Rekordversuch in Monaco: Formel 1 als Glücksspiel

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Michael Schumacher fehlt mit fünf Monaco-Erfolgen nur ein weiterer Sieg zur Bestmarke von Ayrton Senna.

Monte Carlo - Glamour, Risiko und ein Rekordversuch: Der 70. Grand Prix in den Häuserschluchten von Monte Carlo treibt die Faszination Formel 1 auf die Spitze.

Nach dem verrückten ersten Saisonviertel kann die Königsklasse in Monaco mit dem sechsten Sieger im sechsten Rennen sogar eine Marke für die Geschichtsbücher setzen. “Vielleicht erleben wir ja wieder eine Überraschung, zum Beispiel mit einem Marussia und Timo Glock auf der Pole“, witzelt Vorjahressieger Sebastian Vettel. „Am Ende einer Saison mit 20 Rennen wird man nicht sagen können, der Sieger hat einfach Glück gehabt“, sagte er, und fügte hinzu, er könne sich die unterschiedliche Leistungsfähigkeit seines Autos im bisherigen Saisonverlauf nicht erklären.

Noch nimmt der Titelverteidiger die unberechenbare Lage vor dem Klassiker im Fürstentum mit Humor. Immerhin kommt der Red-Bull-Pilot als WM-Führender an die Cote d'Azur, doch Favorit ist er deshalb noch lange nicht. “In Monaco besitzen mindestens zehn Fahrer Siegchancen“, sagt Mercedes-Hoffnung Nico Rosberg. Eine Wette wagt nach der bisherigen Achterbahn niemand mehr.

Die Schuld für Platz sechs zuletzt in Barcelona nimmt der Hesse aber ganz auf sich. „Ich weiß, was ich gemacht habe. Das war mein Fehler“, sagte der 24-Jährige am Mittwoch auf die Frage, ob er nach seiner Durchfahrtstrafe in Barcelona noch einmal bei den Rennkommissaren vorstellig geworden sei.

Noch nie gab es sechs verschiedene Gewinner in den ersten sechs Saisonläufen - in diesem Jahr aber erscheint alles möglich. “Die Formel 1 ist spannender und weniger vorhersagbar als je zuvor“, meint Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz. Wenn wie zuletzt in Spanien sogar ein Nobody wie Pastor Maldonado im Williams triumphieren kann, darf sich fast jeder Hoffnung auf den Hauptgewinn im PS-Glücksspiel machen.

PS-Schönheiten: Die heißen Frauen der Rennfahrer

PS-Schönheiten: Die heißen Frauen der Rennfahrer

Formel 1: Freundinnen und Frauen
Am Rande der Rennstrecken ziehen nicht nur die Boxenluder die männlichen Blicke auf sich, sondern auch die hübschen Begleiterinnen der Fahrer (zum Beispiel Giancarlo Fisichellas Ehefrau Luna) © AP
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Erfolg macht sexy, schnelle Autos auch, deswegen ziehen die Piloten meist besonders heiße Frauen an. Hier sehen Sie die frühere Alonso-Freundin Raquel. Der Spanier hatte im Laufe der Zeit mehrere heiße Begleiterinnen © dpa
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Jenson Button ist um seine heiße Jessica Michibata zu beneiden - und umgekehrt. Sie ist übrigens Unterwäschemodel. © AP
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Die immer noch bekannteste - aber nicht die einzige - Schönheit an der Seite eines Piloten ist Lewis Hamiltons weltmeisterliche Freundin Nicole Scherzinger (Foto). Sehen Sie hier die weiteren PS-Schönheiten der Formel-1-Fahrer. © dpa
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Lewis Hamiltons Nicole war auch schon vor ihrer Liaison mit dem Rennfahrer eine Berühmtheit. © dpa
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Die heiße Dunkelhaarige ist Sängerin bei der Girlgroup Pussycat Dolls. © dpa
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Mit Bühnenoutfits wie diesem verdreht sie ihren männlichen Fans den Kopf. © dpa
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Ein echtes Glamour-Paar! © dpa
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Das könnte doch auch ein Szenenfoto aus einem James-Bond-Film sein. Mit dem gewichtigen Unterschied: Hamiltons Flitzer ist schneller als Bonds Boliden. © dpa
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HEIKKI KOVALAINEN: Der Finne ist mit der britischen Studentin Catherine liiert, die sich eher im Hintergrund hält - hier eines der raren Fotos der beiden. © dpa
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FELIPE MASSA: Lieber Felipe, wo schaust Du denn da hin? © dpa
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Bei Anna Raffaela Bassi können sich aber durchaus die Augen mal selbständig machen. © dpa
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Die blonde Schönheit ist Stylistin. © dpa
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Felipe holt sich ein Bussi ab. © dpa
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Die beiden haben am 30. November 2007 in Sao Paolo geheiratet. © dpa
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KIMI RÄIKKÖNEN: Der Rallyefahrer ist für viele Frauen der schönste Mann im Motorsport. Doch sein Herz ist vergeben. © dpa
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Und zwar an die schöne Jenni Dahlman. In Finnland ist das Glamour-Paar begehrt wie die Beckhams in England. © dpa
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Jenni ist ein früheres finnisches Model. © dpa
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Die beiden sind bereits seit 2004 verheiratet. Ein echtes Traumpaar! © dpa
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Pech gehabt, liebe Damen! © dpa
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NICK HEIDFELD: Der deutsche Pilot ist fest an Patricia vergeben - die beiden haben zwei Kinder. © dpa
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Auch ohne Trauringe sind die beiden gestern (Foto aus dem Jahr 2000) wie heute glücklich. © dpa
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RUBENS BARRICHELLO: Der Brasilianer ist schon seit 1993 Formel-1-Fahrer - und auch sein Herz ist schon lange vergeben. © dpa
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Die "Rubens-Frau" heißt Silvana. © dpa
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Die beiden haben zwei gemeinsame Söhne. © dpa
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Ihre beiden kleinen Nachwuchws-Rennfahrer heißen Eduardo (geboren 2001) und Fernando (2005) © dpa
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GIANCARLO FISICHELLA: Der Italiener ist mit der hübschen Luna verheiratet. © AP
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Küsschen! © AP
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SÉBASTIEN BOURDAIS: Große Erfolge hatte der Franzose in der Formel 1 noch nicht vorzuweisen. Jetzt fährt er hin und wieder Langstreckenrennen. © AP
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Aber privat läuft's runder als rund! © AP
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Für seine Claire ist Sébastien die Nummer 1! © AP
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Auch wenn er manchmal ziemlich stürmisch rangeht. © AP
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JENSON BUTTON: Die Liaison des Briten sorgte 2009 für am meisten Aufsehen. Er ist mit dem japanisch-argentinischen Model Jessica Michibata zusammen. Damals machte ein heißes Gerücht die Runde: Nach seinem Sieg sollen es sich die beiden in Buttons 6-Quadratmeter-Koje im Teambus zum Spontansex gemütlich gemacht haben. © dpa
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Gegen das Gerücht wehrte er sich schmunzelnd: "Nein, nein. Wir wollten meinen Triumph nur einmal für kurze Zeit alleine genießen. Mit Sex hatte das rein gar nichts zu tun!" Was wirklich passiert ist? Das wissen wohl nur diese beiden. © AP
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Hier sehen Sie noch einige andere Partnerinnen rund um den Formel-1-Zirkus. Hier: Mila Wiegand, Ehefrau von Motorsport-Moderator Kai Ebel. © dpa
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Motorsport-Unternehmer und Ex-Renault-Teamchef Flavio Briatore heiratete im Juni 2008 Elisabetta Gregoraci. © dpa
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Sie ist 30 Jahre jünger als er. © dpa
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Man kann durchaus verstehen, was er an ihr findet. © dpa
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Heiß, heißer, Elisabetta! © dpa
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FIA-Präsident Jean Todt bereichtert die Formel 1 ... © dpa
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... mit seiner Herzensdame Michelle Yeoh © dpa
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Die Schauspielerin teilte einst mit "James Bond" Pierce Brosnan als Bond-Girl das Motorrad und spielte außerdem u.a. in "Tiger & Dragon" mit. © AP
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Auch die deutsche Fahrer haben schöne Frauen. Sebastian Vettel zeigt sich aber nur selten mit seiner Hanna in der Öffentlichkeit © AP
PS-Schönheiten: Die heißen Frauen der Formel-1-Fahrer
Hier sind sie gemeinsam bei einer FIA-Gala in Gurgaon/Indien. © dpa
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Nico Rosberg ist seit 2003 mit der schönen Vivian liiert. Sicherlich keine schechte Wahl ... © dpa

Gerade in Monaco, dem Sehnsuchtsort für Rennfahrer, kommt ein Sieg fast einem WM-Titel gleich. “In Monte Carlo will jeder Fahrer mal gewinnen“, sagt McLaren-Star Jenson Button. Der Brite ist einer von sieben Piloten im Feld, die schon mindestens einmal als Sieger in die Fürstenloge durften. Neben dem Red-Bull-Duo Vettel und Mark Webber, die in den beiden Vorjahren zuerst im Ziel waren, gelang das Kunststück auch schon Lewis Hamilton, Kimi Räikkönen und Fernando Alonso.

Michael Schumacher fehlt mit fünf Monaco-Erfolgen sogar nur ein weiterer Sieg zur Bestmarke von Ayrton Senna. Doch der 43-Jährige muss zur Strafe für den jüngsten Crash mit Bruno Senna fünf Plätze weiter hinten starten. Die Vorfreude will sich der Mercedes-Mann dadurch nicht nehmen lassen. “Das Fahren dort macht so wahnsinnig viel Spaß“, erklärt Schumacher.

Dabei ist der Stadtkurs eigentlich das Gegenteil der modernen Formel 1: riskant, höllisch eng und voller Tücken. “Es gibt keinen Raum für Fehler“, sagt Vettel. Man könne die Strecke “mit einem guten Schuss Ironie als Widerspruch in sich betrachten - einerseits setzen wir Fahrer uns seit vielen Jahren erfolgreich für mehr Sicherheit an den Strecken ein, andererseits fahren wir freiwillig in Monaco“, urteilt Schumacher.

Aber auf das Kronjuwel im Rennkalender mag niemand ernsthaft verzichten. Nirgendwo schillert die Formel 1 so wie am Yachthafen von Monte Carlo, nirgendwo sind die Partys exklusiver und die Reichen und Schönen in größerer Zahl am Pistenrand. Sainte Devote, Tunnel-Durchfahrt, Schwimmbad-Kurve oder Rascasse - die Wegmarken der nur 3,340 Kilometer langen Strecke lassen das Herz jedes Formel-1-Enthusiasten höher schlagen. “In Monaco zu fahren, das ist einfach etwas ganz Besonderes“, schwärmt Doppel-Weltmeister Vettel.

dpa/sid

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