Botschaft für besseren Fußball

Kultmagazin 11 Freunde fordert Änderungen wegen Corona-Krise - „Zweierlei Dinge aufgefallen...“

Irgendetwas ist mit dem Fußball nicht in Ordnung: Zwingt Corona das Profitum, wie wir es bislang kannten, in die Knie?
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Irgendetwas ist mit dem Fußball nicht in Ordnung: Zwingt Corona das Profitum, wie wir es bislang kannten, in die Knie?

Das kultige Fußballmagazin „11 Freunde“ benennt sich um und veröffentlicht eine Mitteilung über die Entwicklung des Profifußballs. Wird es nach Corona weitergehen wie zuvor?

  • Das Fußballmedium „11 Freunde“ ergreift eine bemerkenswerte Maßnahme und veröffentlicht eine Botschaft.
  • Das Kultmagazin beschäftigt sich ausgiebig mit der Corona-Krise und den Auswirkungen auf den Fußball.
  • Es geht um nichts weniger als die Zukunft des Profitums und die erkaltete Liebe der Fans zu ihrem Lieblingssport.

Berlin - „11 Freunde“ ist ein deutsches Kultmagazin, das den Fußball auf besonders humorvolle Weise unter die Lupe nimmt. Die seit vielen Monaten vorherrschende Corona-Pandemie hat das Lager der Anhänger jedoch in zwei Lager geteilt: Während Amateur- und Hobbyspieler die Füße still halten müssen, geht der Profizirkus weiterhin einem geregelten Betrieb nach. Trotz besonderer Vorkehrungsmaßnahmen gelingt es jedoch nicht, die Infektionsgefahr zu bändigen, wie sich jüngst am Rande der Länderspielpause wieder zeigt*.

2 Freunde statt 11: Kultmagazin beschäftigt sich mit den Folgen der Corona-Krise

Das Fußballmagazin vollzog vergangene Woche eine bemerkenswerte Maßnahme und benannte sich vorübergehend in „2 Freunde“ um. Die Bezeichnung kommt nicht von ungefähr: Social Distancing lautet der Begriff für Kontaktbeschränkungen zum Zwecke der Reduzierung des Ansteckungsrisikos mit dem Coronavirus. „Der­zeit sind elf Per­sonen auf einem Haufen keine beson­ders gute Idee – weder auf dem Fuß­ball­platz noch im Alltag. Und des­halb haben wir uns für den heu­tigen Tag einen neuen Namen geben“, schildert „11-Freunde“-Chefredakteur Philipp Köster in einer Mitteilung.

2 Freunde statt 11: Das Kultmagazin sorgt mit einer Mitteilung bezüglich Corona für Aufsehen.

Darüber hinaus beschäftigt sich die Publikation mit Sitz in Berlin tiefergreifend mit den Auswirkungen der Pandemie - und wie sie sich auf den künftigen Profifußball auswirkt. Köster führt aus: „...Uns sind zweierlei Dinge aufgefallen: Zum einen war erstaun­lich, wie sehr die plötz­lich her­ein­bre­chende Krise die Defor­ma­tionen und Absur­di­täten des Pro­fi­fuß­balls frei­ge­legt hat. Zum anderen ist bemer­kens­wert, wie viele Funk­tio­näre bereits wieder heiter wei­ter­ma­chen wollen wie bisher.“

11 Freunde: Magazin fordert Reaktion - Wie kann der Profifußball nach Corona aussehen?

Wer das Magazin kennt, hat Gewissheit, dass es im Kern darum geht, das Lieblingskind so vieler Menschen - Fußball - künftig wieder genießen zu können und die ausufernden Exzesse, wie sie bis ins Jahr 2020 stattgefunden haben, zu beenden. Was „11 Freunde“ in einem weiteren Artikel analysiert, ist die durchgehende Kommerzialisierung der Profivereine und das völlige Loslösen von der Basis. Es gehe um die „Frage nach der grund­sätz­li­chen Sys­te­matik des Pro­fi­fuß­balls hier­zu­lande und in Europa“:

So wird das Fußballmagazin aus­führ­lich dar­über berichten, wie der Pro­fi­fuß­ball durch die Corona-Krise kommt, welche Her­aus­for­de­rungen die Klubs bewäl­tigen müssen und was Fans und Spieler in der fußballlosen Zeit tun können, um selbst nicht wahn­sinnig zu werden. Es soll über Alternativen zur gängigen Praxis berichtet werden und die Frage geklärt, was der Fußball tun kann, um nach Überwindung der Corona-Krise wieder näher an die Fans zu rücken, damit diese auch wieder in die Stadien kämen.

Profifußball nach Corona: Wie sich FCB-Präsident Herbert Hainer dazu äußert

Kürzlich äußerte sich Herbert Hainer, Präsident des FC Bayern München, zu der Frage, ob nach dem Ende der Corona-Krise im modernen Profifußball wieder ebenso unvernünftig gewirtschaftet wird wie vorher:

Nach der Schmach von Sevilla ist Joachim Löw umstrittener denn je. Wer könnte den Bundestrainer bei der deutschen Nationalmannschaft nach der EM 2021 beerben? Wir analysieren die Nachfolge-Kandidaten. (PF) *tz.de und heidelberg24.de sind Angebot des Ippen Digital Netzwerks

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