Gefahr von Raubüberfällen

Sicherheitsbedenken: Pirelli streicht Reifentests

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Reifenhersteller Pirelli sorgt sich um seine Mitarbeiter und sagt wegen jüngster Raubüberfälle in São Paulo geplante Tests in Rio ab. Foto: Jens Büttner

São Paulo (dpa) - Wegen Sicherheitsbedenken hat Pirelli den geplanten Reifentest auf der Formel-1-Rennstrecke in São Paulo abgesagt. Der italienische Hersteller gab diese Entscheidung am 13. November bekannt.

Sicherheitskräfte von Pirelli hätten am Kurs in Interlagos einen Raubüberfall auf einen firmeneigenen Lastwagen verhindert. Die Entscheidung sei nun im Einvernehmen mit dem Rennstall McLaren-Honda, dem Formel-1-Rechteinhaber und dem Motorsport-Weltverband FIA getroffen worden.

"Die Sicherheit unserer Leute hatte immer höchste Priorität, und aufgrund der jüngsten Ereignisse wollten wir kein unnötiges Risiko eingehen", teilte McLaren mit.

Ursprünglich waren für den 14. und 15. November Reifentests auf dem Autódromo José Carlos Pace geplant. Am Rande des Grand Prix war es am Wochenende des Grand Prix von Brasilien aber zu einem bewaffneten Raubüberfall auf einen Mercedes-Teambus gekommen. Daraufhin wurden die Polizeikräfte beim Brasilien-Rennen massiv verstärkt.

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