Rosberg: Entschuldigung bei Schumacher

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Nico Rosberg (r.) hat sich bei Michael Schumacher entschuldigt (Archivfoto)

Monte Carlo  - Nico Rosberg hat sich bei Mercedes-Teamkollege Michael Schumacher wegen der ungewollten Blockade in der Qualifikation zum Großen Preis von Monaco entschuldigt.

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“Ganz klar. Für das, was geschehen ist, und Michael hat es akzeptiert. Deswegen ist es auch gegessen“, sagte der Wiesbadener am Samstagabend im Motorhome des Formel-1-Rennstalls. Er sei Schumacher bei dessen zweiter Runde im entscheidenden Zeitabschnitt am Samstagnachmittag in den Weg gekommen.

“Es waren unglückliche Umstände“, betonte Schumacher. “Nicht mehr und nicht weniger“, sagte der siebenmalige Weltmeister, der an diesem Sonntag vom siebten und damit einen Platz hinter dem Wahl-Monegassen Rosberg in den Klassiker in Monte Carlo startet. Es sei von der Teamseite aus nicht “perfekt“ gemacht worden, erklärte Schumacher, Rosberg gab er keine Schuld. Vielmehr erschwerten Funkprobleme die Kommunikation mit der Box für die Fahrer.

Die Formel-1-Weltmeister seit 1969

Niki Lauda (Foto), Ayrton Senna und Michael Schumacher: Diese Motorsport-Legenden dominierten die Formel 1 über Jahre hinweg. Ein Überblick über die Weltmeister der vergangenen 41 Jahre.  © Getty Images
1969: Jackie Stewart (Schottland), Matra-Ford © mm
1970: Jochen Rindt (Österreich), Lotus-Ford © Getty Images
1971: Jackie Stewart (Schottland), Tyrrell-Ford © Getty Images
1972:  Emerson Fittipaldi (rechts, Brasilien), Lotus-Ford © Getty Images
1973 Jackie Stewart (Schottland), Tyrrell-Ford © Getty Images
1974 Emerson Fittipaldi (Brasilien), McLaren-Ford © Getty Images
1975: Niki Lauda (Österreich), Ferrari © Getty Images
1976: James Hunt (England), McLaren-Ford © Getty Images
1977: Niki Lauda (Österreich), Ferrari © Getty Images
1978: Mario Andretti (USA), Lotus-Ford © Getty Images
1979: Jody Scheckter (Südafrika), Ferrari © Getty Images
1980: Alan Jones (Australien), Williams-Ford © Getty Images
1981: Nelson Piquet (Brasilien), Brabham-Ford © Getty Images
1982: Keke Rosberg (Finnland), Williams-Ford © Getty Images
1983: Nelson Piquet (Brasilien), Brabham-BMW © Getty Images
1984: Niki Lauda (Österreich), McLaren-Porsche Turbo © Getty Images
1985 Alain Prost (Frankreich) McLaren-Porsche Turbo © Getty Images
1986: Alain Prost (Frankreich), McLaren-Porsche © Getty Images
1987: Nelson Piquet (Brasilien), Williams-Honda Turbo © Getty Images
1988: Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda Turbo © Getty Images
1989: Alain Prost (Frankreich), McLaren-Honda © Getty Images
1990 Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda © Getty Images
1991 Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda © Getty Images
1992: Nigel Mansell (England), Williams-Renault © Getty Images
1993: Alain Prost (Frankreich), Williams-Renault © Getty Images
1994: Michael Schumacher (Kerpen), Benetton-Ford © Getty Images
1995: Michael Schumacher (Kerpen, auf dem Foto mit Benetton-Boss Flavio Briatore), Benetton-Renault © Getty Images
1996: Damon Hill (England), Williams-Renault © Getty Images
1997: Jacques Villeneuve (Kanada), Williams-Renault © Getty Images
1998: Mika Häkkinen (Finnland), McLaren-Mercedes © Getty Images
1999: Mika Häkkinen (Finnland), McLaren-Mercedes © Getty Images
2000: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2001: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2002: Michael Schumacher (Kerpen) Ferrari © Getty Images
2003: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2004: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2005: Fernando Alonso (Spanien), Renault © Getty Images
2006 Fernando Alonso (Spanien), Renault © Getty Images
2007: Kimi Räikkönen (Finnland), Ferrari © Getty Images
2008: Lewis Hamilton (Großbritannien), McLaren-Mercedes © Getty Images
2009: Jenson Button (Großbritannien), Brawn GP © Getty Images
2010: Sebastian Vettel (Deutschland), Red Bull © dapd

“Ich war in einer schwierigen Situation“, erklärte Rosberg. Vor ihm sei Rubens Barrichello gewesen, hinter ihm Schumacher. Dort habe man gar nicht sein wollen, es habe aber Probleme beim Herausfahren aus der Box gegeben. Dann habe er Barrichello Platz machen müssen, schilderte Rosberg. Und er habe Schumacher nicht wirklich vorbeilassen können, so Rosbergs Einschätzung zur schwierigen Situation auf dem engen und nur 3,340 Kilometer langen Stadtkurs.

dpa

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