Adidas und Puma kicken für den Frieden

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Die Vorstandsvorsitzenden der Sportartikelhersteller adidas, Herbert Hainer (l), und Puma, Jochen Zeitz, geben sich die Hand.

Herzogenaurach - Das sportliche Duell der beiden rivalisierenden Herzogenauracher Sportartikelunternehmen Adidas und Puma hat am Montag ein versöhnliches Ende gefunden.

Ein Fußball- Freundschaftsspiel zwischen Mitarbeitern der Betriebe endete 7:5 - allerdings hatte dabei keines der Unternehmen die Nase vorn. Denn die beiden Mannschaften, eine schwarze und eine weiße, waren aus den Belegschaften bunt zusammengemischt. Die beiden Vorstandschefs Herbert Hainer (Adidas) und Jochen Zeitz (Puma) hätten gemeinsam in der siegreichen schwarzen Mannschaft gespielt, berichtete eine Unternehmenssprecherin nach dem Spiel.

Mit dem Spiel hatten sich die beiden rivalisierenden Unternehmen anlässlich des Weltfriedenstages zur Unterstützung der Friedensinitiative “Peace One Day“ erstmals seit Jahrzehnten wieder die Hände gereicht. Seit der Trennung der beiden Brüder Adi und Rudolf Dassler in den 40er Jahren habe es keine gemeinsame Veranstaltung mehr gegeben, hieß es.

Die Dassler-Brüder hatten seit den 1920er Jahren gemeinsam die “Gebrüder Dassler Sportschuhfabrik“ betrieben. Als sie sich trennten, rief jeder seine eigene Firma ins Leben: Adi Dassler nannte sein Unternehmen Adidas, Rudolf Dassler gründete Puma. Heute ist Adidas weltweit die Nummer zwei der Sportartikelbranche, Puma folgt auf Rang drei.

Die Initiative “Peace One Day“ wurde von Jeremy Gilley gegründet, um einen jährlichen Tag der Waffenruhe und der Gewaltlosigkeit zu erreichen. Das Ziel wurde 2001 erreicht, als die Vereinten Nationen den 21. September als Weltfriedenstag ausriefen.

Mehr dazu im Internet: www.peaceoneday.org

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