1. tz
  2. Sport
  3. Fußball

Auch Schalke ist eine Runde weiter

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Jena - Geschafft! Der FC Schalke hat dank Jefferson Farfan einen ersten Schritt aus der Krise gemacht und ist in das DFB-Pokal-Viertelfinale eingezogen.

Farfan hatte mit zwei Toren großen Anteil am 4:1-Erfolg des Bundesliga-Siebten bei Drittligist Carl Zeiss Jena. Damit stehen die Königsblauen erstmals seit 2005 wieder in der Runde der letzten Acht. Die Schalker verloren in der turbulenten zweiten Halbzeit allerdings Nationalstürmer Gerald Asamoah durch eine Rote Karte (75.) wegen groben Foulspiels.

Die Löwen beim HSV: Einzelkritik und weitere Bilder vom Spiel

Fotostrecke

„Das war der erste Schritt, aber am Samstag haben wir wieder ein wichtiges Spiel. Das war ein richtiges Pokalspiel, wir haben taktisch gut gestanden“, sagte Schalke-Coach Fred Rutten und blickte bereits auf den Rückrunden-Auftakt bei Hannover 96 am Samstag. „Wir haben das Spiel immer kontrolliert. Das war eine sichere Sache“, ergänzte Schalke-Keeper Manuel Neuer.

Bereits in der 19. Minute brachte der 24-jährige Farfan die Gäste mit einem Traumtor per Hacke in Führung. Schalke zeigte vor 17 600 Zuschauern im ausverkauften Ernst-Abbe-Sportfeld dann allerdings keine berauschende Vorstellung, musste im zweiten Abschnitt phasenweise sogar zittern, war dann aber die abgezocktere Mannschaft.

Erst in der 66. Minute erzielte Farfan nach bangen Minuten das erlösende zweite Schalker Tor. Jena schöpfte aber nur Sekunden später durch den Anschlusstreffer des drei Minuten zuvor eingewechselten Andre Schembri noch einmal Hoffnung. Doch Rakitic machte mit einem direkten Freistoß in der 71. Minute alles klar. Der Mittelfeldspieler hatte auch das 1:0 vorbereitet. Nachdem die Gastgeber in der 81. Minute Marco Riemer wegen einer Roten Karte nach einer Notbremse verloren, setzte Kevin Kuranyi in der Nachspielzeit den Schlusspunkt. „Wir haben gekämpft und stehen in der nächsten Runde, das hatte ich erwartet“, meinte Schalke-Coach Fred Rutten nach aufregenden 90 Pokal-Minuten.

Auch der FSV Mainz 05 steht im Viertelfinale des DFB-Pokals. Der Tabellenführer der zweiten Liga kickte im Duell der Zweitliga-Topteams den SC Freiburg mit 3:1 aus dem Wettbewerb. Vor 13 000 Zuschauern erzielten Niko Bungert (47.), Aristide Bancé (65.) und Elkin Soto (80.) die Tore gegen den Tabellendritten, der im Grunde ohne Chance blieb. Den Anschlusstreffer besorgte Pavel Krmas (71.).

Die Mannschaft von Trainer Jörn Andersen steht damit erstmals seit 2006 (2:3 nach Verlängerung beim FC Bayern) in der Runde der letzten Acht und hofft nun auf ein lukratives Los für das Achtelfinale am 3./4. März. Der SC Freiburg hingegen muss nun ohne die „eine Million Euro Mehreinnahmen“, auskommen, auf die Trainer Robin Dutt so dringend gehofft hatte.

VfB-FCB: Die Bayern in der Einzelkritik und weitere Bilder vom Spiel

Fotostrecke

Quelle: tz

Auch interessant

Kommentare