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1. FC Köln: Sportchef Schmadtke redet Klartext über Trainer Stöger

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Jörg Schmadtke.

Sportchef Jörg Schmadtke vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln schaut sich noch nicht nach möglichen Alternativen für Trainer Peter Stöger um.

Köln - „Ich beschäftige mich nicht mit anderen Trainern, es gibt keinen Plan B“, versicherte der Geschäftsführer des Tabellenletzten bei Sport1. Angesprochen auf die in Medien gehandelten Markus Weinzierl und Dirk Schuster bekräftigte Schmadtke: „Da ich mich nicht mit Plan B beschäftigt habe, spielen diese Namen auch keine Rolle.“ Der Sportchef rechnet auch nicht damit, dass Stöger von sich aus hinwirft: „Die Statements von Peter Stöger sind eindeutig, dass er nicht zurücktritt.“

Seine Rückendeckung für den Österreicher begründet Schmadtke mit der guten Arbeit Stögers, der in den vergangenen vier Jahren stets alle Saisonziele erreicht hatte. „Er hat einen Zugang zur Mannschaft und weil er es immer wieder hinbekommt, einen Plan zu entwickeln, den das Team versucht umzusetzen. Das ist der Ausdruck der Art und Weise, wie wir spielen“, erklärte er: „Dass die Punkte nicht stimmen, ist zwar richtig, aber die Art und Weise des Spiels und der Umgang miteinander als auch eine Plan-Entwicklung sind für mich okay.“

Der FC, der sich im Vorjahr als Fünfter erstmals nach 25 Jahren für den Europacup qualifizierte, hat nach neun Spielen erst zwei Punkte auf dem Konto und war am Sonntag gegen den Vorletzten Werder Bremen nicht über ein 0:0 hinausgekommen. Auch in der Europa League haben die Rheinländer alle drei bisherigen Spiele verloren.

Jörg Schmadtke mit Peter Stöger vor dem Spiel gegen Werder Bremen.

dpa

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