„Seb ist so motiviert wie noch nie“

Sebastian Vettel bei Aston Martin: Teamchef hat große Träume - und gibt persönliche Einblicke

Sebastian Vettel ist bei Aston Martin angekommen. Sein neuer Teamchef ist voller Vorfreude und rechnet mit einem erfolgreichen Premieren-Saison des Deutschen.

Gaydon - Sebastian Vettel ist nach dem Aus bei Ferrari scheinbar bestens in seinem neuen Rennstall aufgenommen worden. Der viermalige Formel-1-Weltmeister besuchte bereits eine Fabrik von Aston Martin und brachte den ersten PR-Termin hinter sich. Von seinem Teamchef wird der 33-Jährige schon vor dem Start der Saison ausgiebig gelobt und lässt ihn von „Punkten, Podiumsplätzen und Siegen“ träumen.

Formel 1: Markenbotschafter und Fachmann Vettel kommt gut bei Aston Martin an

Im März startet die neue Formel-1-Saison, die Fans erwarten sehnlichst das Comeback von Aston Martin in der Königsklasse und den prominenten Neuzugang Vettel. Der Heppenheimer ist zwar auch als Markenbotschafter geholt worden, doch besonders mit seinem Fachwissen verschafft er sich Respekt bei den Briten. Die Expertise des langjährigen Formel-1-Fahrers wurde bei Ferrari hingegen vernachlässigt, wo der jüngere Charles Leclerc im Fokus stand. Nun ist Vettel wieder der Star im Team, sein neuer Chef ist begeistert und will hoch hinaus.

Vettels neuer Wagen ist fast fertig, wie Sport1 berichtet. Vettels Urteil über das Fahrgefühl im Simulator soll außerdem recht positiv ausgefallen sein, auch wenn er „einige Rückmeldungen“ hatte. Die Verbesserungsvorschläge kamen bei Teamchef Otmar Szafnauer jedoch gut an. „Sebastian ist alles, was wir von ihm erwartet haben. Er ist ein echter Profi, (...) stellt Fragen und hat eine riesige Menge an Wissen“, so der US-Amerikaner.

Formel 1: Vettel-Teamchef Szafnauer optimistisch - „Denke, dass Punkte, Podiumsplätze und Siege passieren werden“

Szafnauer fand gegenüber Sky und RTL nur lobende Worte zur Einstellung des Deutschen. „Seb ist so motiviert wie noch nie. Er ist sehr stark. Er ist sehr wissbegierig“, so Szafnauer. „Er vergleicht, wie wir arbeiten und wie wir hier unseren Job machen, mit dem, was er in der Vergangenheit gelernt hat. Dabei will er noch mehr und mehr wissen.“ Vettel selbst spricht bei seinem Team von einer „tollen Truppe“, nun will man gemeinsam konkurrenzfähig werden.

Szafnauer ist auch diesbezüglich optimistisch. „Wir stellen sicher, dass wir den Fahrern nicht nur das Auto geben, sondern auch die Umgebung, die Werkzeuge, alles, was sie brauchen, um ihr Bestes zu geben. Wenn wir diese Dinge tun können, denke ich, dass die Punkte, die Podiumsplätze und die Siege ganz natürlich passieren werden.“ Ob Vettel tatsächlich vorne mitfahren kann, zeigt sich Anfang März. (ajr)

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