Auf Tuchfühlung mit dem DB5

Agent Vettel gibt als „005“ Vollgas: Deutscher F1-Pilot steuert legendäres James-Bond-Auto

Sebastian Vettel mit dem Aston Martin DB5 - dem legendären Dienstwagen von James Bond   
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 Sebastian Vettel mit dem Aston Martin DB5 - dem legendären Dienstwagen von James Bond.

Sebastian Vettel war schon als Kind Fan von James-Bond - und Sean Connery. Nun durfte der Formel-1-Pilot von Aston Martin mit einem prominenten Bondauto fahren.

James Bond rast wieder durch die Kinos – und Sebastian Vettel (34) ist mittendrin! Denn Aston Martin ist DIE Bond-Kultmarke schlechthin, und Vettel ist seit 2021 Aston-Martin-Pilot. Im aktuellen Streifen „Keine Zeit zu sterben“ steuert Bond-Darsteller Daniel Craig einen Aston Martin Valhalla. Aber auch der legendäre DB5, ein V8 und ein DBS sind zu sehen.

Der DB5 (4-Liter-Reihensechszylinder, 286 PS, Höchstgeschwindigkeit 230 km/h), den schon Sean Connery in den 60er-Jahren erstmals in Goldfinger fährt, ist der wohl berühmteste Agenten-Schlitten aller Zeiten – und ein rollender Kampfjet. Jetzt durfte auch Sebastian Vettel bei einem PR-Termin Platz nehmen. „Ich bin mit James Bond aufgewachsen und ihm jetzt ein Stückchen näher gekommen“, sagt Vettel auf Nachfrage zur tz. „Ich bin natürlich immer noch ein Autofan und James Bond durfte immer ganz nette Autos fahren. Der DB5 ist mein liebstes Bond-Mobil.“

Sebastian Vettel auf den Spuren von „007“ Sean Connery - „Ihn kann keiner übertrumpfen“

Dazu passt: DB5-Kultfahrer Sean Connery ist auch Vettels Lieblings-Agent. Vettel: „Das geht zurück zu den Anfängen: Sean Connery ist mein Bond-Favorit. Er war ein echter Gentleman. Aufgewachsen bin ich zwar mit ­Pierce Brosnan als Bond, aber Sean Connery kann keiner übertrumpfen.“

Seb Vettel alias „005“ steuert legendäres Bond-Auto und schwärmt vom DB5.

In der Formel 1 ist Vettel als Agent 005 im AMR21 unterwegs, belegt in der WM-Wertung mit 35 Punkten Rang zwölf. „James Bond ist Fiktion, die Rennen sind echt“, räumt er ein. „Aber manchmal würde ich mir auch ein paar Knöpfe wünschen, mit denen ich einen Gegner vor oder hinter mir loswerden könnte.“

Immerhin: Einmal hatte er sogar das Gefühl, ein besonderes Geheimagenten-Mobil zu bewegen. Vettel erinnert sich: „2012 musste ich mich im WM-Finale in Brasilien nach einem Dreher am Start von hinten zurück nach vorne kämpfen.“ Der Heppenheimer lacht: „Da fühlte es sich an, als hätte ich ein paar Superkräfte.“ Am Ende wurde er tatsächlich aus aussichtsloser Position Weltmeister.

F1: Vettel geht 2022 für Aston Martin auf Punktejagd - Und was ist danach?

Mindestens noch ein Jahr will Vettel weiter als „Agent 005“ in der Formel 1 antreten – dabei wünscht er sich 2022 auch ein echtes Bond-Mobil in den Händen. Der Hesse: „Das Team wächst und will Erfolg haben. Wir tun alles dafür. Wie lange es dauert, ist schwer zu sagen. Die Regel­änderungen sind jedenfalls sehr spannend.“ Hintergrund: 2022 fährt die Königsklasse nach ganz neuen Chassis– und Aerodynamikregeln. Die sollen das Feld näher zusammenbringen.

Auch eine Verlängerung seines Aston Martin-Vertrags bis 2023 ist nicht ausgeschlossen. Fest steht: Die Gespräche sollen diesmal nicht bis zum letzten Moment aufgeschoben werden. „Wir machen das nächstes Jahr früher“, bestätigt Teamchef Otmar Szafnauer. „Dann gibt es weniger Fragen.“ So lange rast Agent 005 weiter im Dienste seiner Majestät, Teambesitzer Lawrence Stroll!

Derweil hat der FC Bayern in Anlehnung an die James-Bond-Filmpremiere ein eigenes Plakat gefertigt. Und dabei einen Star vergessen, der eigentlich auf der Hand lag.

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