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FC Augsburg: Aufstieg zum Greifen nah

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Der FC Augsburg kommt der 1. Bundesliga mit seinem Sieg gegen Karsruhe (hier: der Karlsruher Marco Terrazino (r) und der Augsburger Axel Bellinghausen) immer näher. © dpa

Karlsruhe/Augsburg - Der FC Augsburg kommt dem Aufstieg immer näher. Der Tabellenzweite baute durch seinen Sieg beim Abstiegskandidaten Karlsruher SC den Vorsprung auf den Relegationsplatz aus.

Der FC Augsburg hat das Tor zur Fußball-Bundesliga weit aufgestoßen. Nach dem 1:0 (1:0)-Sieg beim Karlsruher SC hat der Tabellenzweite der 2. Liga vier Spieltage vor dem Saisonende bereits sechs Punkte und 25 Tore Vorsprung auf den VfL Bochum auf Rang drei. Tobias Werner erzielte am Montagabend in der 28. Minute das Siegtor für die nun seit zehn Spielen ungeschlagenen Augsburger. Der KSC steckt nach der ersten Heimniederlage unter seinem neuen Trainer Rainer Scharinger weiter tief im Abstiegskampf.

“Wir haben heute einen Riesen-Schritt gemacht. Die Tür ist aufgetreten, jetzt müssen wir nur noch durchgehen“, meinte Augsburgs Axel Bellinghausen. Auch sein Trainer Jus Luhukay erklärte: “Es sieht positiv aus, wir haben alles in der eigenen Hand. Wir wissen aber auch, dass sich die Situation im Fußball schnell drehen kann. Der KSC hat uns heute alles abverlangt.“

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KSC-Coach Scharinger lobte ebenfalls gleich beide Teams: “Meine Mannschaft hat guten Fußball gespielt. Aber Augsburg hat aus einer Chance ein Tor gemacht und wir aus drei, vier Gelegenheiten keines. Deshalb steht Augsburg kurz vor dem Tor zur Bundesliga.“ 

Der FCA hatte in dieser lange Zeit mit viel Tempo und großem Einsatz geführten Partie spielerische Vorteile. Die Gastgeber machten die vor 17 050 Zuschauern aber mit großem Kampfgeist und läuferischem Aufwand wett und kamen durch Timo Staffeldt (18.) und Marco Terrazzino (26.) auch zu den ersten Torchancen.

Bei Werners etwas überraschendem Führungstor zahlten sich die Umstellungen von Luhukay aus: Der für Ibrahima Traoré aufgestellte Linksfuß traf nach schöner Vorarbeit des ebenfalls neu ins Team gekommenen Daniel Baier. Da Jan-Ingwer Callsen-Bracker hinten rechts den verletzten Paul Verhaegh ersetzte und Axel Bellinghausen hinten links für Marcel de Jong verteidigte, besetzte Luhukay alle vier Außenpositionen vor dieser Partie neu.

Der KSC, bei dem Lukas Rupp den gelbgesperrten Kapitän Alexander Iaschwili vertrat, war auch in der zweiten Halbzeit überlegen. Aufgrund seiner technischen Mängel kam der engagierte Tabellen-15. dabei aber selten weiter als bis zur Strafraumgrenze. Augsburg brachte die nun deutlich zerfahrenere Partie routiniert nach Hause und hat nun 521 Minuten lang kein Gegentor kassiert. Nach vorne tat der Aufstiegs-Anwärter allerdings nicht mehr viel.

dpa

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