„Diktatur der Großvereine“

Atletico-Manager kritisiert Rummenigge und Schiri Brych

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Karl-Heinz Rummenigge wurde von Atletico-Manager Miguel Angel Gil Marín scharf kritisiert.

Madrid - Atletico Madrid hat in der Champions League gegen den FC Barcelona 2:1 verloren. Deren Manager sucht die Schuld bei einem Deutschen und ledert gegen Karl-Heinz Rummenigge.

Atlético Madrid hat nach seiner 1:2-Niederlage im Champions-League-Spiel beim FC Barcelona scharfe Kritik am deutschen Schiedsrichter Felix Brych geübt. Der Bundesliga-Referee habe im Viertelfinal-Hinspiel mit zweierlei Maß gemessen, beklagte der Geschäftsführer des Tabellenzweiten der spanischen Fußball-Liga, Miguel Angel Gil Marín, in der Nacht zum Mittwoch.

„Der FC Barcelona hat eine solche Protektion (durch den Schiedsrichter) nicht nötig“, meinte der Atlético-Manager. Er bezog sich damit vor allem auf die Gelb-Rote Karte für den Atlético-Torschützen Fernando Torres.

Gil Marín äußerte gar den Verdacht, sein Club könne das Opfer einer Verschwörung sein. „Der FC-Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge will, dass die Clubs ins Halbfinale kommen, von denen er meint, dass sie das Kommando führen“, behauptete der Atlético-Manager. „Und das wird letzten Endes auch eintreten.“ Der Fußball dürfe jedoch nicht von einer „Diktatur der Großvereine“ beherrscht werden. „Der Fußball gehört allen, und so muss es auch bleiben.“

dpa

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