Al-Hussein für FIFA-Wahl optimistisch

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Ali bin Al-Hussein will FIFA-Präsident werden. Foto: Marcelo Sayao

Melbourne (dpa) - Präsidentschaftskandidat Prinz Ali bin Al-Hussein geht trotz mangelnder Unterstützung seines eigenen Verbandes zuversichtlich in den Wahlkampf gegen den amtierenden FIFA-Chef Joseph Blatter.

"Im Moment mache ich mir keine Sorgen wegen irgendwelcher Zahlen. Es sind nur noch wenige Monate bis zur Wahl, aber ich habe großes Vertrauen, dass das anständige Menschen sind, die das wählen werden, was sie als die Zukunft des Fußballs ansehen", sagte der 39 Jahre alte Chef des jordanischen Verbandes.

Der Vizepräsident des Fußball-Weltverbandes FIFA tritt am 29. Mai in Zürich zur Wahl gegen Blatter an, scheint im Moment aber deutlich weniger Stimmen auf sich vereinen zu können als der dann 79 Jahre alte Schweizer. Er habe viel Arbeit vor sich, um die Unterstützung der Mehrheit der Nationalverbände weltweit zu gewinnen, sagte Al-Hussein am Samstag in Melbourne. Doch er wolle die kommenden Monate nutzen, um Einigkeit in der Fußballwelt herzustellen.

Für den Fall seiner Wahl kündigte Al-Hussein eine transparentere und fortschrittlichere Organisation an. "Die FIFA tendiert dazu, etwas heimlichtuerisch zu sein", sagte der Jordanier. "Veränderung ist notwendig, und ich will an einem positiven Wandel mitwirken."

Al-Hussein hatte am Dienstag seine Kandidatur angekündigt und damit auch seine eigene Konföderation überrascht. Der asiatische Verbandschef Scheich Salman bin Ibrahim Al-Khalifa bekräftigte am Freitag beim Kongress der AFC erneut seine Unterstützung für Blatter.

Ankündigung Al-Husseins bei Twitter

Al-Hussein auf fifa.com

FIFA-Exekutivkomitee

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