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Arnesen will den HSV zu einer Einheit formen

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Frank Arnesen. © Getty

Hamburg - Der neue Sportchef Frank Arnesen will den Fußball-Bundesligisten Hamburger SV zu einer geschlossenen Einheit formen.

 „Wichtig ist, dass wir alle ein gemeinsames Ziel verfolgen. Es fängt bei der Mannschaft an, geht über des Trainerteam, den Vorstand bis hin zu den Mitarbeitern des Vereins“, sagte der Däne auf der Klub-Homepage: „Alle müssen sich freuen und stolz sein, für den HSV zu arbeiten. Nur dann können sie ihr Bestes für den Verein geben und darum geht es.“

Arnesen, der derzeit noch in gleicher Funktion beim englischen Spitzenklub

FC Chelsea

tätig ist und seine

Arbeit

als

HSV

-Sportchef am 1. Juli aufnehmen wird, lobte seinen künftigen

Arbeitgeber

in höchsten Tönen. „Der

Verein

besitzt großes sportliches Potenzial. Dazu kommen große Tradition, fantastische

Fans

und eine ebenso fantastische Stadt. In all diesen Aspekten sehe ich viele Möglichkeiten für uns alle“, meinte der 54-Jährige, der trotz seiner momentanen Tätigkeit in

London

am zur kommenden

Saison

angekündigten Umbruch der Hamburger beteiligt werden soll.

Diese Talente hätten die 36 Bundesliga-Trainer gerne

Arnesen hatte beim HSV am vergangenen Freitag einen Vertrag bis 2014 unterschrieben. Mit welchen handelnden Personen der frühere Nationalspieler bei den Hanseaten zusammenarbeiten wird, ist aber weiter offen. Der Vertrag von Klubchef Bernd Hoffmann läuft am 31. Dezember aus. Auch der Verbleib von Trainer Armin Veh ist weiter unklar. Coach und Verein können zum 31. Mai aus dem bis 2012 befristeten Kontrakt aussteigen. Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, dass Veh seinen Abschied innerlich bereits beschlossen habe.

Voraussichtlich im kommenden Monat wird der

HSV

-Aufsichtsrat über die Personalien entscheiden. „Ab jetzt tauchen wir wieder in unserem Kämmerchen ab. Wenn wir weitere Empfehlungen oder Entscheidungen zu verkünden haben, kommen wir wieder raus“, sagte Chef-Kontrolleur

Ernst-Otto Rieckhoff

bei der Bekanntgabe der Arnesen-Verpflichtung am

Sonntag

.

Der neue Sportchef könnte nicht nur bei der Zusammenstellung des künftigen Kaders, sondern auch bei einer Entscheidung über die Besetzung des Trainerpostens gefragt sein. Trotz der nicht abnehmenden Unruhe sieht Arnesen seine Aufgabe aber als äußerst reizvoll an.

„Für mich ist der Zeitpunkt gekommen, etwas Neues auszuprobieren und den nächsten Schritt in meiner Karriere zu machen. Als dann der HSV vor einigen Wochen auf mich zukam, war mir sofort klar, dass dies eine Option und eine große Herausforderung für mich ist“, sagte der Skandinavier, der auch in den HSV-Vorstand rücken wird.

sid

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