LKA im Einsatz: Verdächtiges Auto in Berlin entdeckt

LKA im Einsatz: Verdächtiges Auto in Berlin entdeckt

tz-Experten-Kolumne von Sebastian Vettel

"Messer zwischen die Zähne!"

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Sebastian Vettel.

Budapest - Am Sonntag steht für die Formel 1 der Grand Prix von Ungarn an. In seiner tz-Experten-Kolumne erklärt Sebastian Vettel den Kurs.

Eins vorneweg: Ein Sieg in Ungarn fehlt mir noch in meiner Sammlung, das will ich 2014 ändern. Dafür musst du aber bereit sein, zu überholen, und das geht nun mal in Budapest nur am Ende der Zielgeraden. Aber auch nur mit den Messern zwischen den Zähnen! Bei der Ausfahrt zu Kurve eins muss dann alles passen. Denn wenn du nicht richtig heraus beschleunigen kannst, setzt sich der Gegner innen neben dich und hat die bessere Linie für die nächste Kurve, die nach links geht.

Dann kommt Kurve zwei – und hier kannst du richtig Zeit gewinnen, wenn du früh beschleunigen kannst! Immerhin geht es danach mit einem perfekten liegenden Auto wie auf einer Geraden zu. Da brauchst du Speed!

Danach kannst du auch schon wieder richtig viel falsch machen, Kurve fünf hat einen merkwürdigen Radius. Du kannst dort kaum beschleunigen, im Gegenteil: Du musst am Ende nochmal kurz bremsen, um dann bei der Ausfahrt Vollgas zu geben.

Es folgt ein für mich denkwürdiger Abschnitt.

In Kurve sechs habe ich laut unserem Motorsportchef Helmut Marko 2013 das Qualifying und deshalb auch das Rennen verloren. Im dritten Teil des Qualifyings gelang es mir nicht in dieser Passage die Zeit von Q2 zuvor zu wiederholen. Wir reden hier von acht Hundertstel Sekunden! Die reichten aber, um statt auf Pole zu stehen nur Zweiter beim Start zu sein. Da stand ich auf der schmutzigeren Seite, kam nicht gut weg und war nur noch Dritter in der ersten Kurve – bis zum Schluss. Trotzdem war ich nicht unzufrieden, wie übrigens auch nach dem Qualifying schon. Ich dachte, ich hätte einen guten Job gemacht. Ich zog mich also gut gelaunt in meinem im Fahrerraum um, stand in der Unterhose da, da kam ohne Anzuklopfen Helmut rein. Statt zum Podiumsplatz zu gratulieren meinte er nur: „Du hast im Training in Kurve 6 das Rennen verloren.“ Ich musste fast lachen und bedankte mich artig für die prägnante Kurzzusammenfassung des Wochenendes. Aber, ich muss sagen: Er hatte Recht.

Sebastian Vettel

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