Alle wollen Neymar -Wettbieten entschieden?

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Neymar (r.) geht wohl nach Madrid

Stuttgart - Am Mittwoch spielt Brasilien gegen Deutschland, die größte Attraktion bei der Selecao ist Wunderstürmer Neymar. Fast alle Großclubs jagen den 19 Jahre alten Stürmer - wer den Zuschlag erhält, ist wohl inzwischen klar.

Das neue Wunderkind des brasilianischen Fußballs fällt auch außerhalb des Platzes auf. Der erst 19 Jahre alte Neymar trägt eine extravagante Irokesen-Frisur, die ihn gleich ein paar Zentimeter größer aussehen lässt, als er ist. Dabei gibt es kaum einen zweiten Spieler auf der Welt, der in den vergangenen Monaten so groß gemacht wurde: Der FC Chelsea wollte ihn, der FC Barcelona auch - kurz vor dem Gastspiel Neymars mit der brasilianischen Nationalelf in Stuttgart (Mittwoch, 20.45 Uhr) scheint nun aber Real Madrid das Wettbieten um den flinken Stürmer gewonnen zu haben.

Spanische und brasilianische Medien berichteten am Wochenende übereinstimmend, dass sich Real und Neymars Verein FC Santos weitgehend über einen Wechsel geeinigt hätten. Fraglich ist noch, ob er erst nach der Club-WM im Dezember wechselt oder schon jetzt, ob er rund 45 Millionen Euro Ablösesumme kostet oder noch etwas mehr. Außer Frage steht allerdings, dass ihm alle Experten eine grandiose Zukunft voraussagen. “Er kann ohne Zweifel ein großartiger Spieler wie Messi oder Ronaldo werden“, meinte Pelé, das Idol des FC Santos und des gesamten brasilianischen Fußballs, in der vergangenen Woche.

Ballkünstler und ihre Namen: Wenn Heintje auf den Panzer trifft

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Neymar selbst denkt gar nicht daran, die überbordenden Erwartungen an ihn ein wenig zu dämpfen. “Ich hoffe, dass wir bis 2014 genug gelernt haben werden, um Brasilien zum Titelgewinn zu führen“, sagte er in einem Interview mit dem Internetportal des Weltverbandes FIFA. Nach dem WM-Titel im eigenen Land lechzt gang Brasilien. Und auf Neymar ruhen nach bereits neun Toren in nur 19 Länderspielen die mit Abstand größten Hoffnungen.

Es ist eine schillernde Truppe, mit der die Brasilianer am Mittwoch gegen Deutschland antreten werden. Der neue Nationaltrainer Mano Menezes tut im Gegensatz zu seinem Vorgänger Carlos Dunga genau das, was die Fans immer fordern, und setzt auf Jungstars wie Neymar, Ganso (FC Santos), Pato (AC Mailand) oder Lucas (FC Sao Paulo).

Neymar ist längst nicht der Einzige, der vom europäischen Hochadel gejagt wird. So baggert der AC Milan seit Monaten an Ganso herum und Chelsea noch länger an Pato. Gemessen an diesen Vorschusslorbeeren hat die enorm verjüngte “Seleção“ bislang noch nichts erreicht. Bei der “Copa America“ in Argentinien schieden die Brasilianer im Juli auf peinliche Art und Weise im Viertelfinale gegen Paraguay aus. Und auch in den Monaten davor gelang ihnen kein einziger Sieg, wenn es gegen einen “großen“ Gegner wie Frankreich oder Argentinien ging.

“So werden die meisten Nationalteams gegen Brasilien auftreten: Stark zurückgezogen und auf Konter lauernd. Das ist leider so“, sucht Neymar nach einer Erklärung für diese Bilanz. “Wir müssen uns mental darauf einstellen, damit wir nicht erneut überrascht werden.“

Die deutsche Mannschaft kann er damit nicht gemeint haben, zwischen all den Özils, Götzes oder Podolskis würde sich Neymar bestimmt wohlfühlen. Das Wunderkind gilt als enorm schnell und trickreich, aber manchmal auch zu selbstverliebt. So soll ihm Real Madrid bei den Gesprächen mit als Erstes auf den Weg gegeben haben, sich doch bitteschön einen seriöseren Haarschnitt zuzulegen.

dpa

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