Experten-Kolumne

Vettel bremst in der tz: Geduld! Wir sind im Umbruch

+
Sebastian Vettel in seinem neuen Ferrari-Look.

München - In seiner tz-Experten-Kolumne schreibt Sebastian Vettel, der neuer Ferrari-Pilot, über die anstehende Formel-1-Saison.

Eins vorneweg: Die Bestzeiten in Jerez werde ich nicht überbewerten. Der erste Eindruck bei den Tests war gut, aber man darf jetzt nicht abheben. Es liegt noch eine Menge Arbeit vor uns und das wissen wir. Ferrari macht einen Umbruch durch. Da wird es noch einige Zeit dauern, bis ein Rädchen in das andere greift. Das Saisonziel ist klar: Schritt für Schritt nach vorne kommen, den Anschluss schaffen und hoffentlich bald ganz vorne mitmischen.

Für mich erfüllt sich jedenfalls ein Kindheitstraum. Weil ­Ferrari ein Mythos ist. Das fängt in Maranello an. Der Ort hat etwas Magisches. Ich war schon mal als kleines Kind da, aber da war alles verriegelt. Ich hätte nie gedacht, dass mir mal alle Schranken geöffnet werden. Schon als Junge war Michael Schumacher in seinem roten Auto mein Idol, deshalb ist es jetzt eine große Ehre für mich, selbst im Ferrari sitzen zu dürfen.

Der Reiz ist immens, in dieser Phase des Umbruchs mitzuhelfen. Ich werde alles dafür geben. Auch wenn es mich stolz macht, dass man mich mit Michael vergleicht: Man sollte es nicht tun, denn einen Fahrer mit Michael zu vergleichen ist so gut wie unmöglich. Was er erreicht hat, ist einmalig. Ob es jemals wieder ­eine solche Erfolgsserie geben wird, weiß man nicht. Sollte ich auch nur Annäherndes erreichen, wäre das toll. Falls nicht, zeigt es doch umso mehr, dass Michaels Werk für die Ewigkeit war.

Aber ich bin nicht Michael Schumacher, ­sondern Sebastian Vettel. Deshalb muss und werde ich meinen eigenen Weg gehen. Auch deshalb, weil ich heute unter ganz anderen Voraussetzungen arbeiten muss. Die Zeiten haben sich geändert. Ich finde heute eine ganz andere Situation mit anderen Leuten vor als Michael damals. Bei der Scuderia haben viele Mitarbeiter über den Winter ihre Position gewechselt oder neue Leute sind hinzugekommen – mich eingeschlossen. Aber natürlich wird Michael in seinem roten Ferrari immer mein Vorbild sein. 

Eins vorneweg: Die Bestzeiten in Jerez werde ich nicht überbewerten. Der erste Eindruck bei den Tests war gut, aber man darf jetzt nicht abheben. Es liegt noch eine Menge Arbeit vor uns und das wissen wir. Ferrari macht einen Umbruch durch. Da wird es noch einige Zeit dauern, bis ein Rädchen in das andere greift. Das Saisonziel ist klar: Schritt für Schritt nach vorne kommen, den Anschluss schaffen und hoffentlich bald ganz vorne mitmischen.

Für mich erfüllt sich jedenfalls ein Kindheitstraum. Weil ­Ferrari ein Mythos ist. Das fängt in Maranello an. Der Ort hat etwas Magisches. Ich war schon mal als kleines Kind da, aber da war alles verriegelt. Ich hätte nie gedacht, dass mir mal alle Schranken geöffnet werden. Schon als Junge war Michael Schumacher in seinem roten Auto mein Idol, deshalb ist es jetzt eine große Ehre für mich, selbst im Ferrari sitzen zu dürfen.

Der Reiz ist immens, in dieser Phase des Umbruchs mitzuhelfen. Ich werde alles dafür geben. Auch wenn es mich stolz macht, dass man mich mit Michael vergleicht: Man sollte es nicht tun, denn einen Fahrer mit Michael zu vergleichen ist so gut wie unmöglich. Was er erreicht hat, ist einmalig. Ob es jemals wieder ­eine solche Erfolgsserie geben wird, weiß man nicht. Sollte ich auch nur Annäherndes erreichen, wäre das toll. Falls nicht, zeigt es doch umso mehr, dass Michaels Werk für die Ewigkeit war.

Aber ich bin nicht Michael Schumacher, ­sondern Sebastian Vettel. Deshalb muss und werde ich meinen eigenen Weg gehen. Auch deshalb, weil ich heute unter ganz anderen Voraussetzungen arbeiten muss. Die Zeiten haben sich geändert. Ich finde heute eine ganz andere Situation mit anderen Leuten vor als Michael damals. Bei der Scuderia haben viele Mitarbeiter über den Winter ihre Position gewechselt oder neue Leute sind hinzugekommen – mich eingeschlossen. Aber natürlich wird Michael in seinem roten Ferrari immer mein Vorbild sein. 

Von Sebastian Vettel, neuer Ferrari-F1-Pilot

auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Ex-Schumi-Manager: Heftige Kritik an Familie des Weltmeisters
Ex-Schumi-Manager: Heftige Kritik an Familie des Weltmeisters
Ferrari rollt Mick Schumacher "roten Teppich" aus
Ferrari rollt Mick Schumacher "roten Teppich" aus
Wehrlein fährt 2017 für Formel-1-Team Sauber
Wehrlein fährt 2017 für Formel-1-Team Sauber
Formel 1: Wehrlein wechselt zu Sauber
Formel 1: Wehrlein wechselt zu Sauber
<center>Bayerisches Schmankerl-Memo</center>

Bayerisches Schmankerl-Memo

9,95 €
Bayerisches Schmankerl-Memo
<center>Brotzeit-Brettl "Brotzeit"</center>

Brotzeit-Brettl "Brotzeit"

4,85 €
Brotzeit-Brettl "Brotzeit"
<center>Rehbockgehörn mit Strass</center>

Rehbockgehörn mit Strass

65,00 €
Rehbockgehörn mit Strass
<center>Wiesn Editionskrug Nr.1 "Gronemeyer-Schilz" 1.0l</center>

Wiesn Editionskrug Nr.1 "Gronemeyer-Schilz" 1.0l

16,45 €
Wiesn Editionskrug Nr.1 "Gronemeyer-Schilz" 1.0l

Kommentare