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Schumacher lenkte den Vorgänger auch schon

Formel 1: Vettel eifert Idol nach! Für neuen Rennstall fuhr auch schon Schumi - doch kaum einer erinnert sich

Formel 1: Sebastian Vettel mit seinem Idol Michael Schumacher.
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Formel 1: Sebastian Vettel mit seinem Idol Michael Schumacher.

Sebastian Vettel hat endlich ein neues Team gefunden und wechselt zu Aston Martin. Der Rennstall hat eine bewegte Geschichte in der Formel 1.

Mugello - Nach monatelangem Rätselraten wo und ob Sebastian Vettel in der Formel 1 weiterfährt, ist die Katze endlich aus dem Sack. Der viermalige Weltmeister wechselt von Ferrari, wo sein Vertrag nicht verlängert worden war, zu Aston Martin. In der aktuellen Saison geht der Rennstall noch unter dem Namen Racing Point an den Start.

In der kommenden Saison übernimmt Vettel das Cockpit des Mexikaners Sergio Perez und wird neuer Teamkollege von Lance Stroll. Dessen Vater Lawrence Stroll ist kanadischer Milliardär und Mitbesitzer des Teams. Wie bei Ferrari tritt Vettel dabei in die Fußstapfen von seinem Vorbild Michael Schumacher.

Formel 1: Vettel auf den Spuren von Michael Schumacher

Vettel wurde 2010 bis 2013 viermal Weltmeister. 2015 wechselte er zu Ferrari, um seinem großen Idol Michael Schumacher nachzueifern. Schumi holte mit den Roten fünf Weltmeisterschaften und ist mit insgesamt sieben Titeln Rekordweltmeister der Formel 1. Was viele nicht wissen: Schumacher fuhr 1991 sein erstes Rennen in der Königsklasse für das neue Team von Eddie Jordan, aus dem im Jahr 2021 das Team Aston Martin hervorgehen sollte.

Beim elften Saisonrennen gab Schumacher in Spa sein Formel-1-Debüt - denn Stammpilot Bertrand Gachot saß vorübergehend im Gefängnis, weil er einen englischen Taxifahrer im Streit um die Höhe der Rechnung mit Reizgas besprüht hatte. Schumacher fuhr den Ardennenkurs vor dem Training mit einem Fahrrad ab, sein Manager Willi Weber und er übernachteten in der Jugendherberge von Spa.

Im Qualifying wurde Schumacher zum Erstaunen der Fachwelt Siebter, fiel aber im Rennen schon 500 Meter nach dem Start mit Kupplungsschaden an fünfter Stelle liegend aus, nachdem er zwei Kontrahenten bereits vor der ersten Kurve überholt hatte. Nach nur einem Rennen verließ Schumacher das Jordan Team schon wieder und wechselte zu Benetton, wo er 1994 und 1995 seine ersten beiden WM-Titel feierte.

Aston Martin: Deutsche Fahrer haben Tradition beim Rennstall

Die größten Erfolge feierte Jordan Ende der 1990er-Jahre, Heinz-Harald Frentzen wurde 1999 WM-Dritter. Nach Jahren des Niedergangs wechselte das Team dann binnen kurzer Zeit gleich mehrfach den Besitzer. 2005 verkaufte Eddie Jordan den Rennstall an die Midland-Gruppe, 2006 übernahm der niederländische Autobauer Spyker das Team. In dem orangefarbenen Renner, der meist das Ende des Feldes zierte, kam der Stuttgarter Markus Winkelhock 2007 im Regenchaos auf dem Nürburgring in den Genuss einer kurzzeitigen Führung.

Bereits 2008 wurde das Team erneut verkauft, dieses Mal an den indischen Geschäftsmann Vijay Mallya. Dieser taufte den Rennstall in Force India um, es folgte eine Phase des Aufstiegs. Mit den überlegenen Mercedes-Motoren ab 2014 gelangen vereinzelte Podiumsplatzierungen. Von 2008 bis 2013 fuhr der Deutsche Adrian Sutil für Force India, 2012 sowie von 2014 bis 2016 Nico Hülkenberg, der zuletzt für zwei Rennen aufrund der Corona-Infektion von Sergio Perez ein Comeback feierte.

2018 wurde das wieder mal wirtschaftlich angeschlagene Team von einem Konsortium um den kanadischen Milliardär Lawrence Stroll übernommen und in Racing Point umbenannt. Ab 2021 geht der Rennstall nun als Aston Martin an den Start - und will mit Sebastian Vettel auf Schumachers Spähren vorne mitmischen. Vettel bleibt der Formel 1 also erhalten, obwohl ein Experte in einem Offenen Brief seinen Rücktritt forderte. (ck/sid)

Unterdessen wurde bekannt, dass Michael Schumachers Sohn Mick am Wochenende in Mugello beim 1000. Grand Prix der Scuderia Ferrari in die „Rote Göttin" steigen wird.

Eine Ferrari-Ikone, die mit Michael Schumacher viele Titel holte, äußerte sich zur Zukunft von Mick Schumacher und prophezeit ihm eine Zukunft in der Formel 1.

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