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Vorteil Verstappen: WM-Führender Favorit auf Pole in Mexiko

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Max Verstappen
Gilt in Mexiko als Favorit: Max Verstappen. © Edgard Garrido/Reuters Pool/AP/dpa

Im Training von Mexiko zeigt Max Verstappen Stärke. Der Führende der Formel-1-Gesamtwertung darf auf die Pole Position hoffen. Oder kann ihn doch einer der Mercedes-Fahrer stoppen?

Mexiko-Stadt - WM-Spitzenreiter Max Verstappen startet am Samstag (21.00 Uhr/Sky) als klarer Favorit in die Jagd auf die Pole Position für das Formel-1-Rennen in Mexiko.

Der Red-Bull-Fahrer setzte am Freitag auf dem Autódromo Hermanos Rodríguez mit deutlichem Vorsprung die beste Zeit des Trainingstages. Sein Titelrivale Lewis Hamilton, schon zweimal Sieger in Mexiko, hatte bei den Übungsrunden sichtlich Probleme auf der verstaubten Rennstrecke. Der Brite war in beiden Einheiten langsamer als sein Mercedes-Teamkollege Valtteri Bottas.

Verstappen Favorit in der Höhe Mexikos

Vor dem fünftletzten Saisonlauf führt Verstappen in der Gesamtwertung mit zwölf Punkten Vorsprung vor Hamilton. Nach dem etwas unerwarteten Sieg des Niederländers im texanischen Austin vor zwei Wochen gilt der enge Kurs auf dem ehemaligen Olympia-Gelände von Mexiko-Stadt als Red-Bull-Strecke. Die Höhe von mehr als 2200 Metern kommt dem Honda-Motor von Verstappen eher entgegen als dem Mercedes-Triebwerk von Hamilton.

Sowohl bei der Jagd nach der Bestzeit wie auch bei den Proberunden mit mehr Benzin über die längere Distanz hatte der WM-Führende klare Vorteile gegenüber seinem Verfolger. Sollte Verstappen planmäßig Startplatz eins erobern, könnte er im Rennen am Sonntag (20.00 Uhr/Sky) den nächsten Schritt auf dem Weg zum ersten Titel machen. Auch er hat bereits zweimal in Mexiko gewonnen. „Alles, was man tun kann, ist sein Bestes zu geben und mit dem Team so hart wie möglich zu arbeiten“, sagte Hamilton zu seinen Aussichten.

Im vergangenen Jahr war das Rennen in Mexiko wegen der Corona-Pandemie ausgefallen. In diesem Jahr werden wieder zehntausende Zuschauer am Streckenrand erwartet, zumal Verstappens mexikanischer Teamkollege Sergio Perez zumindest auf einen Podiumsplatz hoffen darf. dpa

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