Formel 1

Sebastian Vettel, Aston Martin und das «Bond-Girl»

Sebastian Vettel
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Vettel, Sebastian Vettel (r), fährt jetzt Aston Martin.

Berlin (dpa) - Eine Geheimwaffe an seinem Aston Martin wie 007 kann sich Sebastian Vettel scherzhaft auch vorstellen.

«Das Bond-Girl», sagte der viermalige Weltmeister lachend in einem Interview im Sonderheft der «Sport Bild» zur kommenden Saison in der Formel 1 auf eine entsprechende Frage. Nach sechs Jahren bei Ferrari wird der 33-Jährige für die britische Marke antreten, die auch durch die James-Bond-Filme Berühmtheit erlangte.

Er strebt mit dem Nachfolger-Rennstall von Racing Point den dritten Platz im WM-Klassement an. Am stärksten schätzt Vettel Branchenführer Mercedes ein, danach folge Red Bull.

Mit dem österreichischen Team hatte Vettel von 2010 bis 2013 abgeräumt und seine vier WM-Triumphe gefeiert. Die Mission bei Ferrari endete ohne Titel. Einen besonderen Anreiz, die Scuderia in diesem Jahr mit seinem neuen Team zu schlagen, sieht Vettel nicht. «Es geht für mich dieses Jahr auch nicht um den Vergleich mit Ferrari. Ich ziehe da keine besondere Genugtuung daraus, wenn wir vor ihnen bleiben», betonte er.

Bei den Testfahrten zwei Wochen vor dem Saisonauftakt am 28. März in Bahrain war allerdings bei Vettel ein wenig Ernüchterung eingekehrt. Defekte am AMR21 hatten nicht so viele Testrunden zugelassen, wie sich Vettel erhofft hatte und sie auch wegen der Umstellung auf ein neues Auto nach der Zeit bei Ferrari nötig gehabt hätte. «Das Fahrgefühl am Auto wird vielleicht zunächst ein anderes sein, aber ich gehe davon aus, dass ich mich da schnell einschieße und dann zurechtkommen werde», sagte er in dem Interview.

© dpa-infocom, dpa:210319-99-886698/2

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