Schumachers Sehnsucht: Titelkampf 2011 eröffnet

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Michael Schumacher will 2011 angreifen

Spa-Francorchamps - Sieben Rennen vor Saisonende hat in der Formel 1 der Titelkampf 2011 schon längst begonnen. Vor allem Michael Schumacher und Mercedes machen im Entwicklungs-Wettlauf Druck. Die Konkurrenz steckt im Dilemma.

Für Michael Schumacher kann die Zukunft nicht schnell genug beginnen. Wohl kein Pilot im Formel-1-Fahrerfeld wünscht im trüben Spa-Francorchamps das Saisonende mehr herbei als der Rekordweltmeister, der nach seinem bislang ernüchternden Comeback längst alle Sehnsüchte auf 2011 lenkt. “Ich glaube, möglich ist alles. Das ganze ist ein Dreijahresplan, sonst hätte ich wahrscheinlich nur für ein Jahr unterschrieben“, erklärte der 41- Jährige vor dem Großen Preis von Belgien am Sonntag.

Der siebenmalige Champion und sein Mercedes-Team sind vor dem letzten Saisondrittel im Titelrennen weit abgehängt, doch den Entwicklungs-Wettlauf um die WM-Krone 2011 wollen die Silbernen gewinnen. “Wir haben eine gute Kampftruppe“, meinte Mercedes- Motorsportchef Norbert Haug. Während die drei anderen Top-Teams Red Bull, McLaren und Ferrari noch heftig um die WM 2010 ringen, kann das schwächelnde Werksteam der Schwaben schon die Ressourcen in Richtung neues Auto verschieben.

Der Konkurrenz blüht indes im Saison-Endspurt ein heikler Spagat. “Wir müssen bis zum Ende Druck machen“, forderte der WM-Dritte Sebastian Vettel, will aber dabei seine Chancen für das kommende Jahr keineswegs schmälern. “Die Autos werden sich erneut ziemlich verändern. Deshalb müssen wir uns früh genug darauf einstellen, damit wir wieder vom Start weg dabei sind“, schilderte der Red-Bull-Star aus Heppenheim das Dilemma.

In der Tat erfordern die kommenden Reglementsänderungen von den Formel-1-Teams wieder viel Ingenieurskunst. Erfindungen wie der F- Schacht, der das Auto auf der Geraden schneller macht, oder der Doppeldiffusor, der die Rennwagen stärker auf die Strecke presst, sind künftig verboten. Das Energie-Rückgewinnungssystem KERS kehrt zurück. Das Mindestgewicht der Fahrzeuge wird erhöht.

Als zusätzliche Herausforderung für die Branchenriesen greift ab Jahresende die nächste Kostenbremse in der Königsklasse. Die Teams müssen ihr Personal auf deutlich unter 400 Beschäftigte reduzieren. Nicht einfach vor allem für Ferrari mit seinen immer noch bis zu 900 Angestellten. “Früher haben wir rein ergebnisorientiert gearbeitet. Der Zweck heiligte die Mittel. Jetzt müssen wir mit weniger Leuten, weniger Werkzeugen, weniger Geldeinsatz auskommen“, sagte Teamchef Stefano Domenicali dem Fachblatt “auto, motor und sport“.

Ferrari: Mythos auf vier Rädern

Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Mythos auf vier Rädern: Flitzer aus dem Hause Ferrari.  © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Attraktive Frauen und Formel 1 - das gehört zusammen. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Schöne Frau, schönes Auto... © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Geballte Power auf vier Rädern. © dpa
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Ein Formel-1-Wagen als Kulisse für ein Fotoshooting. © dpa
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Auch in grau gibt der Sportwagen eine gute Figur ab. © dpa
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Davon täumen nicht nur Autofanatiker. © dpa
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Bei teuren Autos sind schöne Frauen nicht weit. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Nicht nur der Ball ist rund... © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Bild fürs Fotoalbum. © dpa
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Das Ferrari-Logo am Kühlergrill. © ap
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Ferrari-Fans vor einem Formel-1-Rennen. © dpa
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Ein Ferrari „oben ohne“. © dpa
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Tolle Frontpartie... © dpa
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Ein Rennflitzer in Aktion. © dpa
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Geballte Männerträume! © dpa
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Zwei Ferrari: einer für die Straße, einer für die Rennpiste.  © dpa
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Rot und Weiß: Keine Frage, diese Farben passen zusammen.  © dpa
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Ein Traum in rot. © dpa
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Alien-Alarm in der Boxengasse. © dpa
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Hat die Scuderia Ferrari etwa eine Rennfahrerin verpflichtet? © dpa
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Ein Ferrari auf zwei Rädern. © dpa
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Beste Wohnlage in Monte Carlo: Ein Yacht im Hafen. © dpa
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Spieglein, Spieglein an der Wand... © dpa
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Erinnerungsfoto auf der Automesse. © dpa
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Ein heißer Flitzer... © dpa
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Bequeme Sitzgelegenheit, so eine Motorhaube! © Jantz
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Ziemlich windschnittig... © ap
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Silber auf rotem Grund: ein überdimensionales Ferrari-Logo. © ap
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Schnappschuss in der Boxengasse. © ap
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Rennsport gestern... © ap
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und Rennsport heute. © ap
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Teamwork in der Boxengasse. © ap
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Netter Fuhrpark! © Bodmer
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Ferrari-Anhänger feiern einen Formel-1-Sieg. © dpa
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Ein Ferrari auf dem Familienparkplatz. © dpa
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Alles glitzert und funkelt... © dpa
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Ein Gefährt für Oldtimer-Fans. © dpa
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Schon seit Generationen baut Ferrari schnelle Flitzer. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Roter Traum! © dpa
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Ferrari mit Klappdach. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Zur Abwechslung mal ein Ferrari in Silber. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Das Firmenlogo. © ap

Mercedes GP hat diesen Einschnitt schon in diesem Jahr vollzogen - und könnte darunter sogar noch 2011 leiden. Können doch die Rivalen bis zum Dezember noch munter von ihren weitaus größeren Mannschaften profitieren und ein höheres Entwicklungstempo anschlagen. “Klar könnten wir noch zehn Millionen mehr in die Formel 1 stecken. Wollen wir aber nicht“, sagte Mercedes-Manager Haug und zitierte aus seinem Erfahrungsschatz: “Die meiste Zeit Deines Lebens in der Formel 1 verbringst Du mit Verbessern und Aufholen.“

Auch Schumacher stellt sich der für ihn ungewohnten Situation des Hinterherfahrers. “Wir sind jetzt zurück in der Realität. Bei Ferrari hat der Aufbau auch einige Jahre gedauert“, befand der 91-malige Grand-Prix-Sieger. Erst im fünften Jahr hatte Schumacher einst aus der Scuderia ein titelreifes Team geformt - so lange dürfte seine Geduld diesmal kaum reichen. Dennoch betonte der Altmeister vor dem Ardennen-Rennen beharrlich: “Ich bin guter Dinge, was die Zukunft angeht.“

dpa

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