Webber im Neuwagen hinter Altauto-Schumi

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Mark Webber am zweiten Testtag

Jerez - Weltmeister Sebastian Vettel darf sich auf sein neues Auto freuen: Red-Bull-Teamkollege Mark Webber war mit dem neuen RB8 beim zweiten Testtag in Jerez schnellster Neuwagen-Pilot.

Die Zeit des Australiers am Mittwoch in Jerez wurde nur von Rekordweltmeister Michael Schumacher unterboten, der aber noch im Mercedes-Auslaufmodell des Vorjahres quasi außer Konkurrenz unterwegs war. Das alte Auto hat vor allem durch den für 2012 verbotenen angeströmten Diffusor Vorteile gegenüber den aktuellen Modellen. Der neue Silberpfeil feiert erst beim zweiten Test am 21. Februar in Barcelona Premiere.

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

RED BULL RACING © Mark Thompson/Red Bull Racing
Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) fährt 2013 weiter im Red Bull, der Vertrag läuft bis 2014. © dpa
Teamkollege Mark Webber (Australien) hat noch einmal um ein Jahr verlängert. © Getty
MCLAREN © dpa
Für Lewis Hamilton fährt der 22 Jahre alte Mexikaner Sergio Perez. © ap
Routinier und Ex-Weltmeister Jenson Button (England) wird gefragt sein, er ist langfristig bis 2014 an den Rennstall gebunden. © Getty
FERRARI © dpa
Fernando Alonso (Spanien) wird den nächsten Angriff auf Vettel unternehmen. Er hat einen Vertrag bis 2016. © Getty
Felipe Massa (Brasilien) darf 2013 auch noch mal ran. © Getty
MERCEDES © dpa
Lewis Hamilton (England) statt Michael Schumacher. Der Brite ist vorerst drei Jahre an die Silberpfeile gebunden. © Getty
Nico Rosberg (Wiesbaden) bleibt, er hat einen Vertrag bis 2013. © Getty
LOTUS © dpa
Kimi Räikkönen (Finnland) wird als WM-Dritter 2012 noch mehr wollen. © dpa
Romain Grosjean (Frankreich) darf trotz seiner wiederholten Auftritte als Crashpilot wohl bleiben, ist aber noch nicht bestätigt. © dpa
WILLIAMS © Getty
Pastor Maldonado (Venezuela), Sieger in Barcelona, bleibt. Er bringt auch noch Geld aus Venezuela mit. © Getty
Bruno Senna ist raus, Testpilot Valtteri Bottas (Finnland) steigt zum Stammfahrer auf. © getty
FORCE INDIA © Sahara Force India
Paul Di Resta (Großbritannien) bleibt © getty
Adrian Sutil kriegt das zweite Cockpit © dpa
SAUBER © dpa
Die Schweizer treten mit einer neuen Paarung an. Nico Hülkenberg (Emmerich) wechselt von Force India zu Sauber. © dpa
Neben Nico Hülkenberg darf der 21-jährige Deübtant Esteban Gutierrez (Mexiko) ran. © dpa
TORRO ROSSO © dpa
Daniel Ricciardo (Australien) © getty
Jean-Eric Vergne (Frankreich) © getty
MARUSSIA © dpa
Hier ist alles neu! Timo Glock ist weg, für ihn ist Jules Bianchi da © Getty
Sein Kollege: Max Chilton © Getty
CATERHAM © dpa
Charles Pic (Frankreich), bisher Marussia, heuert bei dem anglo-malaysischen Team an. © getty
Giedo van der Garde ist sein Kollege © Getty

Webber lag rund eine Sekunde vor dem insgesamt fünftplatzierten Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen, der bei seinem Comeback am Dienstag im Lotus die erste Bestzeit des Jahres geholt hatte. Ferrari-Pilot Felipe Massa und Vize-Weltmeister Jenson Button begnügten sich wie am Vortag als Siebter und Achter wieder mit Plätze im hinteren Feld.

Vettel, der am Mittwochnachmittag in Jerez ankam, steigt dann am Donnerstag erstmals in seine neue „Lady“, für die noch ein passender Name gesucht wird. Allerdings sind bei ihm schon zahlreiche Fan-Vorschläge eingegangen. Die Liste reicht dabei von Red Rose über Mighty Medusa bis zu Sexy Sylvie. Einige Fans erklären auch, warum sie bestimmte Namen vorschlagen. So soll beispielsweise Lanky Lucille („Schmächtige Lucille“) Beatles-Fan Vettel an den Pilzkopf-Song Lucille erinnern.

Ein Vorschlag lautete „Jazzy Jane“ („Tolle Jane“), der Ideengeber begründet dies damit, dass nach dem Alphabet nach „Luscious Liz“ und „Kinky Kylie“ (Vettels Weltmeister-Autos von 2010 und 2011) jetzt ein Auto mit dem Anfangsbuchstaben „J“ folgen müsse. Vettel hatte am Montag bei der Online-Präsentation des neuen RB8 gesagt, dass er noch keinen Namen für seinen neuen Renner habe und gemeint: „Jegliche Bewerbungen sind willkommen.“

sid

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