Verbotene Befehle: Neue Vorwürfe gegen Ferrari

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Felipe Massa soll gleich drei Mal einen verbotenen Befehl erhalten haben

Budapest - Im Überholskandal von Hockenheim wird Ferrari durch neue Details belastet. Der Rennstall soll Felipe Massa am Hockenheimring gleich drei Mal einen verbotenen Befehl erteilt haben.

Das italienische Formel-1-Team habe Pilot Felipe Massa beim Großen Preis von Deutschland insgesamt sogar dreimal den versteckten Befehl erteilt, seinen Stallkollegen Fernando Alonso passieren zu lassen.

Das berichtete das Fachmagazin “Auto, Motor und Sport“ am Donnerstag auf seiner Internetseite. In der 49. Runde war der führende Massa offensichtlich vom Gas gegangen, Alonso zog problemlos vorbei und gewann. Eine Teamorder ist in der Königsklasse jedoch verboten.

Ferrari: Mythos auf vier Rädern

Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Mythos auf vier Rädern: Flitzer aus dem Hause Ferrari.  © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Attraktive Frauen und Formel 1 - das gehört zusammen. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Schöne Frau, schönes Auto... © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Geballte Power auf vier Rädern. © dpa
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Ein Formel-1-Wagen als Kulisse für ein Fotoshooting. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Auch in grau gibt der Sportwagen eine gute Figur ab. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Davon täumen nicht nur Autofanatiker. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Bei teuren Autos sind schöne Frauen nicht weit. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Nicht nur der Ball ist rund... © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Bild fürs Fotoalbum. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Das Ferrari-Logo am Kühlergrill. © ap
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ferrari-Fans vor einem Formel-1-Rennen. © dpa
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Ein Ferrari „oben ohne“. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Tolle Frontpartie... © dpa
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Ein Rennflitzer in Aktion. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Geballte Männerträume! © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Zwei Ferrari: einer für die Straße, einer für die Rennpiste.  © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Rot und Weiß: Keine Frage, diese Farben passen zusammen.  © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Traum in rot. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Alien-Alarm in der Boxengasse. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Hat die Scuderia Ferrari etwa eine Rennfahrerin verpflichtet? © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Ferrari auf zwei Rädern. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Beste Wohnlage in Monte Carlo: Ein Yacht im Hafen. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Spieglein, Spieglein an der Wand... © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Erinnerungsfoto auf der Automesse. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein heißer Flitzer... © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Bequeme Sitzgelegenheit, so eine Motorhaube! © Jantz
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Ziemlich windschnittig... © ap
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Silber auf rotem Grund: ein überdimensionales Ferrari-Logo. © ap
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Schnappschuss in der Boxengasse. © ap
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Rennsport gestern... © ap
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
und Rennsport heute. © ap
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Teamwork in der Boxengasse. © ap
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Netter Fuhrpark! © Bodmer
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Ferrari-Anhänger feiern einen Formel-1-Sieg. © dpa
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Ein Ferrari auf dem Familienparkplatz. © dpa
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Alles glitzert und funkelt... © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Gefährt für Oldtimer-Fans. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Schon seit Generationen baut Ferrari schnelle Flitzer. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Roter Traum! © dpa
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Ferrari mit Klappdach. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Zur Abwechslung mal ein Ferrari in Silber. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Das Firmenlogo. © ap

Ferrari wurde nach dem Grand Prix von den Rennkommissaren zu einem Bußgeld von umgerechnet 78 500 Euro verurteilt. Über weitere Sanktionen entscheidet der Motorsport-Weltrat des Internationalen Automobilverbands FIA. Ein Termin für die Verhandlung gegen die Scuderia stehe aber noch nicht fest, sagte eine FIA-Sprecherin am Donnerstag.

ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk, zwölf Jahre lang selbst Mitglied des Weltrats, forderte eine harte Bestrafung für Ferrari. “Es kann nicht sein, dass man sich mit 100 000 Dollar Strafe auch in der Zukunft WM-Punkte oder WM-Vorteile sozusagen erkaufen kann, obwohl man eindeutig gegen bestehende Regeln verstößt“, sagte Tomczyk der Zeitung “Die Welt“ (Donnerstag). Sowohl eine Aberkennung von Punkten für die Fahrer und das Team wie auch eine Sperre für mehrere Rennen sei möglich, befand der ADAC-Funktionär.

Als klares Indiz für eine verbotene Teamorder bei Ferrari wertet die FIA offensichtlich die Entschuldigung von Massas Renningenieur Rob Smedley nach dem dubiosen Überholmanöver. “Gut gemacht, Felipe. Tut mir leid, Junge“, hatte Smedley im Boxenfunk gesagt. Zuvor ließ die Teamleitung Massa mehrfach via Funk wissen: “Alonso ist schneller. Hast Du das verstanden? Kannst Du das bitte bestätigen?“ Dies wird von Experten als kaum verschlüsselte Aufforderung an den Brasilianer verstanden, den zweimaligen Weltmeister aus Spanien vorbei zu lassen.

dpa

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