Aussprache zwischen Reinhardt und Veh

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Armin Veh (l.) und Bastian Reinhardt haben sich ausgesprochen

Hamburg - Nach einer Aussprache im Beisein von HSV-Klubboss Bernd Hoffmann haben Sportchef Bastian Reinhardt und Trainer Armin Veh ihre jüngsten Differenzen offenbar ausgeräumt.

„Es war ein sehr offenes und konstruktives Gespräch. Es war gut und wichtig, dass jeder seine Sicht der Dinge aufzeigen konnte. Wir haben zudem vereinbart, dass wir ab sofort wieder miteinander und nicht übereinander sprechen“, sagte Hoffmann und appellierte an die sportliche Führung, den Blick wieder allein auf das Sportliche zu richten.

„Wir haben jetzt dreimal hintereinander gewonnen und wieder Anschluss an die internationalen Tabellenplätze. Umso wichtiger ist es, dass wir alle gemeinsam im Team alle Kräfte für eine erfolgreiche und positive Rückserie bündeln“, sagte der HSV-Chef. Als Tabellensechster sind die Hamburger derzeit nur vier Punkte vom dritten Platz und der möglichen Teilnahme an der Qualifikation für die Champions League entfernt.

Die unfairsten Kicker der Bundesliga-Geschichte

Gelb-Sünder/Platz 5: Sergej Barbarez hat in 330 Spielen 86 Mal Gelb gesehen. © dpa
Gelb-Sünder/Platz 4: Christian Wörns hat in 469 Spielen 88 Mal gelb gesehen.  © dpa
Gelb-Sünder/Platz 3: Frank Greiner hat in 330 Spielen 89 Mal Gelb gesehen. © dpa
Gelb-Sünder/Platz 2: Bernd Hollerbach hat in 222 Spielen 93 Mal Gelb gesehen. © dpa
Gelb-Sünder/Platz 1: Stefan Effenberg hat in 370 Spielen 111 Mal Gelb gesehen. © dpa
Gelb-Rot-Sünder/Platz 2: Thomas Berthold (l.) hat in 332 Spielen 5 Mal Gelb-Rot gesehen. © dpa
Gelb-Rot-Sünder/Platz 2: Marcelo Bordon hat in 281 Spielen fünf Mal Gelb-Rot gesehen. © dpa
Gelb-Rot-Sünder/Platz 2: Tomasz Waldoch hat in 247 Spielen 5 Mal Gelb-Rot gesehen. © dpa
Gelb-Rot-Sünder/Platz 2: Michael Ballack hat in 232 Spielen 5 Mal Gelb-Rot gesehen. © dpa
Gelb-Rot-Sünder/Platz 2: Bernhard Trares hat in 183 Spielen fünf Mal Gelb-Rot gesehen. © dpa
Gelb-Rot-Sünder/Platz 1: Martin Wagner hat in 271 Spielen sechs Mal Gelb-Rot gesehen. © dpa
Rotsünder/Platz 5: Christian Wörns hat in 469 Spielen vier Mal Rot gesehen. © dpa
Rotsünder/Platz 5: Sergej Barbarez hat in 330 Spielen 4 Mal Rot gesehen. © dpa
Rotsünder/Platz 5: Wolfgang Funkel hat in 305 Spielen vier Mal Rot gesehen. © dpa
Rotsünder/Platz 5: Frank Fahrenhorst hat in 216 Spielen vier Mal Rot gesehen.  © dpa
Rotsünder/Platz 5: Samuel Kuffour hat in 174 Spielen vier Mal Rot gesehen. © dpa
Rotsünder/Platz 5: Joachim Philipkowski hat in 154 Spielen vier Mal Rot gesehen. © dpa
Rotsünder/Platz 1: Jens Nowotny hat in 333 fünf Mal Rot gesehen. © dpa
Rotsünder/Platz 1: Maurizio Gaudino hat in 294 Spielen fünf Mal Rot gesehen. © dpa
Rotsünder/Platz 1: Torsten Wohlert hat in 199 Spielen fünf Mal Rot gesehen. © dpa
Rotsünder/Platz 1: Fernando Meira hat in 173 Spielen fünf Mal Rot gesehen. © dpa

Dennoch hatte es zuletzt Differenzen zwischen dem durch die Posse um die am Ende gescheiterte Verpflichtung von Matthias Sammer weiter geschwächten Reinhardt und Veh gegeben. Der Sportchef kündigte an, künftig bestimmter aufzutreten und forderte die Rückendeckung des Vereins. Veh führte dieses Muskelspiel ad absurdum und urteilte wenig schmeichelhaft über seinen Vorgesetzten.

„Er ist 35 Jahre alt und neu im Job. Das kann er nicht alles bewerkstelligen, das ist ein bisschen viel. Er ist ein guter, intelligenter Junge, aber da muss man erst einmal hineinwachsen“, meinte der Coach.

Nun scheint vorerst ein Burgfrieden geschlossen. Reinhardt betonte zwar, dass die Unstimmigkeiten ausgeräumt seien, sagte aber auch in Richtung Veh: „Auch er sollte lernen, seine Meinung intern und nicht extern zu äußern. Er ist nicht seine Aufgabe, sich in die Belange des Vorstandes und Aufsichtsrates einzumischen. Er soll sich um die Mannschaft kümmern.“

sid

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