Schnelle Einigung bei den Verhandlungen in Berlin

200 000 Euro Prämie für das Ticket zur WM

Berlin - Nein, es war kein Verhandlungsmarathon. Viel mehr „die kürzesten Prämienverhandlungen, die es wohl je gab“, wie Oliver Bierhoff erklärte.

Kein Wunder: Die DFB-Kicker können mit dem Ergebnis hochzufrieden sein – die Finanzkrise geht an Ballack & Co. spurlos vorbei. Sollte sich die Nationalmannschaft direkt für die WM 2010 qualifizieren, winkt im Idealfall jedem Spieler eine Prämie von 200 000 Euro. „Wir waren uns in dem fairen und konstruktiven Gespräch schnell einig“, kommentierte Theo Zwanziger die nur 40 Minuten dauernden Verhandlungen mit dem Spielerrat.

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20 000 Euro zahlt der DFB im Erfolgsfall pro Nominierung für die zehn Qualifikationsspiele – so viel wie noch nie! Die Erhöhung basiert auf den steigenden Erträgen der langfristigen TV- und Marketing-Verträge des DFB. Zum Vergleich: Für die Quali zur WM 2002 hatten die Nationalspieler für jedes Spiel umgerechnet rund 12 500 Euro überwiesen bekommen, bei der letzten EM-Quali waren maximal 150 000 Euro pro Spieler drin.

Besonderheit: Erstmals verständigten sich DFB und Spielerrat auf ein differenziertes Prämienmodell. Bei einer Direkt-Qualifikation würden 20 000 Euro pro Nominierung ausgezahlt. Muss das Team in die Playoff-Spiele, gibt’s „nur“ 16 500 Euro pro Berufung. Hintergrund: Im Falle des Gruppensieges könnte der DFB im November 2009 zwei zusätzliche (Heim)-Länderspiele ausrichten, allein vom Fernsehen gäbe es dafür Einnahmen in Höhe von 4,1 Millionen Euro. Über die Prämien für den Trainerstab mit Jogi Löw wurde offiziell nichts bekannt. Im Gespräch sind 250 000 Euro pro Person.

Quelle: tz

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