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Abstiegskrimi in Frankfurt

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Theofanis Gekas spielt am Sonntag mit Frankfurt gegen Stuttgart © dpa

Frankfurt/Main - Im Abstiegsgipfel zwischen Eintracht Frankfurt und dem VfB Stuttgart sind an diesem Sonntag (15.30 Uhr/Sky) beide Mannschaften zum Siegen verdammt.

Im Abstiegsgipfel zwischen Eintracht Frankfurt und dem VfB Stuttgart sind an diesem Sonntag (15.30 Uhr/Sky) beide Mannschaften zum Siegen verdammt. Vor allem die Schwaben dürfen sich am Main keinen weiteren Patzer leisten, sonst wird der Klassenverbleib immer unrealistischer. “Die Europa League ist vorbei, jetzt zählt nur noch die Bundesliga. Wir müssen die Mannschaften, die vor uns liegen, jagen und punkten“, forderte Stuttgarts Sportdirektor Fredi Bobic.

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Mit seinem zweiten Auswärtssieg der Saison würde der VfB bis auf fünf Zähler an die in diesem Jahr noch sieg- und torlose Eintracht heranrücken und die Hessen endgültig mit in den Abstiegssumpf ziehen. “Das wäre gut, da die Frankfurter nicht auf diese Situation eingestellt sind“, sagte Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia, der allerdings mit großen Personalsorgen zu kämpfen hat.

“Die vielen Verletzungen in unserer Mannschaft sind ein Riesenproblem“, sagte Labbadia, der sich aber über die Rückkehr der zuletzt angeschlagenen Cacau (Adduktorenzerrung) und Serdar Tasci (Leistenprobleme) freuen kann. Die beiden Nationalspieler treten die Reise nach Frankfurt mit an und gehören zum vorläufigen Kader, sagte ein VfB-Sprecher am Samstag.

Bei Christian Gentner (Bänderriss im Sprunggelenk) und Pawel Pogrebnyak (Rippenbruch) seien die Hoffnungen auf einen Einsatz aber eher gering. Patrick Funk (Innenbandanriss im Knie) fällt wie mehrere Langzeitverletzte aus. Im Tor steht nach der Verletzung von Marc Ziegler der eigentlich von Labbadia degradierte Sven Ulreich.

Fast aus dem Vollen schöpfen kann dagegen Eintracht-Coach Michael Skibbe. Lediglich hinter dem Einsatz von Youngster Sebastian Rode steht noch ein Fragezeichen. “Sein Knie hat wieder reagiert. Er ist ein junger Spieler und hat schon zwei schwere Knieverletzungen hinter sich. Da müssen wir vorsichtig sein“, sagte Skibbe. Weiter pausieren muss Chris (Rücken-Operation).

Der Frankfurter Trainer will trotz 544 Minuten ohne Treffer an seinem System mit nur einer Spitze nichts ändern. “Das System spielt die Eintracht seit Jahren und wird auch international von den Topteams praktiziert“, sagte Skibbe, der nach der sportlichen Talfahrt unter Druck steht. “Wir wollen gewinnen und dürfen das Spiel auf gar keinen Fall verlieren“, sagte Skibbe.

dpa

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