1. tz
  2. Sport
  3. Formel 1

Vettel schon wieder im Pech! Motorschaden beim letzten Monza-Auftritt

Erstellt:

Von: Stefan Schmid

Kommentare

Sebastian Vettel saß nur 11 Runden in Monza in seinem Cockpit.
Sebastian Vettel saß nur 11 Runden in Monza in seinem Cockpit. © IMAGO/Zak Mauger

Die Pechsträhne von Formel-1-Star Sebastian Vettel in Monza setzt sich auch im Rennen fort. In Runde 11 fällt sein Wagen mit einem Motorschaden aus.

Monza - Ex-Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel wollte sich bei seinem letzten Auftritt in Monza vor seinem Karriereende bestmöglich am Ort seines ersten Triumphs – 2008 holte Vettel dort seinen allerersten Grand-Prix-Sieg – präsentieren. Auch wenn zu erwarten war, dass mit dem Aston Martin beim Großen Preis von Italien (der Live-Ticker zum Nachlesen) keine Punkte zu holen sind, dürfte der frühe Ausfall den Heppenheimer doch ordentlich aufs Gemüt schlagen.

Formel 1: Vettel beim Großen Preis von Italien in Monza mit Motorschaden raus

Bei der Startaufstellung zum Rennen hatte Sebastian Vettel Glück gehabt. Denn aufgrund unzähliger Strafen rutschte er von der eigentlichen 17. Position im Qualifying bis auf Platz 11 vor. Das war es aber auch schon mit dem Glück für den ehemaligen Weltmeister in Monza. In der 11. Runde stieg aus seinem Wagen starker Rauch auf. „I‘m losing power“ (deutsch: „Ich verliere Power“; d. Red.) teilte er via Funk an seine Box mit. Um kurz darauf nach Kurve 7 seine Wagen auf den Grünstreifen abzustellen.

Es ist nicht die erste unglückliche Situation für den Deutschen in Monza. Zuerst musste er das erste freie Training an Nachwuchsfahrer Nyck de Vries abgeben. Im 3. Training gab es an seinem Boliden dann Probleme mit der Kühlung. Dementsprechend schlecht lief dann auch das Qualifying für Vettel.

Vettel nach Monza-Aus: Motorschaden „hat sich eine Runde vorher angekündigt“

Vettel wirkte sichtlich geknickt ob seines frühen Ausfalls. „Ist natürlich schade, nicht die Chance zu haben, weiter einzugreifen“, so der Fahrer im Sky-Interview kurz nach dem Ausfall.

Der Schaden am Motor „hat sich eine Runde vorher angekündigt“, aber kam dann wohl so überraschend, dass nicht mehr reagiert werden konnte. Der Heppenheimer räumte allerdings auch ein, dass Monza „nicht unsere (von Aston Martin; d. Red.) Strecke ist.“ (sch)

Auch interessant

Kommentare