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Schlaglichter zum Circuit de Barcelona-Catalunya

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Circuit de Catalunya
Kaum einen Kurs kennen die meisten Formel-1-Fahrer so gut wie den Circuit de Barcelona-Catalunya. © Bradley Collyer/PA Wire/dpa

Kaum einen Kurs kennen die meisten Formel-1-Fahrer so gut wie den Circuit de Barcelona-Catalunya. Er ist traditionell der Ort für Tests der Motorsport-Königsklasse, auch vor dieser Saison wurde wieder viel ausprobiert und an der neuen Technik gefeilt.

Die Strecke:

Barcelona - Die Strecke hat den Ruf, Gradmesser für praktisch alle WM-Läufe zu sein. Ein Auto, das auf den 4,655 Kilometern richtig gut funktioniert, dürfte auch fast überall sonst funktionieren. Auf der anderen Seite werden Probleme schonungslos offengelegt. Seit 1991 wird bereits in Katalonien gefahren. 1992 fand auf dem Circuit auch das olympische Mannschaftszeitfahren der Radsportler statt.

Die Lage: Rund 30 Kilometer sind es von der Rennstrecke in Montmélo in die Metropole Barcelona. Lange hieß der Kurs nur Circuit de Catalunya. Die Nähe zur Großstadt am Mittelmeer ist aber mittlerweile auch im Namen für jeden deutlich.

Die Statistik:

Mit seinem fünften Sieg nacheinander schloss Lewis Hamilton im Vorjahr zum vorherigen alleinigen Rekordsieger Michael Schumacher auf. Insgesamt sechsmal haben die beiden Stars in Spanien gewonnen. Der Grand Prix wurde seit der Wiedereinführung der Turbomotoren von Mercedes dominiert. 2014: Hamilton, 2015: Nico Rosberg, 2017 bis 2021 Hamilton. Und 2016? Da feierte Max Verstappen seinen ersten Formel-1-Karrieresieg überhaupt - im Alter von gerade mal 18 Jahren und 228 Tagen. Nun kommt der Niederländer in seinem Red Bull zum ersten Mal als Weltmeister zurück.

So lief es im Vorjahr: Hamilton war zum fünften Mal nacheinander nicht zu schlagen und setzte sich von der Pole Position aus durch. Zweiter wurde Verstappen vor Bottas im zweiten Silberpfeil. Exakt dieses Ergebnis hatte es auch schon 2020 gegeben. Nichts mit dem Ausgang des Rennens hatte Sebastian Vettel zu tun. Der Ex-Champion konnte 2011 das bislang einzige Mal in Spanien gewinnen. In seinem störrischen Aston Martin dürfte der 34-Jährige auch im Rennen am Sonntag (15.00 Uhr/Sky) ohne Siegchance sein. dpa

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