Jetzt steht fest

Ricciardo wird Vettels neuer Teamkollege

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Daniel Ricciardo (24) wird wie erwartet der neue Teamkollege von Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel.

Salzburg - Daniel Ricciardo (24) wird wie erwartet der neue Teamkollege von Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel.

Red Bull beendete am Montag in Salzburg in der Sendung „Sport und Talk aus dem Hangar-7“ bei ServusTV die Spekulationen um das begehrteste Cockpit im Rennzirkus und ernannte den Australier zum Nachfolger seines Landsmannes Mark Webber ab der Saison 2014. Ricciardo wechselt vom kleineren Schwesterteam Toro Rosso zu den Bullen und erhält einen längerfristigen Vertrag über zumindest drei Jahre.

„Das sind großartige Neuigkeiten, es ist ein ganz wichtiger Moment für mich. Es wird eine neue Herausforderung, auf die ich mich sehr freue“, sagte Ricciardo: „Es war eine ziemliche Warterei. Ich hatte das Handy die ganze Zeit neben mir liegen.“

Webber, der sich in den vergangenen Jahren immer wieder Streitigkeiten mit Vettel geliefert hatte, gab im Sommer seinen Abschied aus der Formel 1 bekannt. Der 37-Jährige wechselt zum Jahresende zu Porsche in die Langstreckenweltmeisterschaft. Ricciardo galt schon lange als Favorit auf den Platz neben Vettel, Red Bull wollte den Deal aber bisher nicht als perfekt melden. Neben dem Australier galt auch Vettels Kumpel und Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen (Lotus) als möglicher Anwärter auf den Job.

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

RED BULL RACING © Mark Thompson/Red Bull Racing
Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) fährt 2013 weiter im Red Bull, der Vertrag läuft bis 2014. © dpa
Teamkollege Mark Webber (Australien) hat noch einmal um ein Jahr verlängert. © Getty
MCLAREN © dpa
Für Lewis Hamilton fährt der 22 Jahre alte Mexikaner Sergio Perez. © ap
Routinier und Ex-Weltmeister Jenson Button (England) wird gefragt sein, er ist langfristig bis 2014 an den Rennstall gebunden. © Getty
FERRARI © dpa
Fernando Alonso (Spanien) wird den nächsten Angriff auf Vettel unternehmen. Er hat einen Vertrag bis 2016. © Getty
Felipe Massa (Brasilien) darf 2013 auch noch mal ran. © Getty
MERCEDES © dpa
Lewis Hamilton (England) statt Michael Schumacher. Der Brite ist vorerst drei Jahre an die Silberpfeile gebunden. © Getty
Nico Rosberg (Wiesbaden) bleibt, er hat einen Vertrag bis 2013. © Getty
LOTUS © dpa
Kimi Räikkönen (Finnland) wird als WM-Dritter 2012 noch mehr wollen. © dpa
Romain Grosjean (Frankreich) darf trotz seiner wiederholten Auftritte als Crashpilot wohl bleiben, ist aber noch nicht bestätigt. © dpa
WILLIAMS © Getty
Pastor Maldonado (Venezuela), Sieger in Barcelona, bleibt. Er bringt auch noch Geld aus Venezuela mit. © Getty
Bruno Senna ist raus, Testpilot Valtteri Bottas (Finnland) steigt zum Stammfahrer auf. © getty
FORCE INDIA © Sahara Force India
Paul Di Resta (Großbritannien) bleibt © getty
Adrian Sutil kriegt das zweite Cockpit © dpa
SAUBER © dpa
Die Schweizer treten mit einer neuen Paarung an. Nico Hülkenberg (Emmerich) wechselt von Force India zu Sauber. © dpa
Neben Nico Hülkenberg darf der 21-jährige Deübtant Esteban Gutierrez (Mexiko) ran. © dpa
TORRO ROSSO © dpa
Daniel Ricciardo (Australien) © getty
Jean-Eric Vergne (Frankreich) © getty
MARUSSIA © dpa
Hier ist alles neu! Timo Glock ist weg, für ihn ist Jules Bianchi da © Getty
Sein Kollege: Max Chilton © Getty
CATERHAM © dpa
Charles Pic (Frankreich), bisher Marussia, heuert bei dem anglo-malaysischen Team an. © getty
Giedo van der Garde ist sein Kollege © Getty

Ricciardo entstammt wie Vettel der Nachwuchsförderung von Red Bull. Motorsportdirektor Helmut Marko war Ricciardos Talent 2008 aufgefallen, als er den amtierenden Champion in der Formel Renault nach Salzburg in die viel gerühmte Rennfahrer-Akademie des Brausekonzerns holte. In diesem Jahr machte er im unterlegenen Toro Rosso erneut mit guten Ergebnissen auf sich aufmerksam und stach die Konkurrenz um den Platz neben Vettel aus.

Hinweis für die Redaktionen: Wir senden in Kürze noch einen aktuellen Bericht (40 Zeilen). Autor ist Kristof Stühm.

SID

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