Sebastian Vettel startet "Ehrenrunde" in Berlin

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Sebastian Vettel fuhr am Brandenburger Tor

Berlin - Sebastian Vettel hat im Formel-1-Tempo Berlin erobert. Tausende Fans jubelten dem Weltmeister am Brandenburger Tor zu. Auch nach zwei Wochen hat er vom Feiern noch lange nicht genug.

Currywurst-Tipps vom Weltmeister, satter Formel-1- Sound und qualmende Reifen am Brandenburger Tor: Sebastian Vettel hat tausenden Berliner PS-Fans mit seiner “Ehrenrunde“ auf der frostigen Fanmeile kräftig eingeheizt. “So eine Chance bekommt man nicht oft im Leben“, sagte der Champion der Königsklasse am Samstag. “Es ist schon etwas ganz Besonderes, wenn man im Formel-1-Auto von der Siegessäule auf das Brandenburger Tor zufährt“, meinte der Red-Bull-Pilot nach seiner dröhnenden Show-Einlage im Siegerauto RB6. 85 000 Zuschauer jubelten dem neuen deutschen Sporthelden nach Angaben des Veranstalters zu.

Sebastian Vettel: Der Weltmeister ohne Helm

Sebastian Vettel könnte auch als Model arbeiten. Doch der Sonnyboy ist einfach zu schnell - und hat sich daher für eine Rennfahrer-Karriere entschieden. Zum Leidwesen vieler Frauen, schließlich trägt er bei der Arbeit meist einen Helm. Zum Glück zeigt sich der Heppenheimer auch oft genug anders. Hier sehen Sie Bilder des flotten Fahrers - allesamt garantiert ohne Helm. © Getty
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Sebastian Vettel könnte auch als Model arbeiten. Doch der Sonnyboy ist einfach zu schnell - und hat sich daher für eine Rennfahrer-Karriere entschieden. Zum Leidwesen vieler Frauen, schließlich trägt er bei der Arbeit meist einen Helm. Zum Glück zeigt sich der Heppenheimer auch oft genug anders. Hier sehen Sie Bilder des flotten Fahrers - allesamt garantiert ohne Helm. © dpa
Sebastian Vettel könnte auch als Model arbeiten. Doch der Sonnyboy ist einfach zu schnell - und hat sich daher für eine Rennfahrer-Karriere entschieden. Zum Leidwesen vieler Frauen, schließlich trägt er bei der Arbeit meist einen Helm. Zum Glück zeigt sich der Heppenheimer auch oft genug anders. Hier sehen Sie Bilder des flotten Fahrers - allesamt garantiert ohne Helm. © dpa

Der 23-Jährige präsentierte sich den Motorsport-Begeisterten, die schon eine Stunde vor dem Start die Straße des 17. Juni säumten, wie gewohnt locker und zu Späßen aufgelegt. Mit einem breiten Vettel- Grinsen empfahl er seinem Publikum zunächst einen Abstecher in eine nahe gelegene Currywurst-Bude und versprach dann, mit seinem Flitzer die 467 Meter lange Strecke im Herzen der Hauptstadt zu schonen. “Das ist heiliges Pflaster, da müssen wir ein bisschen aufpassen“, sagte der Hesse.

Binnen weniger Tage hatte sein Arbeitgeber Red Bull Vettel seinen Wunsch erfüllt und die große Bühne in Berlin bereitet. “Es ist schon verrückt. In den vergangenen zwei Wochen kam sehr viel sehr plötzlich“, meinte der Heppenheimer. Seit seinem Titeltriumph in Abu Dhabi eilt Vettel von Party zu Party. “In letzter Zeit habe ich wenig geschlafen“, bekannte er.

Doch auch das Winterwetter mit leichtem Schneefall konnte den jüngsten Weltmeister der Formel-1-Geschichte am Samstag in Berlin nicht ausbremsen. Auch ohne Winterreifen auf seinem Boliden sauste er die rutschige Piste entlang, drehte immer wieder Kringel und ließ die Pneus rauchen. “Danke für alles Sebastian“, hatten einige Fans auf eine riesige Deutschland-Fahne geschrieben. “Er ist einfach lustig und ein toller Fahrer“, meinte ein 36-jähriger Berliner, der am Straßenrand um ein Vettel-Autogramm kämpfte.

Als Verstärkung hatte Vettel Sänger Smudo von den Fantastischen Vier mitgebracht, der sein mit Biodiesel betriebenes Rennauto fuhr. “Eifel-Wetter“ vermerkte der Popstar, der nach Vettels WM-Sieg “geheult hat wie ein Schlosshund“. Stunt-Weltmeister Chris Pfeiffer zeigte zu krachender Rockmusik auf dem Motorrad einige Kunststücke, Komiker Matze Knop ergatterte einige Lacher mit seiner Niki-Lauda-Parodie.

Alles aber drehte sich um Vettel. Dutzende Medienvertreter scharten sich um den sympathischen Champion, Video-Leinwände zeigten Filme über seine Karriere, immer wieder musste er für Erinnerungsfotos posieren. Nach gut zwei Stunden verabschiedete sich Vettel dann und machte sich auf dem Weg zum nächsten Zwischenstopp auf seiner Feiertour.

Schon am Abend wollte er beim “Race of Champions“ in Düsseldorf an der Seite von Rekord-Weltmeister Michael Schumacher zum vierten Mal in Serie den Nationen-Pokal einfahren. Dazu war ein Auftritt im ZDF-“Sportstudio“ angesetzt. Genug vom Feiern hat Vettel aber noch längst nicht. “Ich genieße das, so lange es geht“, sagte der Hesse.

dpa

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