Bundesliga

Angespannte Corona-Lage: Heidel fordert Umdenken von DFL

Christian Heidel
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Der Mainzer Manager Christian Heidel.

Sportvorstand Christian Heidel vom Bundesligisten FSV Mainz 05 hat die Deutsche Fußball Liga mit Blick auf die aktuell angespannte Corona-Situation zum Umdenken aufgefordert.

Mainz - „Sicherlich ist es kein sportlich fairer Wettbewerb - Wettbewerbsverzerrung hört sich ja fast kriminell an, das würde ich so überhaupt nicht in den Mund nehmen. Aber ich glaube, das hat jetzt nichts mit fairem Sport zu tun“, sagte Heidel am Sonntag in der Halbzeit des Heimspiels gegen RB Leipzig in einem DAZN-Interview.

Ein Bundesliga-Spiel könne nur ausfallen oder abgesetzt werden, wenn keine neun Profis mehr zur Verfügung stehen. „Ob diese Regel so ganz zeitgemäß ist - wir sind ja jetzt eben nicht mehr vor einem Jahr, sondern leben jetzt im Momentum, das stelle ich schon ein bisschen in Frage. Ich glaube, da muss man sich bei der DFL noch mal drum kümmern“, forderte Heidel.

Mainz-Trainer Bo Svensson musste nach der Isolation von gleich zehn Spielern in dieser Woche gegen RB Leipzig auf einige Profis verzichten. Neben Karim Onisiwo, der vor einer Woche zunächst positiv auf das Virus getestet worden war, fehlten gegen Leipzig beispielsweise auch Jeremiah St. Juste, Dominik Kohr und Anderson Lucoqui. Unter der Woche hatten sich 14 Personen aus dem Team isolieren müssen, nachdem drei Profis - darunter Onisiwo - und ein Co-Trainer positiv getestet wurden. dpa

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