Zwei Deutsche im Team?

Sebastian Vettel: Sein neuer Boss schießt gegen Ferrari - und lässt die Hülkenberg-Bombe platzen

Bald zusammen bei Aston Martin? Sebastian Vettel (l.) und Nico Hülkenberg.
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Bald zusammen bei Aston Martin? Sebastian Vettel (l.) und Nico Hülkenberg.

Im März startet die neue Formel-1-Saison. Aston-Martin-Boss Otmar Szafnauer sprach nun über Sebastian Vettel - und dessen deutschen Landsmann Nico Hülkenberg.

  • Sebastian Vettel startet bei Aston Martin ein neues Kapitel.
  • Möglicherweise bekommt er mit Nico Hülkenberg sogar noch einen deutschen Teamkollegen.
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Gaydon - Die Formel 1 steht in den Startlöchern! Ende März heulen in Bahrain wieder die Motoren auf, aus deutscher Sicht wird dann alles anders sein: Sebastian Vettel hat das Kapitel Ferrari geschlossen und greift nun mit Aston Martin an, Mick Schumacher geht in seine erste Saison und hofft im Haas auf die eine oder andere Überraschung.

Somit sind wieder zwei deutsche Fahrer fest in der Königsklasse vertreten - und vor allem von Vettel darf viel erwartet werden. Sein neuer Boss Otmar Szafnauer äußerte sich nun in einem Interview mit RTL/ntv über den viermaligen Champion: „Ich denke, er wird der Welt beweisen, dass er mit der richtigen Umgebung, Motivation und der Freude am Racing einen großartigen Job machen kann. Wir arbeiten hier anders und behandeln die Fahrer anders als bei seinen alten Teams.“ Hui, ein klarer Seitenhieb gegen Vettels Ex-Arbeitgeber Ferrari!

Sebastian Vettel und Aston Martin: Vorfreude auf die neue Formel-1-Saison

Szafnauer weiter: „Wir werden dafür sorgen, dass ihm Racing wieder Spaß macht. Das war genau das, was er wollte.“ Aston Martin geht aus dem Team Racing Point hervor, das im vergangenen Jahr auf Platz vier der Konstrukteurs-WM landete - nur sieben Punkte fehlten auf Platz drei. „Wir hatten das Potential, um am Ende Dritter zu werden. Ich denke, McLaren hatte nicht so viel Pech wie wir. Wir hätten Dritter werden müssen. Deswegen macht es Sinn für uns, Platz drei als Ziel auszurufen“, meint Szafnauer.

Oder kann man vielleicht sogar die Platzhirsche attackieren? „Es wäre natürlich toll, wenn wir Red Bull und Mercedes einen Kampf liefern können.“

Formel 1: Sebastian Vettel zusammen mit Nico Hülkenberg bei Aston Martin?

Und vielleicht spielt ja sogar noch ein Deutscher eine Rolle in diesem Kampf: Nico Hülkenberg! Im vergangenen Jahr war er schon bei Racing Point als Ersatzfahrer eingesprungen, erst für Sergio Perez, dann für Lance Stroll. Und Szafnauer macht den Fans Hoffnung, dass die Liaison mit dem Hulk in die nächste Runde geht und er als Ersatzfahrer an Bord geholt wird. „Das könnte gut sein“, sagte der Teamchef gegenüber RTL und ntv. Man stehe im Kontakt und Austausch. „Es wäre für uns alle toll.“

Hülkenberg wurden zuletzt immer wieder Außenseiter-Chancen auf ein festes Cockpit in der Formel 1 eingeräumt, er zog aber sowohl bei Alfa Romeo als auch bei Alpha Tauri und Red Bull den Kürzeren. Der Hulk nahm es locker: Als alle seine Cockpit-Optionen vergeben waren, meldete er sich via Instagram mit einem Strand-Bild - seinem „Plan B“. Der Post war einer der viralen Formel-1-Hits des Winters. (akl)

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