Schumi gibt Fußball-Comeback

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Michael Schumacher (r.) hat sein Comeback als Fußballer gegeben

Monte Carlo - Rund zweieinhalb Jahre nach seiner Rückkehr auf die Formel-1-Bühne hat Rekordweltmeister Michael Schumacher erneut ein Comeback gegeben - als Fußballer. Er bekommt viel Lob.

Die Spekulationen um seine Zukunft nehmen weiter zu, doch bei seinem zweiten Comeback war Michael Schumacher auf Anhieb der Beste. Beim Spiel einer Fahrerauswahl gegen ein Prominententeam um Monacos Fürst Albert (2:2) war der Formel-1-Rekordchampion und frühere Drittliga-Fußballer des Schweizer Klubs FC Echichens der Mann, um den sich alles drehte: Er war Kapitän und Spielgestalter, hielt 90 Minuten durch, er war der Liebling aller Fans und bekam am Schluss auch noch ein großes Lob von höchster Stelle.

PS-Schönheiten: Die heißen Frauen der Rennfahrer

PS-Schönheiten: Die heißen Frauen der Rennfahrer

Formel 1: Freundinnen und Frauen
Am Rande der Rennstrecken ziehen nicht nur die Boxenluder die männlichen Blicke auf sich, sondern auch die hübschen Begleiterinnen der Fahrer (zum Beispiel Giancarlo Fisichellas Ehefrau Luna) © AP
Formel 1: Freundinnen und Frauen
Erfolg macht sexy, schnelle Autos auch, deswegen ziehen die Piloten meist besonders heiße Frauen an. Hier sehen Sie die frühere Alonso-Freundin Raquel. Der Spanier hatte im Laufe der Zeit mehrere heiße Begleiterinnen © dpa
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Jenson Button ist um seine heiße Jessica Michibata zu beneiden - und umgekehrt. Sie ist übrigens Unterwäschemodel. © AP
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Die immer noch bekannteste - aber nicht die einzige - Schönheit an der Seite eines Piloten ist Lewis Hamiltons weltmeisterliche Freundin Nicole Scherzinger (Foto). Sehen Sie hier die weiteren PS-Schönheiten der Formel-1-Fahrer. © dpa
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Lewis Hamiltons Nicole war auch schon vor ihrer Liaison mit dem Rennfahrer eine Berühmtheit. © dpa
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Die heiße Dunkelhaarige ist Sängerin bei der Girlgroup Pussycat Dolls. © dpa
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Mit Bühnenoutfits wie diesem verdreht sie ihren männlichen Fans den Kopf. © dpa
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Ein echtes Glamour-Paar! © dpa
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Das könnte doch auch ein Szenenfoto aus einem James-Bond-Film sein. Mit dem gewichtigen Unterschied: Hamiltons Flitzer ist schneller als Bonds Boliden. © dpa
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HEIKKI KOVALAINEN: Der Finne ist mit der britischen Studentin Catherine liiert, die sich eher im Hintergrund hält - hier eines der raren Fotos der beiden. © dpa
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FELIPE MASSA: Lieber Felipe, wo schaust Du denn da hin? © dpa
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Bei Anna Raffaela Bassi können sich aber durchaus die Augen mal selbständig machen. © dpa
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Die blonde Schönheit ist Stylistin. © dpa
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Felipe holt sich ein Bussi ab. © dpa
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Die beiden haben am 30. November 2007 in Sao Paolo geheiratet. © dpa
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KIMI RÄIKKÖNEN: Der Rallyefahrer ist für viele Frauen der schönste Mann im Motorsport. Doch sein Herz ist vergeben. © dpa
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Und zwar an die schöne Jenni Dahlman. In Finnland ist das Glamour-Paar begehrt wie die Beckhams in England. © dpa
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Jenni ist ein früheres finnisches Model. © dpa
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Die beiden sind bereits seit 2004 verheiratet. Ein echtes Traumpaar! © dpa
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Pech gehabt, liebe Damen! © dpa
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NICK HEIDFELD: Der deutsche Pilot ist fest an Patricia vergeben - die beiden haben zwei Kinder. © dpa
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Auch ohne Trauringe sind die beiden gestern (Foto aus dem Jahr 2000) wie heute glücklich. © dpa
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RUBENS BARRICHELLO: Der Brasilianer ist schon seit 1993 Formel-1-Fahrer - und auch sein Herz ist schon lange vergeben. © dpa
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Die "Rubens-Frau" heißt Silvana. © dpa
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Die beiden haben zwei gemeinsame Söhne. © dpa
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Ihre beiden kleinen Nachwuchws-Rennfahrer heißen Eduardo (geboren 2001) und Fernando (2005) © dpa
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GIANCARLO FISICHELLA: Der Italiener ist mit der hübschen Luna verheiratet. © AP
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Küsschen! © AP
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SÉBASTIEN BOURDAIS: Große Erfolge hatte der Franzose in der Formel 1 noch nicht vorzuweisen. Jetzt fährt er hin und wieder Langstreckenrennen. © AP
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Aber privat läuft's runder als rund! © AP
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Für seine Claire ist Sébastien die Nummer 1! © AP
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Auch wenn er manchmal ziemlich stürmisch rangeht. © AP
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JENSON BUTTON: Die Liaison des Briten sorgte 2009 für am meisten Aufsehen. Er ist mit dem japanisch-argentinischen Model Jessica Michibata zusammen. Damals machte ein heißes Gerücht die Runde: Nach seinem Sieg sollen es sich die beiden in Buttons 6-Quadratmeter-Koje im Teambus zum Spontansex gemütlich gemacht haben. © dpa
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Gegen das Gerücht wehrte er sich schmunzelnd: "Nein, nein. Wir wollten meinen Triumph nur einmal für kurze Zeit alleine genießen. Mit Sex hatte das rein gar nichts zu tun!" Was wirklich passiert ist? Das wissen wohl nur diese beiden. © AP
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Hier sehen Sie noch einige andere Partnerinnen rund um den Formel-1-Zirkus. Hier: Mila Wiegand, Ehefrau von Motorsport-Moderator Kai Ebel. © dpa
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Motorsport-Unternehmer und Ex-Renault-Teamchef Flavio Briatore heiratete im Juni 2008 Elisabetta Gregoraci. © dpa
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Sie ist 30 Jahre jünger als er. © dpa
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Man kann durchaus verstehen, was er an ihr findet. © dpa
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Heiß, heißer, Elisabetta! © dpa
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FIA-Präsident Jean Todt bereichtert die Formel 1 ... © dpa
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... mit seiner Herzensdame Michelle Yeoh © dpa
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Die Schauspielerin teilte einst mit "James Bond" Pierce Brosnan als Bond-Girl das Motorrad und spielte außerdem u.a. in "Tiger & Dragon" mit. © AP
PS-Schönheiten: Die heißen Frauen der Formel-1-Fahrer
Auch die deutsche Fahrer haben schöne Frauen. Sebastian Vettel zeigt sich aber nur selten mit seiner Hanna in der Öffentlichkeit © AP
PS-Schönheiten: Die heißen Frauen der Formel-1-Fahrer
Hier sind sie gemeinsam bei einer FIA-Gala in Gurgaon/Indien. © dpa
PS-Schönheiten: Die heißen Frauen der Formel-1-Fahrer
Nico Rosberg ist seit 2003 mit der schönen Vivian liiert. Sicherlich keine schechte Wahl ... © dpa

„Er ist nicht nur ein großer Rennfahrer, sondern auch ein großer Fußballer“, sagte Pavel Nedved. Der Tscheche, 2003 immerhin Europas Fußballer des Jahres, war im Mittelfeld meist der direkte Gegenspieler Schumachers und hatte trotz sichtlicher Ernsthaftigkeit riesengroße Mühe mit dem 43-Jährigen. Der schien das Spiel als Trainingseinheit für seinen Auftritt bei der Nationalelf am Mittwoch zu sehen, kämpfte, grätschte und rannte wie sonst niemand im Team der Rennfahrer.

„Ich war anderthalb Jahre verletzt und musste mich zurückhalten“, sagte Schumacher, der sich 2009 bei einem Motorradsturz Verletzungen am Nacken zugezogen hatte: „Seit zwei, drei Monaten bin ich wieder aktiv. Und es hat richtig Spaß gemacht, hier zu spielen und sich mit einigen Ex-Profis zu messen.“ Den Kollegen Witali Petrow, neben Felipe Massa und Sergio Perez der einzige Mitspieler aus der Formel 1, beeindruckte Schumacher nachhaltig. „Es war ein tolles Erlebnis, mit ihm zu spielen“, sagte der russische Caterham-Pilot: „Er läuft ohne Ende, man kann Doppelpass mit ihm spielen - er ist ein wahrer Teamplayer.“

In seiner eigentlichen Sportart hört der siebenmalige Weltmeister solche Lobeshymnen über sich derzeit vor allem in der Vergangensheitsform. Die aktuelle Saison, die dritte seit der Rückkehr in die Königsklasse, verläuft noch weniger zufriedenstellend als die beiden zuvor. Schumacher hatte Pech, wurde durch Kollisionen und Pannen zurückgeworfen, rieb sich in einer seltsamen Reifen-Diskussion mit Hersteller Pirelli auf und verursachte in Barcelona zuletzt einen Unfall mit Bruno Senna, der ihm normalerweise nicht passiert - in Monaco verliert er deshalb am Sonntag fünf Startplätze.

Seine vielen Fans, das beweisen die Auftritte rund um die Rennstrecke sowie die vielen „Schumi“-Rufe am Dienstagabend im Stade Louis II, sind keinen Millimeter von Schumacher abgerückt. Für Kritiker ist diese Saison trotz vieler unglücklicher Umstände dagegen Wasser auf die Mühlen. Und seltsam mutet an, dass ausgerechnet Nick Fry, einer der Geschäftsführer des Mercedes-Werksteams, plötzlich die Gerüchte über Schumachers Zukunft anheizt.

„Wenn es bis Ende des Jahres so weitergeht wie in den vergangenen Rennen, wird er sich möglicherweise diese Frage stellen“, sagte Fry dem englischen TV-Sender Sky Sport News. Zudem bestätigte er, dass sich der Brite Paul di Resta - aktuell bei Force India Teamkollege von Nico Hülkenberg und 2010 DTM-Champion für Mercedes - „auf unserem Radar“ befindet: „Er wäre zweifellos jemand, auf den wir schauen, sollte sich Michael entscheiden, nicht weiterzumachen.“

Schumacher reagierte bemüht gelassen, aber auch sichtlich genervt. „Die Situation hat sich nicht geändert“, sagte er am Mittwochmittag: „Wir haben immer gesagt, dass wir zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden werden, und ich möchte mich im Moment auch nicht mit Spekulationen beschäftigen.“ Der Dreijahresvertrag des siebenmaligen Weltmeisters bei Mercedes läuft am Ende der Saison aus.

Derweil hat Mercedes-Teamchef Ross Brawn Schumacher Rückendeckung gegeben. „Es wurde viel gesprochen und geschrieben nach seinem Unfall in Spanien, aber wir sollten nicht vergessen, dass wir - das Team - ihn in drei der fünf Rennen im Stich gelassen haben und nicht den bestmöglichen Job ablieferten“, sagte Brawn der Bild-Zeitung: „Wir müssen das besser machen. Ich habe Michaels wahre Fahr-Qualität in den ersten Rennen gesehen. Deshalb glaube ich, dass wir Michael in diesem Jahr noch auf dem Podium sehen werden.“

Der Fußballer Schumacher erhielt am Dienstagabend einen riesengroßen Pokal von Fürst Albert. Der Rennfahrer Schumacher wartet noch auf die erste Trophäe seit dem Comeback.

sid

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