Viel Respekt vor dem FC Augsburg

Müller warnt Hoffe: "Das wird eine Schlacht"

Andreas Müller warnt die Spieler der TSG 1899 Hoffenheim
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Andreas Müller warnt die Spieler der TSG 1899 Hoffenheim

Hoffenheim - 1899 Hoffenheim hat mächtig Respekt vor dem Abstiegskonkurrenten FC Augsburg. Manager Andreas Müller empfiehlt, dass die Spieler schon beim Warmmachen Schienbeinschützer tragen.

Heftiges Säbelrasseln von 1899 Hoffenheim vor dem „Abstiegs-Endspiel“ dbeim FC Augsburg: „Das wird eine Schlacht“, sagte Manager Andreas Müller am Donnerstag mit Blick auf die Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) zwischen dem Vorletzten aus Augsburg und dem Drittletzten aus dem Kraichgau: „Es ist doch klar, was uns in Augsburg erwartet. Da muss man schon beim Warmlaufen Schienbeinschützer tragen. Mir ist das klar, ich weiß das.“

Müller, der die Profis bereits nach dem desolaten Auftritt am vergangenen Sonntag beim 0:1 im baden-württembergischen Derby gegen den VfB Stuttgart heftig kritisiert hatte, fährt weiter den harten Kurs und möchte keine Ausreden mehr vonseiten des Teams hören. „Ich habe die klare Forderung an die Spieler, dass sie ihre Leistung abrufen und keine Angst haben“, äußerte der frühere Profi.

Auch Trainer Marco Kurz war schon immer ein Freund klarer Ansagen, so deutlich wie am Donnerstag wurde der Coach aber selten. „Augsburg will uns den Platz in der Bundesliga streitig machen. Als Profi muss ich deshalb alles abrufen, um der bessere Spieler zu sein. Diese Einstellung muss ich haben“, sagte der gebürtige Stuttgarter: „Wir haben sehr konzentriert gearbeitet. Die Vorbereitung ist erledigt, die Umsetzung liegt jetzt bei den Spielern.“

Die Hoffenheimer dürfen nicht verlieren, wenn sie den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen wollen. Der Krisenklub, der nur einen Sieg aus den zurückliegenden zwölf Spielen holte, liegt nur einen Zähler vor den Augsburgern - die nur eine Niederlage in den vergangenen sechs Partien kassiert haben. Angesichts von zehn Punkten Abstand zum rettenden Ufer ist die Relegation für Kurz mittlerweile das Höchste der Gefühle.

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BORUSSIA DORTMUND - Zugang: Nuri Sahin wechselt von Real Madrid/FC Liverpool auf Leihbasis zu Borussia Dortmund © Getty
FC BAYERN MÜNCHEN - Abgang: Mitchell Weiser wechselt vom FC Bayern München auf Leihbasis zum 1. FC Kaiserslautern © dapd
BAYER LEVERKUSEN - Zugang: Arkadiusz Milik wechselt für 2,6 Millionen Euro von Gornik Zabrze zu Bayer Leverkusen © dapd
Abgang: Renato Augusto wechselt für 3,5 Millionen Euro von Bayer Leverkusen zu Corinthians © dapd
VFB STUTTGART - Zugang: Federico Macheda wechselt auf Leihbasis von Manchester United zum VfB Stuttgart © dpa
Zugang: Alexandru Maxim verstärkt die Offensivabteilung des VfB. Der Mittelfeldmann kommt vom rumänischen Erstligisten Pandurii Targu Jiu und erhält einen Vertrag bis 2017. © dpa
Zugang: Die Schwaben sichern sich die Dienste von Abwehrmann Felipe Lopes (l.) aus Wolfsburg - zunächst auf Leihbasis, allerdings inklusive Kaufoption. © getty
Abgang: Maza wechselt für 2 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zu América © dapd
Abgang: Zdravko Kuzmanovic bricht seine Zelte im Schwabenland ab und wechselt zu Inter Mailand. © getty
HANNOVER 96 - Zugang: André Hoffmann wechselt vom MSV Duisburg zu Hannover 96 © dapd
Zugang: Franca wechselt von Coritiba FC zu Hannover 96 © dpa
Zugang: Sebastien Pocognoli (l.) wechselt von Standard Lüttich zu Hannover 96 © dpa
Abgang: Johan Djourou (l.) wechselt von Arsenal auf Leihbasis zu Hannover 96 © dapd
Abgang: Henning Hauger (zuletzt schon verliehen) wechselt von Hannover 96 zu Lilleström © dapd
VFL WOLFSBURG - Zugang: Ivan Perisic wechselt von Borussia Dortmund für 7 Millionen Euro zum VfL Wolfsburg © dapd
WERDER BREMEN - Zugang: Mateo Pavlovic wechselt von NK Zagreb zu Werder Bremen © dapd
Abgang: François Affolter kehrt nach Ausleihe von Werder Bremen zu Young Boys Bern zurück © dapd
FC AUGSBURG - Zugang: Michael Parkhurst wechselt von Nordsjaelland zum FC Augsburg © dapd
FC AUGSBURG - Zugang: Dong-Won Ji wechselt von Sunderland auf Leihbasis zum FC Augsburg © dapd
SPVGG GREUTHER FÜRTH - Zugang: Nikola Djurdjic (r.) wechselt von Haugesund für 1 Million Euro zur SpVgg Greuther Fürth © dapd
Zugang: Matthias Zimmermann wechselt auf Leihbasis von Borussia Mönchengladbach zur SpVgg Greuther Fürth © dapd
Zugang: Der Ungar Jozsef Varga vom VSC Debrecen soll im Abstiegskampf helfen. © getty
Zugang: Florian Trinks wechselt von Werder Bremen nach Franken. Er unterschrieb bis 2016. © dpa
EINTRACHT FRANKFURT - Zugang: Marco Russ wechselt auf Leihbasis vom VfL Wolfsburg zu Eintracht Frankfurt © dapd
Zugang: Srdjan Lakic verlässt den VfL Wolfsburg und wird bis 2014 an Eintracht Frankfurt ausgeliehen. © dpa
FORTUNA DÜSSELDORF - Zugang: Mathis Bolly wechselt von Lilleström zu Fortuna Düsseldorf © Fortuna Düsseldorf
Zugang: Robert Tesche wird vom HSV bis zum Sommer ausgeliehen. © dpa
Abgang: Vadim Demidov wechselt von Eintracht Frankfurt zu Celta Vigo © dapd
Abgang: Rob Friend wechselt von Eintracht Frankfurt zu 1860 München © dpa
Abgang: Erwin Hoffer wechselt von Eintracht Frankfurt zum 1. FC Kaiserslautern © dpa
FC SCHALKE 04 - Zugang: Raffael wird von Dynamo Kiew bis zum Sommer ausgeliehen. Schalke hat eine Kaufoption. © getty
Zugang: Auf Leihbasis bis Ende Juni 2014 kommt Michel Bastos von Olympique Lyon zu den Königsblauen. © dapd
Abgang: Sergio Escudero wechselt auf Leihbasis vom FC Schalke 04 zum FC Getafe. © dpa
Abgang: Lewis Holtby zieht es in die englische Premier League zu Tottenham Hotspur. © dpa
1899 HOFFENHEIM - Zugang: Eugen Polanski wechselt von Mainz nach Hoffenheim. Der polnische Nationalspieler erhält einen Vertrag bis 2015. © dpa
Zugang: Igor de Camargo wechselt für ein halbes Jahr auf Leihbasis aus Mönchengladbach zu 1899 Hoffenheim © dpa
Zugang: Torhüter Heurelho Gomes wechselt von Tottenham Hotspur auf Leihbasis bis zum Saisonende nach Hoffenheim. © dpa
Abgang: Marvin Compper wechselt von 1899 Hoffenheim zum AC Florenz © dpa
FSV MAINZ 05 - Zugang: Niki Zimling wechselt vom FC Brügge zum FSV Mainz 05 © dpa

„Die Konstellation ist klar, es geht um den Relegationsplatz. Wir wollen unsere Position verteidigen oder ausbauen. Ich gehe davon aus, dass dies jedem Spieler bewusst ist“, sagte der frühere Trainer des 1. FC Kaiserslautern, der seit seinem Amtsantritt in Hoffenheim nur vier Punkte in fünf Spielen geholt hat: „Es geht in dem Spiel darum, die Tendenz zu unterbrechen - die von uns und die von Augsburg.“

Manager Müller hat allerdings bereits einen Plan B in der Tasche, falls der Klub von Mäzen Dietmar Hopp tatsächlich zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte absteigen muss. „Wir können alle Spieler halten, wenn wir das wollen“, sagte der Schwabe, dessen Verein angesichts der anstehenden Spiele gegen Augsburg, Bayern München und dem Schlusslicht aus Fürth vor den Wochen der Wahrheit steht.

Hopp selbst hat am Donnerstag sein wochenlanges Schweigen zur Talfahrt des Klubs gebrochen und den Gerüchten über seinen Ausstieg im Fall des Abstiegs heftig widersprochen. „Diese Spekulationen entbehren jeder Grundlage. Wer weiß, was in Hoffenheim entstanden ist, kann gar nicht auf solch abstruse Ideen kommen. Selbst wenn Hoffenheim absteigt, was ich nicht glaube, wird es mit großem Elan und Begeisterung weitergehen - auch andere sind schon ab- und wieder aufgestiegen“, sagte der 72 Jahre alte Milliardär der Bild-Zeitung.

Hopp, der seit 1989 insgesamt 350 Millionen Euro in den Verein investiert hat, will sich allerdings nur noch im Rahmen des Financial Fairplay der Europäischen Fußball-Union (UEFA) engagieren. „Hoffenheim hat mit dem Stadion, dem Trainingszentrum und der Jugendakademie eine einzigartige Infrastruktur - übrigens alles ohne staatliche Hilfe entstanden. Mein Engagement wird ungebrochen bleiben. Allerdings, wie schon lange umgesetzt, im Rahmen des Financial Fairplay“, äußerte der Mäzen.

sid

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