Michael Schumacher über sein Leben mit Motorrad, Familie & Ferrari

Schumi: Corinna würde mich lieber auf dem Pferd sehen

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Michael Schumacher genießt seine Zeit als Formel-1-Rentner.

Kerpen - Ein Rekordweltmeister in Rente – geht das überhaupt? Sehr gut sogar, sagt Michael Schumacher.

Im neuen Stern spricht er über sein neues Leben und…

das Risiko von Stürzen bei seinen Motorradrennen:Ach, das sieht immer dramatischer aus, als es tatsächlich ist. Wenn ich eine extreme Kurvenneigung habe und dann wegrutsche, bin ich nah am Boden. So ein Sturz fühlt sich an, als würde man auf einer Wasserrutsche einen Berg hinuntergleiten. Ich habe mir bis heute noch nicht mal einen Kratzer geholt. Ich will das nicht verharmlosen, aber ich will sagen, dass man Dinge vernünftig angehen muss und kann. Ich achte sehr auf Sicherheit.

die Ansichten seiner Frau zu diesem Thema:Corinna ist ganz cool damit. Sie fährt selbst eine Harley, sie weiß, wovon ich rede. Corinna würde es natürlich lieber sehen, wenn ich auf einem Pferderücken säße, aber da tu ich mich noch ein bisschen schwer.“

die Frage, ob er damit sein Image beschädigt:Bitte, kein Problem, jeder darf denken, was er will. Ich mache das auch nicht als Profi, sondern zum Privatvergnügen. Ich nehme mir die Freiheit, das zu machen, was ich möchte.

sein früheres Angebot, als Stallbursche für Corinna zu arbeiten:Dass ich mit der Mistgabel im Stall stehe, das hat sich noch nicht ergeben.

seine Arbeit als Ferrari-Berater: Ich bin nah dran am Team, nehme an Meetings teil und weiß über alle Details Bescheid. Aber im Moment haben wir kaum Probleme mit den Autos, und ich halte mich zurück. Dafür werde ich bald stark in die Vorbereitung auf die neuen Regeln involviert sein. Ich kümmere mich außerdem um die Straßenfahrzeuge. Das macht einen Riesenspaß, die Ingenieure saugen alles auf, was ich sage.

den Kontakt zu seinen Nachfolgern:Zu Felipe Massa habe ich einen engeren Draht, Kimi hingegen ist nicht so der redselige Typ. Außerhalb des Teams telefoniere ich hin und wieder mit Sebastian Vettel, da geht es aber nicht um berufliche Dinge.

die Möglichkeit, einmal Teamchef zu werden:Das ist nicht mein Ding, ich möchte lieber im Hintergrund wirken.

die nähere Zukunft:Ich habe keine konkreten Pläne. Das ist ja gerade das Schöne momentan. Ich habe bereits ein Berufsleben hinter mir.

seine neuen Ziele als „Adrenalin-Junkie“:Ich bastle an einer Fallschirmspringer-Lizenz. Die ersten Solo-Sprünge habe ich schon gemacht! Bei den ersten fünf Sprüngen hätte ich beinahe Pampers gebraucht…

Quelle: tz

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