Rennen bis zu aktuellen Formel-1-News für 2020.

  • Der Nürburgring ist eine der legendären Rennstrecken in Deutschland, auf der die Formel 1 schon spektakuläre Rennen ausgetragen hat.
  • Auf der Traditionsrennstrecke gab es allerdings seit 2013 kein großes Event der Formel 1 mehr.
  • Der Rennkalender 2020 hält spannende Überraschungen bereit: Das hochkarätige Rennen kehrt an den Nürburgring zurück.

Nürburg – Am 18. Juni 1927 eröffnete der Nürburgring mit einem Eifelrennen für Motorräder. Die berüchtigte Rennstrecke gehört mit ihren heute rund 24 Kilometern zu den längsten permanenten Parcours ihrer Art weltweit. Bekannt ist der Kurs vor allem für seinen kurvigen Streckenverlauf – der Formel-1-Fahrer und dreimalige Weltmeister Sir John Young Jackie Stewart taufte den Nürburgring einst auf den Spitznamen „Green Hell“ (übersetzt: Grüne Hölle). Der schwierige Charakter der Route spiegelt sich auch in zahlreichen Unfällen wider, die seit Anbeginn das Renngeschehen überschatten.

Nürburgring: Der Crash von Nikki Lauda

Der schwere Crash von F1-Pilot Nikki Lauda im Jahr 1976 läutete das Ende der Nordschleife für Rennen der Formel 1 ein. In einer Linkskurve verliert der österreichische Superstar im Autorennen damals die Kontrolle über seinen Ferrari. Das Fahrzeug schießt gegen eine Felswand, dreht sich und fängt Feuer. Lauda kommt trotz Brandverletzungen glimpflich davon und steht nach gerade einmal sechs Wochen schon wieder an der Startlinie.

Nürburgring: Es war leise geworden um die Rennstrecke

Bereits vor dem großen Crash hatten die Veranstalter beschlossen, dass sich die Nordschleife nicht mehr für Formel-1-Rennen eignet. Damit endete auf dem ältesten Streckenabschnitt der Piste die Ära adrenalinbefeuerter Rivalitäten um den Sieg. Doch damit war auf dem Nürburgring noch lange nicht Schluss mit der Formel 1. Die berühmte Rennstrecke der Eifel präsentierte sich als Austragungsort des jährlichen Grand Prix auf dem dafür geschaffenen Grand-Prix-Kurs. Unter den bekanntesten Treppchenstürmern finden sich Größen wie Michael Schumacher, Fernando Alonso, Lewis Hamilton und Sebastian Vettel. Der Grand Prix verabschiedete sich schließlich mit dem letzten Race in 2013 vom Nürburgring.

Die Rennstrecke stand im Mai 2013 nach Schulden des Pächters zum Verkauf und fast ein Jahr später übernahm der Automobilzulieferer Capricorn das Geschäft. Die Eigentumsanteile gehören seit 2014 zu zwei Dritteln dem russischen Milliardär Viktor Charitonin. Der Fokus liegt neben Motorsport-Events wie dem ADAC TOTAL 24h-Rennen heute auf diversen Veranstaltungen: Auf dem Gelände des Nürburgrings findet unter anderem Rock am Ring statt. Motorsportbegeisterte Hobbyfahrer können an Fahrtrainings und -erlebnissen teilnehmen.

Die Formel 1 kommt zurück auf die Rennstrecke am Nürburgring

Fans der Formel-1-Serie waren nach den letzten News ganz aus dem Häuschen. Nach Aussagen der Sprecher der Rennstrecke gibt es in 2020 ein Comeback. Eigentlich hatte das Management zunächst den Hockenheimring ins Auge gefasst. Jetzt aber kommt der Nürburgring als neuer Schauplatz für den Deutschland Grand Prix infrage. Grund dafür ist nicht zuletzt die Coronakrise. Fehlende Zuschauerzahlen werfen das bisherige Geschäftsmodell der Veranstalter um. Da Rennen vor leeren Tribünen stattfinden, fehlt es an Eintrittsgeldern. Dieses Dilemma zwingt die Formel-1-Bosse dazu, ihre Strategie zu überdenken.

Damit rückt die Traditionsstrecke wieder ins Bild – schließlich sollen die Rennen nicht ausfallen. Der Nürburgring bekommt also bald wieder High-Tech-Rennautos mit quietschenden Reifen zu sehen. Das erste Rennen geht vom 9. bis 11. Oktober 2020 über die Bühne. Es handelt sich dabei um kein geringeres Event als den Formula 1 Aramco Großen Preis der Eifel. Fans erfreute zudem diese Nachricht: Die Organisatoren planen, einer begrenzten Anzahl an Zuschauern einen Platz auf der Tribüne anzubieten.

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