Mitglied der USF2000 Hall of Fame

Otmar Szafnauer: Der Chef von Sebastian Vettel bei Aston Martin – Karriere und Stationen

Otmar Szafnauer, Teamchef des Teams Sportpesa Racing Point F1, nimmt an einer Pressekonferenz teil
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Otmar Szafnauer ist Teamchef des Rennstalls Aston Martin

Teamchef Otmar Szafnauer und seine Erfolge in der Formel 1 – mehr zu seinem Lebenslauf und wichtigen Meilensteinen.

  • Otmar Szafnauer ist seit 2018 als Teamchef des Formel-1-Rennstalls Aston Martin tätig.
  • Seine berufliche Laufbahn begann in den USA bei der Ford Motor Company.
  • Aufgrund seiner Erfolge im Rennsport gehört er der USF2000 Hall of Fame an.

Silverstone (England) – Am 2. August 2018 übernahm die AMR GP Limited den Formel-1-Rennstall Sahara Force India F1 Team (kurz Force India). Als Teamchef setzte das Unternehmen Otmar Szafnauer ein, der das Team bereits viele Jahre als Sportdirektor begleitete. Für die Saison erhielt der Rennstall einen neuen Namen: Racing Point F1 Team. Der Sitz der britischen Firma befindet sich in Silverstone und Eigentümer ist Lawrence Stroll – ein Unternehmer und Milliardär aus Kanada. 2021 benannte sich das Team wieder um in Aston Martin.

Teamchef Otmar Szafnauer: Wichtige Stationen in seinem Lebenslauf

Otmar Szafnauer kommt ursprünglich aus Rumänien. Sein Vater ist Amerikaner mit deutschen Wurzeln und seine Mutter Rumänin. Als Otmar sieben Jahre alt war, zog die Familie in die US-amerikanische Stadt Detroit im Bundesstaat Michigan.  Dort studierte der spätere Teamchef von Aston Martin zunächst an der Wayne State University und erlangte seinen Bachelor of Science in Elektrotechnik. Anschließend entschied er sich für ein Studium in Wirtschaft und Finanzen an der University of Detroit.

In seinem Lebenslauf finden sich nach der akademischen Ausbildung folgende Berufe:

  • Im Jahr 1986 begann Otmar Szafnauer seine berufliche Karriere bei der Ford Motor Company. Er arbeitete für das Unternehmen als Programm-Manager.
  • 1998 kehrte er Ford den Rücken, um sich seiner Leidenschaft, dem Rennsport, zu widmen. Er fing als leitender Direktor bei British American Racing an – einem Formel-1-Rennstall in Großbritannien.
  • 2001 wechselte er zu Honda Racing Developments.
  • 2008 gründete er sein eigenes Unternehmen namens Soft Pauer und entwickelte die offizielle Timing and Track Positioning App für die Formel 1.

Otmar Szafnauer: Teamchef in der Formel 1 bei Aston Martin

Im Oktober 2009 stieg Otmar Szafnauer beim damaligen Sahara Force India F1 Team ein. Trotz stetiger Erfolge geriet der Rennstall in finanzielle Schwierigkeit und meldete schließlich im Jahr 2018 Insolvenz an. Das neue Racing Point Force India F1 Team übernahm im Sommer 2018 sowohl Fahrzeuge als auch Personal und Otmar Szafnauer erhielt den Posten als Teamchef. Nach der Debütsaison änderte der Rennstall seinen Namen in Racing Point F1 Team und Anfang 2021 in Aston Martin F1 Team.

Für die aktuelle Rennsaison 2021 setzt Aston Martin die erfahrenen Formel-1-Fahrer Lance Stroll und Sebastian Vettel ein. Vettel ging 2020 noch für den Konkurrenten Ferrari an den Start. Der Kanadier Stroll ist seit der Formel-1-Weltmeisterschaft 2019 im Team Aston Martin. Otmar Szafnauer begleitet die Fahrer weiterhin als Teamchef und berichtet auf seinem Instagram-Profil, was im Team und auf der Rennstrecke passiert.

Otmar Szafnauer und seine größten Erfolge als Teamchef

Das erste Rennen als Teamchef bestritt Otmar Szafnauer beim Großen Preis von Belgien. Racing Point belegte mit seinen Piloten Esteban Ocon und Sergio Pérez den fünften und sechsten Platz. Am Ende der Saison schaffte es der Formel-1-Rennstall auf die siebte Position in der Konstrukteurswertung. Diesen Platz sicherte sich das Team auch in der darauffolgenden Saison mit insgesamt 73 Punkten. Im Jahr 2020 steigerte sich Racing Point und landete mit 195 Punkten auf dem vierten Platz in der Konstrukteurswertung. Diese Platzierung ist der bislang größte Erfolg des Rennstalls und bescherte Otmar Szafnauer viel Anerkennung. In der Fahrerwertung schnitt Sergio Pérez als Vierter mit 125 Punkten unter seinen Teamkollegen am besten ab.

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